Fonds "Diakonie gegen Armut"

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Der Fonds hilft ...


… einem Ehepaar, das unterhalb der Armutsgrenze lebt. Beide beziehen Arbeitslosengeld II. Das Geld reicht gerade so zum Leben. Der Ehemann wurde schwer krank und muss ins Krankenhaus. Ihr Einkommen reicht schon lange nicht mehr für ordentliche Kleidung, geschweige denn für Kleidung für einen Krankenhausaufenthalt. Sie besitzen nicht einmal einen Schlafanzug. Auch die Fahrtkosten zum Krankenhaus kann das Ehepaar nicht aufbringen. Der Fonds verhilft ihnen in dieser Notlage zu den nötigen Mitteln.
 

… einer alleinerziehenden Mutter bei der Finanzierung von Brillen für ihre Kinder. Alle drei Kinder sind sehbehindert. Die Unterhaltszahlungen des Vaters fallen aus. Sonderausgaben sind im knapp bemessenen Budget der Familie nicht vorgesehen. Die Krankenkassen weigern sich, die Restkosten in Höhe von 680 Euro für die Brillen zu übernehmen. Die Mutter lebt von einem Minijob und ergänzender Sozialhilfe. Sie hat keine Rücklagen. Die Kinder brauchen aber dringend die Brillen, damit sie sich in der Schule beteiligen können. Der Fonds hat die Kosten übernommen. Die Beratungsstelle versucht weiterhin, das Geld von den Kassen einzutreiben.
 

… einer Frau auf der Flucht. Sie flieht mit ihren zwei Kindern vor dem gewalttätigen Ehemann. Die türkische Frau muss sich nun eine neue Existenz aufbauen – weit weg von ihrem Ehemann. Die Familie lebt total isoliert, ohne Freunde oder Verwandte. Die Mutter macht einen Deutschkurs, bemüht sich um Integration. Trotz der Hilfe des Landratsamts für die Ausstattung der neuen Wohnung, fehlt der dreiköpfigen Familie immer noch eine Waschmaschine und die nötige Grundausstattung. Der Fonds der Diakonie beteiligt sich daran.
 

… einer Familie in der Krise. Als bei der schwangeren Frau und der 13 Monate alten Tochter Tuberkulose diagnostiziert worden ist, ändert sich die Situation für die Familie von heute auf morgen. Frau und Kind werden in eine Spezialklinik nach Wangen im Allgäu gebracht, um eine bestmöglichste Genesung zu garantieren. Der Ehemann musste in dieser Zeit sehr viele unbezahlte Urlaubstage nehmen, um seine Familie, besonders die kleine Tochter, mental zu unterstützen. Den sinkenden Einnahmen stehen wachsende Ausgaben gegenüber. Beispielsweise Benzinkosten, die der junge Vater schnell nicht mehr aufbringen kann. Zudem erreicht ihn die Kündigung seines Arbeitgebers. Auf einer der vielen Fahrten ins über 200 Kilometer entfernte Wangen wird er auch noch unverschuldet in einen Unfall verwickelt, der sein Auto fahruntüchtig werden lässt. Der Notfonds der Diakonie springt mit 500,- Euro ein, die für einen sofortigen Autokauf gebraucht werden. Der neue Wagen ermöglicht dem Vater den Klinikbesuchen nachzukommen.
 

… einer jungen Frau aus den Schulden. Die Altlasten liegen ihr wie ein Gewicht auf den Schultern. Sie möchte gerne ein „normales“ Leben führen, arbeiten gehen und davon Leben können. Die psychisch kranke Frau arbeitet in einem Hotel speziell für Menschen mit Behinderung. Aus ihrer späten Jugendzeit hat sie noch Handy- und Telefonschulden. Diese versucht sie soweit es geht zu bedienen. Doch alleine schafft sie das nicht. Mit einer einmaligen Unterstützung verhilft der Fonds ihr zu einem schuldenfreien Leben. Sie kann jetzt wieder aufatmen und seelisch gesund werden.
 

… einer alleinerziehenden Mutter sich zu erholen. Die Frau bessert durch Minijobs ihre Sozialhilfe auf. Sie wohnt in einer städtischen Wohnung, die so feucht ist, dass überall Schimmel an den Wänden ist. Seitdem ist die Mutter eines Sohnes chronisch krank. Zusätzlich wurde sie von einem Mieter ständig belästigt – die Polizei ist öfters eingeschritten. Kurz vor Weihnachten ist sie zusammengebrochen. Die Frau braucht schnell eine Unterbringung. Die diakonische Einrichtung findet in einem Feriendorf einen Platz, so dass sie über Weihnachten zur Ruhe kommen kann. Doch keiner ist bereit, die Kosten zu bezahlen. Dies belastet die alleinerziehende Frau psychisch ungemein. Der Fonds springt kurzfristig ein.
 

