Positionierungen aus Kirche und Diakonie

Gesetzentwurf zur besseren Durchsetzung der Ausreisepflicht

Stellungnahmen der Diakonie Deutschland (17. Februar 2017)

Die Diakonie Deutschland ist vor dem Hintergrund ihrer Arbeit mit ehrenamtlich Engagierten besorgt, weil die aktuelle Asyl- und Migrationspolitik vielen in der Flüchtlingshilfe engagierten Menschen nicht mehr vermittelbar ist.

Stellungnahme der Diakonie Deutschland    (pdf)

Diakonie fordert Abschiebestopp nach Afghanistan

Pressemitteilung und Blog von Diakoniepräsident Lilie (10. Februar 2017
Diakoniepräsident Lilie fordert, dass Rückkehrer in ihren Herkunftsländern in Sicherheit und Würde leben können müssen. Beides treffe für Afghanistan nicht zu.

Pressemitteilung    (pdf)
Blog von Diakoniepräsident Lilie   

EU-Migrationskontrolle mit nordafrikanischen Staaten

Brot für die Welt warnt vor Menschenrechtsverletzungen (6. Februar 2017)
Die EU nimmt schwere Menschenrechtsverletzungen in Kauf, wenn sie die Zusammenarbeit mit Libyen und Ägypten zur Schließung der Mittelmeerroute ausbaut, um Flüchtlinge und Migranten von Europa fernzuhalten.

Presseinformation    (pdf)
Mediendienst Migration: Interview zur Situation in Lybien   

Kritik an Sammelabschiebungen nach Afghanistan

Pressemitteilung der EKD (24. Januar 2017)

Erzbischof Heße und Präses Rekowski fordern Sicherheit der Person vor migrationspolitischen Überlegungen: "Kein Mensch darf in eine Region zurückgeschickt werden, in der sein Leben durch Krieg und Gewalt bedroht ist. Die Sicherheit der Person muss stets Vorrang haben gegenüber migrationspolitischen Erwägungen."

Pressemitteilung   

Europäischer Rat treibt Migrationskontrolle afrikanischer Länder voran

Organisationen kritisieren Absage an Flüchtlingsschutz und Menschenrechte (12. Dezember 2016)

„Mit seinem repressivem Migrationsmanagement gefährdet Europa das Leben von Migrantinnen und Migranten und schafft neue Fluchtursachen“, sagt Ramona Lenz, Migrationsreferentin von medico international. „Damit untergräbt die EU Werte, die zu verteidigen sie angetreten ist“, äußert Sophia Wirsching, Referentin für Migration und Entwicklung bei Brot für die Welt.
Pressemitteilung von Brot für die Welt, medico international und Pro Asyl    (pdf)

Sofortiger Abschiebestopp für Menschen aus Afghanistan

Pressemitteilung zum Tag der Menschenrechte (10. Dezember 2016)

Die Diakonie Württemberg fordert einen sofortigen Abschiebe-Stopp für Menschen aus Afghanistan. „Eine Rückkehr nach Afghanistan ist derzeit nicht zumutbar“, sagt Oberkirchenrat Dieter Kaufmann, Vorstandsvorsitzender des Diakonischen Werks Württemberg. mehr   

Memorandum für faire und sorgfältige Asylverfahren

Wohlfahrtsverbände, Anwalts- und Richtervereinigungen sowie Menschenrechtsorganisationen (November 2016)

Im Zentrum des Memorandums stehen die oft mangelnde Aufklärung der Fluchtgründe während der Anhörung, die inzwischen flächendeckend eingeführte Trennung von Anhörung und Entscheidung im Asylverfahren und die zu geringen Standards bei der Einstellung und Schulung von neuen Anhörern und Dolmetschern.
Memorandum    (pdf)

Für gesellschaftlichen Zusammenhalt – in Deutschland, Europa und weltweit!

