Projekt Chronos - den demografischen Wandel gestalten

    

Aktuelles aus dem Projekt 
   

  • Die Abschlusspublikationen aus dem Projekt Chronos sind erschienen und ab sofort über den Buchhandel verfügbar: weiter   
  • BELEV - Gesundes Arbeiten gestalten: Das im Projekt entwickelte Konzept wird auch nach der Implementierungsphase des Projekts vielfach angewendet. In 2012 werden mehr als 20 Einrichtungen in eigener Initiative das Konzept umsetzen. Das Konzept wurde vom Bundesverband der Personalmanager für seine "zukunftsweisende Leistungen" ausgezeichnet. Die Urkunde zur Auszeichnung finden Sie hier. Für die Implementierung von BELEV stehen mehrere Tools und Informationsquellen zur Verfügung:

    - Eine Befragung von Mitarbeitenden. Weitere Informationen dazu erhält der Leitfaden

    - Ein Spiel für Workshops, um sich das Konzept gut anzueignen und Maßnahmen abzuleiten. Weitere Informationen dazu finden sich auf dem Infoblatt und dem Bestellschein sowie unter folgendem Link   

    - Mehrere Artikel haben bislang das Konzept und seine Umsetzung zum Gegenstand gehabt. 
      - Artikel in EREV Schriftenreihe 4/2011
      - Artikel in Personalwirtschaft 3/2011
      - Artikel in BGW-Mitteilung 2/2012   

     

 

   

   

   

Weitere Informationen bei:

     
Dr. Kornelius Knapp
Referent Personalentwicklung

      

Abteilung Theologie und Bildung
Diakonisches Werk Württemberg
Heilbronner Str. 180
70191 Stuttgart
Tel.: 0711 1656 394
E-Mail: knapp.k(at)diakonie-wue.de   

    

  

Projektdaten

Laufzeit: Oktober 2009 bis September 2012
Projektträger: DWW und BAG EJSA    

Das Projekt wird im Rahmen des Programms "Rückenwind - für die Beschäftigten in der Sozialwirtschaft" vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales und aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds gefördert.
   
 

Projektbeschreibung

Der demografische Wandel macht auch vor diakonischen Einrichtungen nicht halt. Nachwuchskräfte sind immer schwerer zu gewinnen, das Durchschnittsalter der Beschäftigten steigt. Um weiter erfolgreich arbeiten zu können, muss es den Einrichtungen deshalb gelingen, ihre Beschäftigten möglichst lange gesund, kompetent und leistungsfähig im Beruf zu halten. Das gemeinsam vom Diakonischen Werk Württemberg mit der Bundesarbeitsgemeinschaft Evangelische Jugendsozialarbeit (BAG EJSA) durchgeführte Projekt "Chronos - den demografischen Wandel gestalten" (2009-2012) hat Strategien und Instrumente zur Bewältigung des demografischen Wandels entwickelt und erprobt. Vier Handlungsfelder wurden in eigenständigen Teilprojekten bearbeitet:
 

  • Führungskräfteentwicklung: In erheblichem Maße hängt es von den Führungskräften ab, wie erfolgreich Mitarbeitende langfristig in ihrem Beruf arbeiten. Da Führungskräfte nicht nur die Kultur in der Einrichtung prägen, sondern auch ein lebenslanges Lernen ermöglichen und die Gesundheit stärken können, wurden in einer Schulung knapp 30 Führungskräfte auf die demografischen Veränderungen vorbereitet.
  • Kompetenzorientierte Personalentwicklung: Dass Lernen in allen Lebens- und Berufsphasen möglich und sinnvoll ist, belegt die Forschung seit vielen Jahren. Es gilt lediglich, diese sinnvoll zu organisieren. Strategisches Kompetenzmanagement hilft, alle Beschäftigten planmäßig weiterzuentwickeln, um damit sowohl die betrieblichen Prozesse zu stützen als auch die Arbeitsmotivation zu erhalten. In sechs Einrichtungen wurden Erfahrungen mit einem lebensereignis- und Berufsphasensensiblen Kompetenzmanagement gesammelt. Die Ergebnisse sind im oben genannten Leitfaden zusammengefasst.
  • Gesundheitsmanagement: Voraussetzung für die langfristige Arbeit im Beruf ist die körperliche und mentale Leistungsfähigkeit. Eine systematisch ausgerichtete Gesundheitsförderung hilft die Arbeitsbelastungen zu reduzieren und stärkt die Mitarbeitenden mit den unvermeidlichen berufsspezifischen Belastungen umzugehen. Das Konzept „BELEV – gesundes Arbeiten gestalten“ haben viele Einrichtungen genutzt. Wie dies möglich ist, ist im oben genannten Leitfaden beschrieben.
  • Attraktivität von Arbeitsplätzen: Neben der Erhaltung der Leistungsfähigkeit der Beschäftigten, kommt auch der Gewinnung von Nachwuchskräften eine besondere Bedeutung zu. Damit beides gelingt, müssen die Arbeitsplätze in den diakonischen Einrichtungen attraktiv gestaltet werden. Mögliche Ansätze und Wege wurden erprobt, was sich ebenfalls in einem oben genannten Leitfaden nachlesen lässt.

Die Ergebnisse des Projekts werden den Mitgliedern der Diakonie Württemberg über Publikationen und Veranstaltungen zur Verfügung gestellt.