… einer Familie bei der Erstattung der Heizkosten. Die 45-jährige Mutter der drei Kinder ist verwitwet und leidet an einer unheilbaren Muskelkrankheit. Ihre Kinder pflegen sie, so dass sie noch zu Hause leben kann. Sie leben in sehr einfachen Verhältnissen. Ihre Einnahmen reichen gerade für den Lebensunterhalt und den Sonderaufwand für die Pflege. Durch die gestiegenen Heizölkosten, kann die dreifache Mutter sich im Moment kein Heizöl leisten. Da sie aber viel zu Hause ist, ist sie auf eine warme Wohnung angewiesen. Der Fonds unterstützt die kranke Frau, damit sie das Heizöl bezahlen kann. Die diakonische Beratungsstelle arbeitet mit ihr an einer langfristigen Lösung.
 

… bei der schulischen Förderung. Eine Familie braucht dringend Unterstützung bei der schulischen Förderung von zwei ihrer drei Kinder. Die Familie ist seit zwei Jahren in der Schuldenberatung und hat mittlerweile fast alle ihre Schulden saniert. Der Vater hat seit einem Jahr eine Arbeitsstelle. Dadurch reicht das Geld der Familie zum Leben und zur Tilgung der monatlichen Raten. Zusätzliche Ausgaben sind in ihrem Budget nicht vorhanden. Der älteste Sohn ist ein sehr guter Schüler, besonders im Fach Englisch. Deshalb hat die Schule vorgeschlagen, an einer speziellen Prüfung im Fach Englisch teilzunehmen. Dieses Zertifikat kostet 91 Euro. Die Eltern können das Geld nicht aus eigenen Kräften aufbringen. Der andere Sohn benötigt Nachhilfe in Mathe, damit er ein gutes Realschulzeugnis hat. Sein Nachhilfelehrer kostet 15 Euro die Stunde. Diesen Betrag kann die Familie ebenfalls nicht alleine tragen. Der diakonische Fonds gibt der Familie 400 Euro, so dass die beiden Kinder nun eine optimale Förderung erhalten und zuversichtlich in die Zukunft blicken können.
 

…einem in die Türkei verschleppten Jungen. Das Kind wird von seiner Mutter und deren neuen Lebenspartner ohne Absprache mit dem Vater in die Türkei gebracht. Ein weiteres Kind lebt schon seit der Scheidung bei dem Vater. Dieser kann aufgrund seiner Diabeteserkrankung seinem Beruf als Busfahrer nicht mehr nachkommen und bezieht jetzt Rente. 300 Euro für Flug und Transfer für ihn und seinen Sohn sind nicht in seinem Budget. Der Fonds „Diakonie gegen Armut“ ermöglicht ein Wiedersehen von Vater und Sohn.
 

…einer Familie mit der Wohnungsausstattung. Eigentlich kommt die Familie zur Beratung wegen ihrer Schulden. Doch schnell wird klar, dass bevor die Schulden saniert werden können, zuerst die häuslichen Verhältnisse stabilisiert werden müssen. Die fünfköpfige Familie bewohnt eine drei-Zimmer-Wohnung. Der Vater ist arbeitslos geworden. Die Familie wohnt menschenunwürdig: In der Küche gibt es keine Einbaumöbel, lediglich einen Spültisch mit einem zwei Platten Herd. Einen Esstisch mit Stühlen gibt es nicht. Die Familie muss mehr oder weniger auf dem Boden essen. Zwei Kinder schlafen auf einer Matratze zusammen auf dem Boden. Die älteste Tochter geht schon zur Schule und benötigt deshalb einen Schreibtisch. Ihr ist die ganze Wohnsituation äußerst peinlich. Sie möchte keine Freunde nach Hause einladen. Die Einrichtung für die Kinderzimmer wird bei der Reinhold-Breitlich-Stiftung beantragt. Der Armutsfond ermöglicht den Kauf der weiteren Möbel.

  
 … einer überbelasteten Mutter von zwei Kindern. Die Frau hat zusammen mit ihrem Mann große Schulden bei der Bank. Ihr Mann ist arbeitslos, sie alleine ist für die Erziehung der Kinder verantwortlich. Sie ist überfordert mit den vielen Problemen, die auf sie einströmen. Durch den Einsatz des Fonds kann der psychisch labilen Mutter eine Last genommen werden. Die Restschulden bei der Bank in Höhe von 1.500 Euro übernimmt der Armutsfonds. Nun kann sie wieder mehr Energie in ihre eigene psychische Stabilisierung sowie der Erziehung ihrer Kinder zukommen lassen.


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Diakonie Württemberg
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Wir danken der Käthe-und-Emil-Reutter-Stiftung, die den Fonds "Diakonie gegen Armut" seit Jahren begleitet und fördert.

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