Opfersammlung am 19. Februar 2017

Total normal
…barrierefrei durchs Leben

Teilhabe ermöglichen für arme, arbeitslose, psychisch kranke und alte Menschen, für Menschen mit Behinderung oder für Flüchtlinge ist ein ureigenes Anliegen von Kirche und ihrer Diakonie. „Deshalb ist Inklusion nicht etwas, was wir auch noch machen, sondern etwas, das uns ausmacht“, sagt Oberkirchenrat Dieter Kaufmann, Vorstandsvorsitzender des Diakonischen Werks Württemberg. Inklusion wird in Kirchengemeinden, in kirchlichen und diakonischen Einrichtungen vielfach gelebt. Inklusion bewegt und verändert Menschen, Einrichtungen und Kirchengemeinden: beim Wohnen, in der Arbeitswelt, beim Einkaufen und in der Freizeit. „Wir können es noch systematischer und bewusster tun. Es geht um das Miteinander vor Ort“, so Kaufmann. „Helfen Sie mit, dass wir durch unsere diakonische Arbeit inklusive und generationenübergreifende Begegnungen unterstützen können.“ Denn wie der Leib einer ist und hat doch viele Glieder, alle Glieder des Leibes aber, obwohl sie viele sind, doch ein Leib sind: so auch Christus. (1. Kor 12, 12)

 

    

         

Spendenkonto

Diakonie Württemberg
Evangelische Bank
IBAN: DE46 5206 0410 0000 2233 44
BIC: GENODEF1EK1
Stichwort: Februar 2017

Spenden unter diesem Stichwort sind jederzeit möglich.

Senioren trainieren gemeinsam

Fotolia: Olesia Bilkei

Am Angebot „Atem, Stimme und Bewegung trainieren. Seele, Körper und Geist aktivieren“ nehmen Seniorinnen und Senioren mit und ohne Behinderung teil. Unter Anleitung einer Mitarbeiterin der Diakonie treffen sich regelmäßig bis zu 20 Personen aus dem Ort und der Diakonie zu einer körperorientierten Aktivität. Die Kirchengemeinde stellt die Räumlichkeiten und schreibt die Termine im Gemeindebrief aus. Dank Spendengeldern gibt es jetzt Rhythmusinstrumente, auch eine Tanztherapeutin bereichert die Nachmittage.

Treffpunkt-Café

Fotolia: M. Doerr und M. Frommherz

Auf Anregung von Bürgerinnen und Bürgern sowie mit Unterstützung der evangelischen Kirchengemeinde und freiwillig Engagierten hat ein diakonischer Träger der Behindertenhilfe mitten im Ort ein Treffpunkt-Café eröffnet. Im Café arbeiten Menschen mit und ohne Behinderung, beide Personengruppen sitzen dort auch bei Kaffee und Tee zusammen. Die Arbeit in der Gastronomie befähigt die Bewohner mit Behinderung. Mit seinen Angeboten und Veranstaltungen für alle Altersklassen ermöglicht es Begegnungen.

Begegnung bei der Arbeit

Fotolia: Jaren Wicklund

Auch in der Arbeitswelt sollen sich Menschen mit und ohne Behinderung begegnen. In einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung mietet ein örtlicher Raumausstatter Räumlichkeiten und fertigt dort Produkte. Zusätzlich verlegt ein Designbüro seinen Firmensitz in die Werkstatt. Die Firma bindet Menschen mit und ohne Behinderung in alle Produktionsprozesse ein. Kantine und Sozialräume nutzen alle gemeinsam. Spenden ermöglichten die Ausstattung für die gemeinsam genutzten Sozialräume und die Beschäftigung eines Arbeitstherapeuten.

Aktionsplan „Inklusion leben“ von Landeskirche und Diakonie

Bis zum Jahr 2020 verankern Landeskirche und Diakonie Inklusion als Querschnittsthema und Handlungsstrategie innerhalb von Kirche und Diakonie. Der Aktionsplan „Inklusion leben“ bestärkt Kirchengemeinden, kirchliche Werke und diakonische Einrichtungen darin, die Inklusion von Menschen mit eingeschränkten Teilhabemöglichkeiten systematisch zu fördern und vor Ort konkrete Schritte umzusetzen. 

Zur Seite des Aktionsplans "Inklusion leben"   

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