Flüchtlinge in Württemberg

Newsletter Flucht und Integration

Der Newsletter informiert über die Themen Flucht und Integration. Er richtet sich an Haupt- und Ehrenamtliche in der Flüchtlingsarbeit. Bitte melden Sie sich im Mitgliederbereich an, um den Newsletter zu abonnieren. Im Mitgliederbereich ist eine Stichwortsuche möglich.
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Vielfalt mitgestalten – Bildungswerkstatt Integration

Seit dem Jahr 2015 erreichten und erreichen uns viele Flüchtlinge aus Krisengebieten der Erde. Viele Menschen mobilisierten enorme Kräfte. Unser Land, unsere Gemeinden sind im Miteinander vieler Akteure bunter und verbundener geworden.

Kommunen, Kirchengemeinden, Vereine, Organisationen und besonders die vielen ehren- und hauptamtlichen Menschen in der Flüchtlingsarbeit haben seitdem viel erlebt.Die Integration derjenigen Personen, die bei uns Zuflucht gesucht haben, wird die nächste große Aufgabe sein, der wir uns zu stellen haben. Mögliche Fragen dazu lauten:

  • Wo stehen wir heute?
  • Welche Herausforderungen bewegen uns?
  • Welche Chancen sehen wir?
  • Wie gelingt Geflüchteten Integration?
  • Und wie können wir mit geflüchteten Menschen Ideen gestalten?

Unser Projekt „Vielfalt mitgestalten – Bildungswerkstatt Integration“ in Kooperation mit der Evangelischen Erwachsenen- und Familienbildung (EAEW) will einen neuen Kompass für die aktuelle Situation liefern. Es ist unser Anliegen, dass haupt- und ehrenamtlich in der Flüchtlingsarbeit Engagierte, Austauschforen mit kompetenten Ansprechpartnern angeboten bekommen, um sich fachlich orientieren und Informationen zu aktuellen Fragestellungen erhalten zu können.

Weitere Informationen zu den Veranstaltungen
Diana Kiemel   , Tel: 0711 – 229363-291 (Telefonzeiten Mo. und Fr.: 8 bis 14 Uhr) oder
sekretariat(at)eaew.de   , Tel: 0711 – 229363-462 (Telefonzeiten Mo. bis Do: 8.30 bis 16 Uhr und Freitags 9 – 12 Uhr)

Ansprechpartner Diakonisches Werk: Matthias Rose   

Kochbuch mit Rezepten von Geflüchteten

Ein Kochbuch mit Rezepten von Geflüchteten hat das Netzwerk Willkommen Schramberg-Lauterbach herausgegeben. Das Buch „Sacha, o‘ hanna heißt guten Appetit“ beinhaltet mehr als schmackhafte Rezepte aus Syrien, Afghanistan, dem Libanon oder Eritrea – es erzählt von Gastfreundschaft, Begegnung und Integration. Durch gemeinsames Kochen und Essen fallen ganz schnell Barrieren – so die Initiatoren des Buches. Das Gemeinschaftsprojekt mit der Diakonie im Kirchenbezirk Sulz wurde über den landeskirchlichen Fonds „Kleinprojekte mit und für Flüchtlinge“ des Diakonischen Werk Württemberg gefördert. Das Kochbuch ist zu beziehen über die Buchhandlung BuchLese in Schramberg.

Starke Frauen – neues Land – kreative Ideen

Geflüchtete Frauen aus Syrien, dem Irak, Iran, Afghanistan, Eritrea, Algerien und Pakistan trafen sich zur Tagung „Starke Frauen – neues Land – kreative Ideen“. Begegnung und Austausch helfen, sich in der neuen Gesellschaft zu orientieren und Ressourcen zu stärken. Das Asyl- und Aufenthaltsrecht sowie eine interaktive Lernwerkstatt zu gewaltfreier Erziehung und Konfliktlösung waren die Inhalte der diesjährigen Tagung. Seit über 25 Jahren bieten Diakonisches Werk Württemberg und die Evangelische Akademie Bad Boll Tagungen mit Flüchtlingsfrauen an.

 

Gottesdienst zum Weltflüchtlingstag

Geflüchtete aus Syrien und dem Iran haben anlässlich des Weltflüchtlingstags am 20. Juni einen ökumenischen Gottesdienst für die Opfer von Flucht und Vertreibung mitgestaltet. Hier einige Gedanken eines iranischen Geflüchteten: "Ich bin Mazdak Abbasi und vor 20 Monaten sind meine Frau und ich aufgrund unseres christlichen Glaubens aus dem Iran geflüchtet. Als ich noch im Iran war, konnte ich mir nicht vorstellen, dass ich meine Heimat vermissen würde und was Heimweh bedeutet. In der ersten Zeit in Deutschland habe ich aber gemerkt, was es heißt, Heimweh zu haben, es war sehr schlimm. Als ich dann nach einiger Zeit Deutsch gelernt habe und neue Freunde gefunden habe und viele Menschen sehr freundlich zu mir waren, ist es besser geworden. Jetzt fühle ich mich sehr wohl in Deutschland und wenn ich nun in eine andere Stadt gehe, vermisse ich schon nach ein paar Tagen Stuttgart, ein ganz ähnliches Gefühl wie Heimweh. Ich erzähle Ihnen diese Geschichte, um zu erklären, dass die Heimat nicht nur der Geburtsort ist, sondern auch der Wohnort. Und wo meine Freunde sind, da kann auch meine Heimat sein. Außerdem ist auch die Zeit so wichtig, weil der Ablauf der Zeit alles ändern kann." Gedanken von Abraham Bahhi aus Syrien 

