Wir handeln fair im Kirchenalltag!

„Und Gott der Herr nahm den Menschen und setzte ihn in den Garten Eden, dass er ihn bebaute und bewahrte“, so heißt es in 1. Mose 2,15. Gott hat uns zur Bewahrung der Schöpfung und zur Solidarität mit seinen Geschöpfen aufgerufen. Durch weltweite Verflechtungen hat unser Handeln heute Auswirkungen über den Tag und den Ort hinaus.  Ganz gleich, was wir kaufen und verbrauchen. Mit Rosen aus Übersee schenken wir Freude, doch oft reicht der Lohn der Produzentinnen nicht zum Überleben. Niedrige Preise für Kaffee, Kakao und Milch freuen unseren Geldbeutel, treiben aber oftmals Bauern in Lateinamerika, Afrika oder bei uns in Württemberg in den Ruin. Abholzungen für die Papierproduktion und Sojaplantagen für die Fleischindustrie führen zur Vernichtung ganzer Lebensräume. In unseren Kirchengemeinden können wir Stück für Stück die Weichen anders stellen. Denn zusammen haben wir das, was in der Ökonomie eine „große Marktmacht“ genannt wird. Schon mit kleinen Schritten können Kirchengemeinden und Gemeindemitglieder einen Beitrag leisten, damit Menschen weltweit, heute und morgen, „ein Leben in Fülle haben können“, wie es in Johannes 10 heißt. Die  Initiative „Faire Gemeinde“ gibt Kirchengemeinden einen Leitfaden an die Hand, wie sie ihren Einkauf und ihr Konsumverhalten konkret verändern können. Machen Sie mit!

Ihr
Oberkirchenrat Dieter Kaufmann
Vorstandsvorsitzender Diakonisches Werk Württemberg
Landesstelle Brot für die Welt


Aktuell

Die Kirchengemeinden Ostfildern-Kemnat, Ostelsheim und Gruibingen haben es geschafft: Sie sind nun auch „Faire Kirchengemeinde". Herzlichen Glückwunsch! Hier    finden Sie alle teilnehmenden Gemeinden.