Unterstützung für erkrankte Menschen

Das Hilfsangebot der Diakonie für erkrankte Menschen ist vielfältig. Mitarbeitende von Diakonie-Sozialstationen pflegen Kranke zuhause und versorgen den Haushalt. In den Krankenhäusern der Diakonie werden Patienten auf höchstem Standard medizinisch versorgt und seelsorgerisch betreut. In Rehabilitationseinrichtungen der Diakonie können Kranke sich erholen und wieder zu Kraft kommen.

Diakonische Einrichtungen bieten zudem eine Vielzahl von Hilfen für seelisch Erkrankte an. So unterstützen Sozialpsychiatrische Dienste Betroffene und deren Angehörige bei der Bewältigung schwieriger Lebenssituationen. In Tagesstätten können psychisch kranke Menschen den Tag mit anderen sinnvoll gestalten, sich aussprechen und kleineren Beschäftigungen nachgehen. Auch Kontaktgruppen bieten die Chance zur Aussprache und zum Gestalten der freien Zeit. Werkstätten für Behinderte und psychisch Kranke oder ähnliche Einrichtungen bieten seelisch Erkrankten einen Arbeitsplatz. Bei der Suche nach einem Arbeitsplatz oder bei Problemen am Arbeitsplatz helfen zusätzlich verschiedene diakonische Dienste weiter. Menschen, die nicht alleine leben können, bietet die Diakonie Plätze in Wohnheimen und Wohngemeinschaften an oder stellt Kontakt zu Familien her, die bereit sind seelisch Erkrankte als Mitbewohner aufzunehmen. Dazu kommen noch Tages- und Nachtkliniken und zahlreiche Angebote zur Rehabilitation der Diakonie.

Wer suchtgefährdet oder abhängig geworden ist, findet bei der Diakonie Hilfe. Suchtberatungsstellen beraten Betroffene und/oder deren Angehörige bei Problemen mit Alkohol, Medikamenten, illegalen Drogen, Essstörungen und Spielsucht und planen mit ihnen den Weg aus der Sucht. Für Jugendliche bietet die Diakonie spezielle Beratungen an. Dienste und Kliniken begleiten zudem suchtkranke Menschen aus ihrer Abhängigkeit. In über 390 Selbsthilfegruppen mit rund 5000 Mitgliedern der Freundeskreise für Suchtkrankenhilfe    in Württemberg helfen sich Menschen gegenseitig.