Aktionstag mit Herz und Tradition

Boschler schenken Menschen ihre Freizeit

Der Aktionstag der „Boschler“ im Samariterstift Leonberg und Samariterstift Zuffenhausen ist mittlerweile zu einer festen Tradition geworden. Schon seit sieben Jahren kommen Beschäftigte der Firma Bosch des Standorts Feuerbach in die beiden Altenpflegeheime und schenken den Bewohnerinnen und Bewohner ihre Zeit. Die Gruppe der Boschler teilt sich dabei in mehrere Kleingruppen auf, die sich jeweils unterschiedliche Projekte vornehmen. So stehen beim Aktionstag zum Beispiel „Kuchenbacken mit Bewohnern“, „Gartenarbeit“, „Bau eines Hochbeetes“ oder auch ein Besuch im Porsche-Museum zur Auswahl.  Für die Senioren ist der Aktionstag immer ein besonderer Tag, beim dem das Haus vor Lebendigkeit strotzt:
Es wird nach Herzenslust ‚geschafft‘ und gelacht, man singt miteinander alte Schlager und tauscht Erfahrungen und Erlebnisse aus.

 

Das Projekt im Detail

Es sind die kleinen Dinge, die die Senioren in den Einrichtungen der Alten- und Pflegeheime glücklich machen: bei Ausflügen, gemeinsamen Essen und angeregter Unterhaltung finden nicht nur die Senioren Spaß, sondern auch die helfenden Boschler. Interessierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können sich auf Basis einer Ausschreibung für ein Projekt ihrer Wahl anmelden. Vor Ort sind auch Familienmitglieder gern gesehen. Besondere Kenntnisse oder handwerkliche Fähigkeiten sind für die Projekte nicht erforderlich, denn die Boschler werden in den Alten- und Pflegeheimen von Fachpersonal begleitet. Und: Für das leibliche Wohl ist in den Einrichtungen der Samariterstiftung gesorgt.

Der Aktionstag - immer an einem Samstag im Frühjahr - beginnt mit einem gemeinsamen Kaffeetrinken und einer Einführung in die Projekte. Nach dem Einsatz, der einen halben oder auch einen ganzen Tag dauern kann, werden die einzelnen Aktionen mit einer Abschlussrunde in der Cafeteria wieder gemeinsam beendet. Ein Großteil der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Bosch ist nicht zum ersten Mal beim Aktionstag im Samariterstift. Ob Kuchen backen, einkaufen, spazieren gehen, Unkraut jäten oder Baumpflege –  bei vielen Projekten ist  mittlerweile „Bosch-Stammpersonal“ im Einsatz.

 

Zur Auswahl stehen unterschiedliche Projekte:

Einkaufen auf dem Leonberger Wochenmarkt
Die Bosch-Mitarbeiter machen sich mit einigen Bewohnerinnen und Bewohnern aus dem Pflegeheim vormittags auf den Weg zum Leonberger Wochenmarkt. Nachmittags werden gemeinsam Waffeln gebacken, Geschichten erzählt oder musiziert.

Besuch im Leo-Einkaufs-Center
Manche Bewohnerinnen und Bewohner möchten gerne das belebte Einkaufszentrum besuchen und sind dabei auf helfende Hände angewiesen.

Baum- und Gartenpflege
Beim Schneiden der Sträucher und Jäten der Beete in der großen Gartenanlage ist das Samariterstift auf ehrenamtliche Helfer angewiesen. Sie tragen so dazu bei, dass die Senioren/Bewohner des Pflegeheims sich auch weiterhin am weitläufigen Grün erfreuen können.

Kuchen backen auf den Pflegebereichen
Nicht mehr mobil, freuen sich die Heimbewohner der Pflegestationen, wenn sie Unterstützung bekommen beim Kuchen backen. Darüber hinaus werden Geschichten erzählt und vorgelesen, gemeinsam Lieder gesungen und vieles mehr.