Erklärung der Konferenz Diakonie und Entwicklung (Oktober 2016)

„Kriege, Hunger, Armut, Gewalt, Klimakatastrophen, Ungerechtigkeit und Perspektivlosigkeit haben ihren Ursprung nicht nur in den Ländern, aus denen Flüchtlinge kommen. Auch die Europäische Union und Deutschland sind Mitverursacher. Sie - und damit wir alle - sind aufgerufen, Verantwortung zu übernehmen.“
Erklärung der Konferenz Diakonie und Entwicklung    (pdf)

Flüchtlingsstudie der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD)

Skepsis oder Zuversicht? Erwartungen der Bevölkerung zur Aufnahme von Flüchtlingen (1. September 2016)

Die Deutschen wollen Menschen in Not helfen. Drei von vier Deutschen können sich einen persönlichen Beitrag zur Flüchtlingshilfe vorstellen. Die Zahl der in der Flüchtlingshilfe Engagierten ist 2016 weiter gestiegen (November 2015: 10,9 Prozent, Mai 2016: 11,9 Prozent). Das zeigt eine aktuelle Studie des Sozialwissenschaftlichen Instituts der Evangelischen Kirche in Deutschland (SI der EKD).
Flüchtlingsstudie    (pdf)

Tag des Flüchtlings

„Menschenrechte kennen keine Grenzen“ Abschottung und Rassismus widersprechen der Genfer Flüchtlingskonvention (30.09.2016)

Zum Tag des Flüchtlings ruft Oberkirchenrat Dieter Kaufmann, Vorstandsvorsitzender des Diakonischen Werks Württemberg, zu Integration von Anfang an auf. „Geflüchtete Menschen sollen selbstständige und aktive Mitglieder der Gesellschaft sein.“ mehr   

Jungen Flüchtlingen eine Perspektive geben

Diakonie fordert klares Bekenntnis zur Integration und Stopp von Abschiebungen junger Flüchtlinge (10. August 2016)

Für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge fordert die Diakonie Sicherheit auch dann, wenn sie volljährig sind. Die Diakonie ruft zum Internationalen Tag der Jugend am 12. August dazu auf, diese jungen Menschen weiter auf ihrem Lebens- und Berufsweg zu begleiten. mehr   

Frauen auf der Flucht oft Opfer von Gewalt oder Menschenhandel

Diakonie zum Internationalen Tag gegen Menschenhandel (30. Juli 2016)

Anlässlich des Internationalen Tags gegen Menschenhandel (30. Juli 2016) macht Oberkirchenrat Dieter Kaufmann, Vorstandsvorsitzender des Diakonischen Werks Württemberg mit der Landesstelle Brot für die Welt, auf die prekäre Lage von Frauen und Mädchen auf der Flucht aufmerksam. mehr   

Flüchtlinge starten in Ausbildung zur Pflegefachkraft

Pilotprojekt von Diakonischem Werk Württemberg, Samariterstiftung und Welcome Center qualifiziert Flüchtlinge (15. Juli 2016)

Zehn Flüchtlinge können im Herbst eine Ausbildung zur Pflegefachkraft bei der Diakonie beginnen. Die Diakonie wolle Menschen, die in Deutschland Schutz und Heimat suchen, eine berufliche Perspektive eröffnen, sagt Oberkirchenrat Dieter Kaufmann, Vorstandsvorsitzender des Diakonischen Werks Württemberg. mehr   

Friedliches Zusammenleben fördern

Kardinal Marx und Landesbischof Bedford-Strohm nehmen Stellung zur Situation von Christen (12. Juli 2016)

Unterbringungsstandards, respektvoller Umgang mit Angehörigen anderer religiöser Bekenntnisse und Wertevermittlung tragen zum friedlichen Zusammenleben bei.

Pressemitteilung der EKD    (pdf)
Stellungnahme    (pdf)

Flüchtlingstragödie im Mittelmeer verhindern

Diakonie fordert legale Zuwanderungsmöglichkeiten (17.Juni 2016)

"Europa dürfe sich nicht weiter abschotten und Flüchtlinge rechtswidrig in Staaten außerhalb der EU, wie z.B. die Türkei, zurückzuschieben. Dies habe zur Folge, dass sich Menschen in die Hände krimineller Schlepper und damit in Lebensgefahr begäben." mehr   

Europa am Scheideweg

Erklärung des Rates der EKD zur Lage Europas

Vor einer existentiellen Gefährdung des Friedensprojekts Europas hat die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) in Brüssel gewarnt. EKD-Ratsvorsitzender Bedford-Strohm: „Europa muss als Wertegemeinschaft deutlich erkennbar bleiben, seine sozialen Konturen schärfen und der Jugend eine Perspektive geben“.

Pressemitteilung der EKD    (pdf)
Erklärung des Rates der EKD zur Lage Europas    (pdf)

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