Gemeinsam den letzten Weg gehen

Sterbenden Menschen und deren Angehörigen beizustehen, dieser Aufgabe nehmen sich seit über 25 Jahren Hospiz- und Sitzwachengruppen - viele davon in kirchlicher Trägerschaft – an. In stationären Hospizen bekommen unheilbar Kranke in ihrer letzten Lebensphase eine umfassende und würdige Betreuung. Träger der Sterbebegleitung sind die Kirche, Vereine, gemeinnützige Organisationen und Stiftungen. In Baden-Württemberg gibt es über 250 ambulante Hospizdienste, 29 ambulante Kinder- und Jugendhospizdienste und 28 stationäre Hospize, davon 5 in kirchlich-diakonischer Trägerschaft. In 25 Kliniken wurden Palliativstationen eingerichtet. Mehr als 6.000 Menschen, die für ihre Aufgabe theoretisch und praktisch geschult wurden, engagieren sich ehrenamtlich in der Hospizarbeit. 

Die ambulanten Hospizgruppen stellen den Kern der Hospizarbeit dar. Geschulte ehrenamtliche Begleiterinnen und Begleiter ermöglichen durch ihren Einsatz, dass Menschen auch bei schwerer Krankheit zu Hause sein und dort auch sterben können. Sie beraten und unterstützen Angehörige in der schwierigen Zeit der Krankheit und des Abschiednehmens. Stationäre Hospize betreuen Patienten mit einer unheilbaren Krankheit und einer nur noch geringen Lebenserwartung in wohnlicher Atmosphäre. Sie sind auf die besonderen Bedürfnisse schwerkranker Sterbender ausgerichtet und sie leisten unter anderem palliative Betreuung. Kinder- und Jugendhospizdienste begleiten Familien mit Kindern, die lebensverkürzend erkrankt sind, langfristig.

Die Homepage der Landesarbeitsgemeinschaft Hospiz in Baden-Württemberg http://hospiz-bw.de/hospizadressen   bietet eine Übersicht über die ambulanten Hospizgruppen, die stationären Hospize und die Kinder- und Jugendhospizdienste.

Die Diakonie Württemberg gibt jedes Jahr eine Broschüre mit Angeboten für Trauernde heraus. Die Broschüre für das Jahr 2017 finden Sie hier als PDF.

©Petra Wanzki fotolia.com
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