Handreichung für Gemeinden

Die Handreichung "Flüchtlinge willkommen heißen, begleiten und beteiligen" gibt Hinweise, wie eine konkrete Unterstützung von Flüchtlingen aussehen und eine Kultur des Willkommens gestaltet werden kann.

Flüchtlinge willkommen heißen, begleiten, beteiligen

 

Kirchlich-diakonische Flüchtlingsarbeit

Das Kollegium des Oberkirchenrats hat im März 2016 ein Konzept für die kirchlich-diakonische Flüchtlingsarbeit in Württemberg beschlossen. Die Eckpunkt des Papier sind hier zusammengefasst. 

Eckpunkte kirchlich-diakonischer Flüchtlingsarbeit

Fonds der Landeskirche für Flüchtlingsprojekte

Mit dem Fonds „Kleinprojekte mit und für Flüchtlinge“ unterstützt die Evangelische Landeskirche in Württemberg die Flüchtlingsarbeit von Kirchengemeinden, diakonischen Einrichtungen und Diensten. Zur Verfügung stehen 655.000 Euro (bis 2020), die für Maßnahmen wie z.B. Aktionen für Kinder, Asylcafés etc. abgerufen werden können. Die Antragstellung ist unkompliziert.

Weitere Informationen

Antragsformular

Flüchtlinge in Griechenland

Die Ökumenische Flüchtlingswerkstatt NAOMI   , eine Partnerorganisation des Diakonischen Werks Württemberg, leistet humanitäre Hilfen und integrationsfördernde Maßnahmen mit unterschiedlichen Angeboten für Flüchtlinge in Thessaloniki und Nordgriechenland. weiter   

Kontakt

Markus Lochstampfer
Projektstelle Flüchtlingsarbeit
Abteilung Migration und Internationale Diakonie

Tel.: 0711 1656 - 437
E-Mail: lochstampfer.m(at)diakonie-wuerttemberg.de   

Diakonisches Werk Württemberg
Heilbronner Straße 180
70191 Stuttgart

Flüchtlinge weltweit

Diakonie in Württemberg und international

Über 60 Millionen Menschen weltweit sind auf der Flucht. Sie flüchten vor Krieg, Terror, Elend und Hunger. Wir erleben gerade eine der größten humanitären Katastrophen seit dem Zweiten Weltkrieg. Auch bei uns suchen unzählige Frauen, Männer und Kinder Schutz. In Deutschland ist die Solidarität mit Flüchtlingen so groß wie nie. Die Mehrzahl der Menschen fühlt mit und viele helfen oder versuchen herauszufinden, wie sie helfen können. Unter dem Dach des Evangelischen Werks für Diakonie und Entwicklung setzen sich Brot für die Welt   , die Diakonie Katastrophenhilfe    und die Diakonie für Flüchtlinge und Migranten ein. Auch die Aktion Hoffnung für Osteuropa    bekämpft Armut, Hunger und Ungerechtigkeit.

Zahlen und Fakten

Brot für die Welt

Brot für die Welt    setzt sich über Partnerorganisationen vor Ort für die Bekämpfung von Hunger, Armut und Ungerechtigkeit ein. Außerdem engagiert sich das evangelische Entwicklungswerk für Migrations- und Flüchtlingspolitik, die an den Menschenrechten ausgerichtet ist, fördert Beratung in Rechtsfragen und macht Bildungsarbeit. weiter

Diakonie Katastrophenhilfe

Die Diakonie Katastrophenhilfe    hilft Flüchtlingen vor Ort sowie in Transitländern. Gegenwärtig ist die Diakonie Katastrophenhilfe in über 20 Ländern im Einsatz für Menschen auf der Flucht. Sie leistet etwa Nothilfe für Flüchtlinge im Nordirak, in der Türkei, im Libanon, in Jordanien, in Syrien sowie in Griechenland und Serbien. weiter

Hoffnung für Osteuropa

Die Transitländer sind mit der Versorgung der Flüchtlinge überfordert. Unsere Partner in Griechenland, Serbien und Rumänien brauchen dringend Unterstützung. Die Aktion Hoffnung für Osteuropa    fördert Hilfsaktionen von kirchlichen und humanitären Organisationen, bei denen Freiwillige Hilfe leisten und Flüchtlinge auf dem Weg mit dem Nötigsten versorgen.

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