©Jörg Böthling
 
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"Satt ist nicht genug"

„Neun Samen“ bedeutet der Name von „Navdanya“, einer langjährigen Partnerorganisation von Brot für die Welt in Indien. Der Name steht für die biologische und kulturelle Vielfalt unserer Erde. „Seit in unserem Garten wieder traditionelle Pflanzen aus der Region wachsen, hat unsere Familie gut zu essen“ sagt Gulabidevi Nautiyal, Kleinbäuerin in einem Dorf an den Ausläufern des Himalaja, strahlen.   Ein Land mit Weizen, Gerste, Weinstöcken, Feigenbäumen und Granatäpfeln, ein Land, darin Ölbäume und Honig wachsen – verheißt Gott seinen Menschen (5.Mose 8,8). Im Vertrauen auf diese Verheißung setzen wir uns dafür ein, dass alle Männer, Frauen und Kinder dieser Erde sich gesund, ausgewogen und bezahlbar ernähren können, denn Nahrung ist ein weltweites Menschenrecht.  Die 57. Aktion von Brot für die Welt trägt bei zu einer gerechten Verteilung der reichen Gaben der Schöpfung, zu globaler Gerechtigkeit und zu einem Sattwerden im umfassenden Sinn – denn „satt ist nicht genug!“   Bitte helfen Sie mit Ihrer Spende, damit für alle Menschen ein Leben in Würde möglich ist.  

Unterwegs zu einer Welt ...

Eine Welt teilen wir mit allen Menschen der Erde, der Bauersfamilie in Peru, der Hebamme in Kamerun und dem Schulkind in Indien. Das Brot für die Welt-Mobil verbindet Menschen und Welten. Das Brot für die Welt-Mobil macht uns die großen Herausforderungen unserer Zeit noch mehr bewusst. Im Themenjahr 2016 der Reformationsdekade „Reformation und Eine Welt“ sind wir gemeinsam unterwegs zu sozialer, ökonomischer und ökologischer Gerechtigkeit weltweit. weiter   

Bitte um Spenden

Jeder achte Mensch auf der Welt - also über 840 Millionen Frauen, Kinder und Männer - geht abends hungrig ins Bett. Alle 20 Sekunden stirbt ein Kind an Unterernähung oder Mangelernährung. Das müsste nicht sein. Jeder könnte satt werden. Helfen Sie mit!

Brot für die Welt
Konto 500 500 500
Bank für Kirche und Diakonie
BLZ 1006 1006
IBAN: DE10 1006 1006 0500 5005 00
BIC: GENODED1KDB
Online-Spende   

Brotlauf: gemeinsam laufen und Gutes tun

Die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen der Württembergischen Bäckerinnung und Brot für die Welt hat ein neues Projekt: den Brotlauf - Ich lauf für die Welt. Mitarbeitende und Kunden von Bäckereien laufen bei regionalen Stadt- und Volksläufen als Teil eines landesweiten Brotlaufteams. Mit den Brotlauf-Shirts fallen sie auch bei großen Läufen auf. Und im Team zu laufen macht Spaß. Ziel ist es, die Partnerschaft von Brot für die Welt und den Bäckereien zu zeigen und damit Unterstützer für die Arbeit des Evangelischen Hilfswerks zu gewinnen. Über Spenden werden Menschen weltweit unterstützt. So zum Beispiel in Ghana. Eine gut bezahlte Anstellung zu finden, davon können viele Jugendliche in dem westafrikanischen Land nur träumen. Bessere Zukunftsaussichten hat, wer sich selbständig macht. OICG, eine Partnerorganisation von Brot für die Welt, ermöglicht jungen Leuten eine gute Ausbildung und hilft ihnen, sich selbst eine Existenz aufzubauen. weiter   