Bau eines Hochbeets
Unter fachlicher Anleitung entsteht in Trockenbauweise ein dreistufiges Hochbeet aus Natursteinen. Nach Fertigstellung der Mauern wird es mit Erde befüllt und ermöglicht dann auch Senioren/den Heimbewohnern nach Lust und Laune zu gärtnern.

Malerarbeiten
Handwerklich veranlagte Boschler sorgen mit einer tüchtigen Portion Farbe für ein gemütliches Ambiente im Wohnbereich.

Besuch im Porsche Museum
Manche Bewohnerinnen und Bewohner möchten gerne das attraktive und modern gestaltete Porsche Museum besuchen, sind dabei aufgrund mangelnder Mobilität aber auf Unterstützung angewiesen.

 

Der Nutzen

Für soziale Einrichtungen und alte Menschen

  • Alte Menschen erhalten viel Zuwendung und Wertschätzung von den Unternehmensmitarbeitern
  • Das Engagement der ‚Boschler‘ ist ein effektiver Beitrag zu mehr Lebensqualität für alte Menschen, weil ihnen so die Teilnahme am Leben ausserhalb der Einrichtung erleichtert wird
  • Dank der Projektvielfalt profitieren sowohl noch mobilere als auch Menschen, die an die Pflegebereiche angebunden sind, von den Angeboten
  • Viele Aktionen wären ohne das Engagement der Bosch-Mitarbeiter im eng getakteten Pflege- und Betreuungsalltag gar nicht möglich
  • Alte Menschen im Heim sind dankbar für die Zuwendung und Abwechslung – auch weil sie spüren, dass sie von den jungen Menschen von ausserhalb anerkannt werden und  man sich um sie sorgt

Für Unternehmen und ihre Mitarbeiter/innen

  • Intensive Einblicke in eine andere Lebenswelt mit anderen Geschwindigkeiten und anderen Werten (Perspektivenwechsel)
  • Über das Unternehmen organisierte vielfältige Möglichkeiten, anderen Menschen eine große Freude zu machen und sich selbst noch besser mit dem Unternehmen zu  identifizieren/sich als Teil des Unternehmens zu betrachten
  • Alte Menschen stehen für „lebendige“ Geschichte, spannende Erlebnisse und Erfahrungen von früher
  • Mitarbeiter des Unternehmens machen die Erfahrung, dass es eine große emotionale Bereicherung ist, wenn man nach drei Stunden Kontakt von einer Bewohnerin in den Arm genommen wird
  • Beitrag zur gesellschaftlichen Verantwortung des Unternehmens
Gruppenbild mit Bosch-Mitarbeitern und Alten- und Pflegeheimbewohnern.
 

Die beteiligten Institutionen

Bosch 

Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen. Mit Kraftfahrzeug- und Industrietechnik sowie Gebrauchsgütern und Gebäudetechnik erwirtschafteten mehr als 300 000 Mitarbeiter im Geschäftsjahr 2011 nach vorläufigen Zahlen einen Umsatz von 51,4 Milliarden Euro.

 

Samariterstift Leonberg und Zuffenhausen

Das Samariterstift Leonberg bietet neben Plätzen in der stationären Pflege auch Kurzzeit- und Tagespflege sowie Appartements für betreutes Wohnen an. Eine Besonderheit des Samariterstifts in Leonberg ist der Heimrundfunk „Radio Seestraße“, der alle 14 Tage auf Sendung geht.

Im Samariterstift Zuffenhausen haben darüber hinaus Therapie und Rehabilitation einen hohen Stellenwert. Die Bewohnerinnen und Bewohner haben zahlreiche Möglichkeiten, einem Hobby nachzugehen und etwas für Ihre körperliche und geistige Beweglichkeit zu tun. Der Garten wirkt wie eine grüne Oase der Ruhe inmitten der Großstadt.

 

 

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