Hilfe für Erdbebenopfer in China ist angelaufen

22. April 2013. Nach dem schweren Erdbeben in China ist die Hilfe des lokalen Partners der Diakonie Katastrophenhilfe angelaufen. „Unsere Helfer sind bereits vor Ort und verteilen Zelte, Nahrungsmittel und Wasser“, sagt Qiu Zhonghui, Vize-Generalsekretär der Amity Foundation, dem langjährigen Partner der Diakonie Katastrophenhilfe in China. Die Amity Foundation konzentriert sich in Absprache mit den chinesischen Behörden und anderen Nichtregierungsorganisationen auf den Bezirk Ya‘an. Dort konnten bereits 2.800 Schüler mit dem Notwendigsten versorgt werden. Strom- und Wasserversorgung sowie die Kommunikationsnetze sind in den betroffenen Regionen teilweise komplett zusammengebrochen. 

„25.000 Euro haben wir bisher bereitstellen können. Unsere Helfer und mehrere Teams aus Freiwilligen sind bereit, die Hilfe unverzüglich auszubauen. Gerade ältere Menschen brauchen nun dringend unsere Unterstützung“, so Qiu Zhonghui, der derzeit im Rahmen einer Tagung der ACT Alliance in Deutschland ist und in ständigem Kontakt mit seinen Mitarbeitern in China steht. 

Die Diakonie Katastrophenhilfe möchte die Arbeit der Partnerorganisation unterstützen und bittet um Spenden:

Stiftung Diakonie Württemberg
Katastrophenhilfe
Konto 84 84 84
EKK Stuttgart
BLZ 520 604 10
Stichwort:  „Erdbebenhilfe China“

Die Diakonie Katastrophenhilfe ist Mitglied der ACT Alliance und hat bereits 2008 nach dem schweren Erdbeben in China gemeinsam mit der Amity Foundation Nothilfe geleistet. In der ACT Alliance arbeiten alle protestantischen, anglikanischen und orthodoxen Hilfswerke der Humanitären Hilfe und der Entwicklungshilfe zusammen. 

 

Lage der syrischen Flüchtlinge ist besorgniserregend

 
Diakonie Katastrophenhilfe weitet Hilfe in den Nachbarsländern aus. Diakonie Württemberg unterstützt die Arbeit des Hilfswerks.

 
Stuttgart, 11.03.2013. Die humanitäre Situation in Syrien spitzt sich zwei Jahre nach Beginn des Aufstands dramatisch zu. „Nahezu eine Million Menschen sind mittlerweile auf der Flucht vor der brutalen Gewalt in ihrem Land. Sie versuchen unter extrem prekären Umständen in den Dörfern und Städten der Nachbarländer oder in überfüllten Lagern zu überleben. Unsere Partnerorganisationen berichten uns von katastrophalen Lebensbedingungen für die Flüchtlinge, die ohne eigene Habe und Einkünfte und zum Teil ganz auf sich selbst gestellt in Regionen leben, die selbst arm sind“, sagt Cornelia Füllkrug-Weitzel, Präsidentin der Diakonie Katastrophenhilfe. Der württembergische Diakoniechef Dieter Kaufmann betont: „Wir dürfen vor der großen Not der syrischen Flüchtlinge nicht die Augen verschließen“. 

Die Diakonie Katastrophenhilfe weitet daher ihre Hilfe deutlich aus und kümmert sich insbesondere um Flüchtlinge, die in den Nachbarstaaten außerhalb der offiziellen Camps leben. „Wir rechnen mit einer langwierigen humanitären Krise. Die von der türkischen Regierung eingerichteten Lager sind jetzt bereits überfüllt. Das bedeutet, dass immer mehr Flüchtlinge außerhalb in Dörfern und Städten leben und dringend Hilfe benötigen“, berichtet Sema Genel, Büroleiterin der Diakonie Katastrophenhilfe in Istanbul. Mit Unterstützung des Auswärtigen Amtes werden 1,6 Millionen Euro für Nahrungsmittel, Kleidung, Haushaltsbedarf und medizinische, hygienische und psychologische Versorgung sowie Mietbeihilfen für weitere 30.000 Bedürftige bereitgestellt. 

Seit Anfang des Jahres registrierten die Vereinten Nationen mehr als 400.000 neu ankommende Flüchtlinge in den angrenzenden Staaten, Jordanien, Libanon, Türkei und Irak. Aktuell ist die Anzahl der Flüchtlinge auf eine Million angewachsen. Wer nicht registriert ist, hat keinen Zugang zu Hilfeleistungen der internationalen Gemeinschaft.

67 Prozent aller Flüchtlinge in Jordanien leben außerhalb von Camps. Viele von ihnen sind noch nicht registriert und erhalten keinerlei UN-Hilfe. Im Libanon sind die Flüchtlinge vollkommen auf sich gestellt. Mieten für Notunterkünfte, medizinische Versorgung und Nahrungsmittel sind aber für viele Flüchtlinge in diesen Ländern unerschwinglich.   

Das evangelische Hilfswerk unterstützt seit Beginn des Konfliktes gemeinsam mit Partnern und Mitgliedern der ACT Alliance syrische Flüchtlinge in den Nachbarstaaten Türkei, Irak, Libanon und Jordanien - in und außerhalb der Flüchtlingslager. 
 

Nähere Informationen zum weltweiten Einsatz der Diakonie Katastrophenhilfe   

 
 

 

 

 

Ihr Kontakt in Württemberg


Johannes Flothow               Mareike Erhardt
Tel: 0711-1656-282             Tel.: 0711-1656-436

 E-Mail-Adressen:
flothow.j@diakonie-wue.de   
erhardt.m@diakonie-wue.de    

 

 

Über uns

Die Diakonie Katastrophenhilfe, humanitäres Hilfswerk der Evangelischen Kirche in Deutschland, leistet seit über 50 Jahren weltweit dort Hilfe, wo die Not am größten ist. Sie unterstützt Menschen, die Opfer von Naturkatastrophen, Krieg und Vertreibung geworden sind und diese Notlage nicht aus eigener Kraft bewältigen können. Sie hilft unabhängig von Religion, Hautfarbe und Nationalität. Bitte unterstützen sie die Arbeit der Diakonie Katastrophenhilfe mit Ihrer Spende.

 
 

Bitte um Spenden

Bitte unterstützen Sie die Menschen, die unter der Gewalt in Syrien leiden und fliehen müssen, mit einer Spende:


Stiftung Diakonie Württemberg
Katastrophenhilfe
Konto 84 84 84
EKK Stuttgart
BLZ 520 604 10
Stichwort: Syrien

Hier können Sie online spenden:
Online-Spende   

 

Fürbitte für syrische Flüchtlinge

 
Großer Gott wir bitten dich, der du die Leiden der Menschen siehst und kennst. Erbarme dich der Flüchtlinge in Jordanien, im Libanon, im Irak und in der Türkei. Führe Menschen zu ihnen, die ihre Not lindern und Zeichen der Hoffnung  setzen. Uns aber führe heraus aus Entsetzen, Furcht und Lähmung. Öffne unsere Sinne, damit wir zu Botschaftern deiner großen helfenden Liebe werden.  

Denen, die unter dem Bürgerkrieg leiden aber sende Menschen, die Frieden schaffen können.