Mobiltelefone wirken sich auf weltweite Gerichtigkeit aus

Brot für die Welt und weitere Organisationen aus Kirche und Zivilgesellschaft haben jetzt in Baden-Württemberg eine gemeinsame Handy-Aktion gestartet. Ziel für die nächsten zwei Jahre ist es, Bewusstsein für den Umgang mit Ressourcen zu schaffen und ungenutzte Handys durch eine Sammelaktion zu recyceln. Nach Angaben der Deutschen Umwelthilfe werden in Deutschland jährlich 35 Millionen Mobiltelefone neu gekauft. Jedes dieser Handys wird im Schnitt nur 18 Monate genutzt. Die Folgen sind 5.000 Tonnen Elektronikschrott pro Jahr. Bis das Handy in Deutschland ist, hat es viele Produktionsstufen in vielen Ländern durchlaufen. „Der Konsum bei uns hat weltweite Auswirkungen“, sagt Oberkirchenrat Dieter Kaufmann, Vorstandsvorsitzender des Diakonischen Werks Württemberg – Landesstelle Brot für die Welt. weiter   

Difäm-Direktorin Gisela Schneider und Oberkirchenrat Dieter Kaufmann vor der Handy-Sammelbox

Fair handeln im Kirchenalltag!

Ob wir Rosen, Tee oder Kaffee kaufen, durch weltweite Verflechtungen hat unser Handeln heute Auswirkungen über den Tag und den Ort hinaus. Ganz gleich, was wir kaufen und verbrauchen. Mit Rosen aus Übersee schenken wir Freude, doch oft reicht der Lohn der Produzentinnen nicht zum Überleben. Niedrige Preise für Kaffee, Kakao und Milch freuen unseren Geldbeutel, treiben aber oftmals Bauern in Lateinamerika, Afrika oder bei uns in Württemberg in den Ruin. Abholzungen für die Papierproduktion und Sojaplantagen für die Fleischindustrie führen zur Vernichtung ganzer Lebensräume. In unseren Kirchengemeinden können wir Stück für Stück die Weichen anders stellen. Denn zusammen haben wir das, was in der Ökonomie eine „große Marktmacht“ genannt wird. Schon mit kleinen Schritten können Kirchengemeinden und Gemeindemitglieder einen Beitrag leisten, damit Menschen weltweit, heute und morgen, „ein Leben in Fülle haben können“, wie es in Johannes 10 heißt. Die  Initiative „Faire Gemeinde“ gibt Kirchengemeinden einen Leitfaden an die Hand, wie sie ihren Einkauf und ihr Konsumverhalten konkret verändern können. Machen Sie mit!  www.gemeinden-handeln-fair.de   

Ihr Kontakt in Württemberg

   

Mareike Erhardt 
Tel: 0711-1656-436
E-Mail:
erhardt.m(at)diakonie-wue.de   

Ann-Kathrin Hartter
Tel.: 0711-1656-414
E-Mail:
hartter.a(at)diakonie-wue.de   

                          

Werden Sie Brotbotschafter ...

Wir suchen Menschen, die sich für mehr Gerechtigkeit und weniger Hunger in der Welt engagieren wollen - in ihrer Gemeinde, in ihrer Region als Brotboschafterin oder Brotbotschafter für 365 Tage oder auch ein bisschen länger. Sie entscheiden selbst, auf welche Art Sie aktiv sein möchten. Sie sind damit sozusagen "Anwältin bzw. Anwalt des Südens" in Ihrer Region. Den Ideen sind keine Grenzen gesetzt. Wie viel Zeit Sie einbringen, bestimmen Sie selbst. Als Brotbotschafterin oder Brotbotschafter engagieren sich sich entsprechend Ihrer Fähigkeiten und regionalen Möglichkeiten. Wir unterstützen unsere Brotbotschafterinnen und Brotbotschafter in vielfältiger Form. weiter   

2900 Euro für Brot für die Welt

So gut kann Hilfe klingen - am 3. Advent hat das Stuttgarter Kammerorchester  zugunsten von Brot für die Welt gespielt. Rund 400 Zuhörer lauschten in der Gaisburger Kirche in Stuttgart weihnachtlicher Musik, genossen unter anderem Stücke von Bach, Corelli und Vivaldi. Die Musikerinnen und Musiker verzichteten auf ihr Honorar und riefen stattdessen zu Spenden für Brot für die Welt auf. 2.900 Euro an Spenden kamen so für das Ausbildungsprojekt „Gitarren statt Gewehre“ im Kongo zusammen. Im Anschluss an das Konzert lud die Landesstelle Brot für die Welt mit Unterstützung der Württembergischen Bäckerfachschule und den Winzern vom Weinsberger Tal alle Gäste ein, den 3. Advent bei Christstollen und Glühwein ausklingen zu lassen.