Von Wüstenrot zum lichten Stern am 23. Juni

Wandern auf dem Diakonie-Pilgerweg: Am 23. Juni laden das Diakonische Werk Württemberg, das Martha-Maria Stift in Wüstenrot und die Stiftung Lichtenstern zu ein.  Mitpilger sind der Heilbronner Prälat Harald Stumpf und Dieter Kaufmann, Chef der württembergischen Diakonie.
Die ganze Welt kennt den Namen. Aber wer weiß schon wo Wüstenrot liegt. Der Ort, Ursprung aller Bausparkassen, mit rund 6600 Einwohnern liegt idyllisch im Südosten des Landkreises Heilbronn  mitten im Naturpark Schwäbisch Fränkischer Wald. 1921 gründete der methodistische Prediger Georg Kropp    in Wüstenrot die Bausparkasse „Gemeinschaft der Freunde Wüstenrot“, „auf Grundlage praktischen Tat-Christentums und praktischer Bodenreform aufgebaute Gemeinnützige Arbeits- und Lebensgemeinschaft zur Schaffung erleichterter Daseins- und Wohn-Möglichkeiten.“  

Das moderne Seniorenzentrum Martha-Maria    liegt am nördlichen Ortsrand von Wüstenrot. Am 23. Juni ist es Treffpunkt und Ausgangspunkt der etwa fünf Kilometer langen Pilgerwanderung auf  befestigten, überwiegend schattigen Wegen nach
Lichtenstern    bei Löwenstein. Rund 350 Menschen mit Behinderung nutzen derzeit die Angebote in Lichtenstern und in der Region.

Treffpunkt ist um 10 Uhr im Seniorenzentrum Martha-Maria in Wüstenrot, Wesleystraße. Nach Imbiss und Gottesdienst besteht Gelegenheit, das Zentrum kennen zu lernen. Danach führt der Pilgerweg über befestigte, meist schattige Wege vorbei an der Enzwiese nach Lichtenstern. Angeboten werden dort auch Führungen und Informationen.

Nach dem Ende steht ein Bus bereit, der nach Wüstenrot zurückfährt.
Für Verpflegung und Transfer wird eine Spende erbeten.

Alle Informationen zur Pilgerung am 23. Juni 2013 als pdf-Datei

Liebe Pilgernde,

herzlich willkommen beim Diakonie-Pilgerweg. Wir freuen uns über Ihr Interesse auf den Spuren der württembergischen Diakonie zu gehen. Pilgern war schon immer ein unterwegs sein in der Fremde und zwar auf dem Weg zu sich selbst und zu Gott. Der Diakonie-Pilgerweg möchte für Sie drei Lebensbewegungen zusammenführen. Er hilft in der meditativen Ruhe des Gehens das Vergangene und auch das Fremde in sich ruhig anzuschauen, Gott zu suchen und den Nächsten in Wegbegleitern oder in Menschenb, die einem begegnen, beispielsweise in diakonischen Einrichtungen, zu finden. An über 40 diakonischen Einrichtungen führt der Diakonie- Pilgerweg vorbei und Sie können bei den Menschen und diakonischen Einrichtungen wahrnehmen, dass und wie Diakonie gelebter Glaube war und ist. Denn alle Menschen sind von Gott nach seinem Bilde geschaffen.

Folgen Sie den Spuren der Diakonie und Sie werden Begegnungen haben mit Menschen, die Ihnen zum Nächsten und zur Nächsten werden. Dazu wünschen wir Gottes Geleit, seinen Schutz und seinen Segen.
 

Dieter Kaufmann, Oberkirchenrat

Vorstandsvorsitzender des Diakonischen Werks Württemberg

Mit Freu(n)den pilgern

Das Diakonische Werk Württenmberg und seine Mitgliedseinrichtungen laden im Verlauf des Sommers zu drei weiteren Pilgerweg-Wanderungen ein:

Am 4. August
führt der Weg durch das liebliche Oberschwaben von Bad Saulgau über das Kloster Sießen zum Dornahof bei Altshausen, dem Arbeits- und Wohnort für Menschen in sozialen Notlagen.

Am 18. August
wird von Leonberg nach Korntal gepilgert. Dort wartet die Diakonie der evangelischen Brüdergemeinde mit ihren Diensten für Kinder, Jugendliche und Senioren auf.

Am 8. September
führt der Weg von Schwäbisch Hall, wo die Einrichtung Sonnenhof Menschen mit Behinderungen fördert,  durch das idylische Rottal  zur Erlacher Höhe bei Großerlach - ein wahrhaft meditativer Abschnitt des Diakonie-Pilgerwegs.

Einzelheiten dazu demnächst hier.

Sie haben Fragen dazu? Rufen Sie an: 0711-1656-414