Erdbeben in der Türkei

Zum zweiten Mal innerhalb weniger Wochen hat es in der Stadt Van im Osten der Türkei ein Erdbeben gegeben. Viele Menschen campieren unter freiem Himmel, weil ihre Häuser zerstört sind. Schneeregen und Minusgrade erschweren die Bedingungen.

Bitte um Spenden

Um den Menschen in der Türkei zu helfen, bittet die Diakonie Katastrophenhilfe dringend um Spenden:

Stiftung Diakonie Württemberg
Katastrophenhilfe
Konto 84 84 84
EKK Stuttgart
BLZ 520 604 10
Stichwort: Türkei

Hier können Sie online spenden:
Online-Spende   

 

Weitere Informationen

Die Diakonie Katastrophenhilfe beschreibt ihre Arbeit in Ostafrika Schnellbrief    

Weitere Infos finden Sie auf der Homepage der Diakonie Katastrophenhilfe Link   

Hilfe für Erdbebenopfer aufgestockt

Ein weiteres Mal hat sich in der Erdbebenregion im Osten der Türkei innerhalb kurzer Zeit ein starkes Beben ereignet. Die Diakonie Katastrophenhilfe stockt ihre Hilfe für die Erdbebenopfer um 155.000 Euro auf. In der Region Van hat das schwere Beben vom 23. Oktober über 600 Todesopfer gefordert und Tausende obdachlos gemacht. Dringende Hilfe ist nach Angaben der türkischen Partnerorganisation des evangelischen Hilfswerks in den Dörfern nötig, wo die Betroffenen bisher nur unzureichend versorgt worden sind. Besonders die Kälte bedroht die Überlebenden. Mit Unterstützung des Auswärtigen Amtes kann die Diakonie Katastrophenhilfe nun rund 8.000 Menschen mit Winterkleidung, Matratzen, Bettzeug und Öfen versorgen.

Die Mitarbeiter der Partnerorganisation berichten von schweren Zerstörungen in den Dörfern rund um die Stadt Ercis. "Bisher sind nur wenige Zelte und Decken an die Bewohner verteilt worden", berichten die Helfer. Angesichts der großen Zahl zerstörter und beschädigter Häuser sehen sie einen enormen Bedarf an Hilfe. "Das meiste, was die Menschen besessen haben, ist unter den Trümmern begraben", fügen sie hinzu. Die Überlebenden stehen mit leeren Händen da. Am dringendsten benötigt werden winterfeste Notunterkünfte, Decken, warme Kleidung, Kochgeschirr und Hygieneartikel. Die Wasserversorgung ist ebenso zerstört wie die elektrischen Leitungen. Sorgen machen sich die Dorfbewohner bei der Kälte um ihre Tiere, deren Ställe zerstört worden sind.

Da der Großteil der angelaufenen Hilfsmaßnahmen sich auf die Städte verteilt, konzentriert die Diakonie Katastrophenhilfe ihre Unterstützung auf den ländlichen Raum rund um Ercis. Die Helfer berichten außerdem, dass mehr als 60 Prozent der Schulen, der Gesundheitseinrichtungen und der Moscheen zerstört worden sind. In manchem Dorf ist fast kein Gebäude mehr bewohnbar, heißt es in den Berichten der Helfer. Gemeinsam mit Caritas international hatte die Diakonie Katastrophenhilfe gleich nach dem Beben schon 100.000 Euro für die Soforthilfe in den Dörfern bereit gestellt.

Ostafrika: Überlebenshilfe für Dürreopfer

Die Hilfe der Diakonie Katastrophenhilfe und ihrer Partner am Horn von Afrika läuft auf Hochtouren. Denn für die Menschen in den Dürregebieten, die verzweifelt auf den nächsten Regen warten, geht es ums Überleben. Rund um die Uhr sind die Hilfskräfte sowohl auf dem Land in Somalia, Äthiopien, Kenia und Djibouti als auch in den riesigen Flüchtlingslagern von Dolo Ado, Dadaab und Mogadischu im Einsatz, um die Betroffenen mit Nahrungsmitteln, Trinkwasser und Medikamenten zu versorgen. Rund 6,7 Millionen Euro hat das evangelische Hilfswerk bereits für die Unterstützung der Dürreopfer in Ostafrika bereitgestellt. Um den Hungernden weiterhin helfen zu können, bittet die Diakonie Katastrophenhilfe um weitere Spenden. Mehr als 12,4 Millionen Menschen leiden am Horn von Afrika in unter den Folgen der schlimmsten Dürre seit über 60 Jahren. In manchen Gebieten sind bereits drei von zehn Kindern massiv unterernährt. Viele werden ohne Hilfe von außen die kommenden Wochen nicht überleben. Besonders dramatisch ist die Situation in Somalia, wo der andauernde Bürgerkrieg die Not der Menschen verschärft. 3,7 Millionen Somalier, darunter 1,25 Millionen Kinder sind laut Vereinten Nationen dringend auf Hilfe zum Überleben angewiesen.  weiterlesen