Ökumenisches Lernen und Handeln – Kolumbien und Peru

Anfang März 2012 hielt die Brotbotschafterin Astrid Reichrath de Di Rosa einen Vortrag über den Bergbau in Peru und die Einhaltung von Menschenrechten vor Ort. „Alle Zuhörerinnen fanden den Vortrag interessant und waren von der Situation in den Ländern Lateinamerikas sehr beeindruckt“, freute sich Astrid Reichrath de Di Rosa. Sie hatte sich bereit erklärt in der Enzberger Frauengruppe ‚Atempause’ über die Arbeit von BfdW in Lateinamerika zu berichten. „Die ‚Atempause’ ist eine Frauengruppe der evangelischen Gemeinde in Enzberg, die sich einmal im Monat trifft“, erklärte die Brotbotschafterin. „Es handelt sich um Frauen, die sehr aktiv in der Gemeinde tätig sind. Einige unterstützen seit Jahrzehnten die Arbeit von Brot für die Welt.“ Schwerpunkt-Thema des Vortrags waren die zunehmenden Konflikte um Land und Rohstoffe in Kolumbien und Peru. Die Brotbotschafterin stellte außerdem die Bildungsarbeit in den beiden lateinamerikanischen Ländern vor.

Bereits Ende November 2011 hatte sich Astrid Reichrath de Di Rosa in einem Multiplikatorentraining von ‚Brot für die Welt’ auf ihren Vortrag vorbereitet. Das Training hatte den Titel ‚Ökumenisches Lernen und Handeln – Kolumbien und Peru’. In dem Seminar wurden grundlegende Kenntnisse zum Schutz der Menschenrechte vermittelt. Die Seminarteilnehmer bereiteten sich so darauf vor, eigenständige Veranstaltungen zum Thema durchzuführen. Die Expertin für den Zivilen Friedensdienst Dr. Sandy el Berr aus Peru berichtete aus erster Hand. Sie ist bei dem BfdW-Partner ‚Instituto de Defensa Legal’ (IDL) in Lima tätig. Nach erfolgreichem Abschluss des Seminars sind die Teilnehmer in der Lage selbstständig solidarische Aktionen für die Partner in Kolumbien zu organisieren.

 

Die Frauengruppe Atempause zu Tisch
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