Demenz

26.07.2010 versendeter Brief versenden Drucker Druckansicht

Eine der häufigsten Krankheiten im Alter ist die Demenz. Viele Menschen haben Angst einmal selbst davon betroffen zu sein. Doch die wenigsten wissen, was genau eine Demenzerkrankung ist. Nervenzellen im Gehirn werden durch eine Demenz unwiderruflich zerstört. Die Erkrankung beeinträchtigt Gedächtnis, Sprache, Handlungsfähigkeit und Wahrnehmung. Somit wird das alltägliche Leben durch diese Veränderung im Gehirn eingeschränkt. Den Betroffenen fällt es immer schwerer sich zu artikulieren, zu konzentrieren oder zu erinnern. Je eher eine solche Erkrankung festgestellt wird, desto höher sind die Chancen, den abbauenden Prozess der Demenz zu verlangsamen.

Was ist Demenz?

Demenz ist die Folge einer chronischen oder degenerativen Krankheit des Gehirns. Meist verlaufen Demenzerkrankungen progressiv, zunehmend werden Nervenzellen des Gehirns irreversibel zerstört. Bei der Erkrankung werden folgende Funktionen beeinträchtigt: Gedächtnis, Denken, Sprache, Sprechen, Handlungsfähigkeit und Erkennen. Für die Diagnose einer Demenz müssen die Symptome mindestens sechs Monate fortdauern.

Wichtig ist die Abgrenzung und Differentialdiagnose zum Delir, einem akuten Verwirrtheitszustand, oder zur Depression als eigenständige Krankheit. Die krankhaften Veränderungen im Gehirn ziehen Behinderungen der Aktivitäten des täglichen Lebens nach sich. Kurzgefasst ist Demenz gekennzeichnet durch den fortschreitenden Verlust von Gedächtnis- und Denkleistungen, der meist nach mehreren Jahren in geistigem Verfall, Sprachunfähigkeit, Pflegebedürftigkeit und Tod mündet. Dazu treten Beeinträchtigungen der emotionalen Kontrolle und Veränderungen des Sozialverhaltens auf.

Pfeil nach oben nach oben