Schuldenfalle? Schuldenschnitt!

Freiheit durch Entschuldung

Für Martin Luther war die Sache eindeutig: Zinsen sind Wucher. Daher lehnte er Zinsen ab – von wenigen Ausnahmen abgesehen. Für überschuldete Menschen gilt: Sie sind überfordert, Tilgung und Zinsen zurückzuzahlen. Deshalb nehmen Landeskirche und ihre Diakonie ein wichtiges Anliegen der Reformatoren auf: An Bedürftige sollen Darlehen vergeben werden – zinslos.

Die Landeskirche stellt im Reformationsjahr den Schuldnerberatungsstellen der Diakonie Kapital zur Verfügung, um vor Ort Entschuldungsfonds auf- oder auszubauen. Aus diesen lokalen Fonds können im Rahmen der Schuldnerberatung und nach einem Vergleich mit den Gläubigern zinslose Darlehen zur Schuldenregulierung vergeben werden. Diese werden in verträglichen Raten zurückgezahlt. So können überschuldete Menschen eine konkrete Erfahrung von Befreiung machen und entkommen der Schuldenfalle.

Jesus sagt: „Tut Gutes und leiht, wo ihr nichts dafür zu bekommen hofft“ (Lukas 6,35). Menschen wird konkret geholfen und die Not von 6,7 Millionen überschuldeten Menschen in Deutschland kommt in den Blick. Die Mechanismen der Überschuldung und Möglichkeiten der Prävention können z.B. im Religions- und Konfirmandenunterricht aufgezeigt werden.

Ansprechpartner:

Thomas Stürmer
Tel.: 0711 1656-117 
E-Mail: Stuermer.T(at)diakonie-wuerttemberg.de    

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