Gehörlosenseelsorge

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Leitbild und Ziele

Wir wollen Brücken bauen

  • zu gehörlosen Menschen
  • zu Gehörlosengemeinden
  • zu Kirchengemeinden
     

Gehörlos

Ungefähr jeder tausendste Mensch in Deutschland ist gehörlos. Die gehörlosen Menschen können nur eingeschränkt an der täglichen Kommunikation teilnehmen. Sie können Gesprächen nur schwer folgen, das Radio nicht benutzen und sind beim Fernsehen auf die wenigen Sendungen mit Untertiteln angewiesen.

Gehörlose Menschen müssen Gespräche von den Lippen ablesen. Nur ein Teil der Laute (etwa 30%) sind dabei eindeutig abzulesen, der Rest muss aus dem Zusammenhang kombiniert werden. Was in der Stimme neben den Worten mitschwingt, das entgeht ihnen.

Untereinander verständigen sich gehörlose Menschen in der Gebärdensprache. Handzeichen, Mimik und Körpersprache zusammen bilden eine vollständige Sprache, in der sie sich unbehindert verständigen können. Die Deutsche Gebärdensprache (DGS) ist als eigenständige Sprache anerkannt.

Gehörlose und Kirche

Nicht nur im Alltag, sondern auch im kirchlichen Gemeindeleben sind gehörlose Menschen von der „normalen“ Kommunikation ausgeschlossen. Sie sind zwar Mitglied der jeweiligen Kirchengemeinde ihres Wohnortes, doch eine Teilnahme an den Veranstaltungen der Kirchengemeinde und ein Mitfeiern der Gottesdienste ist für gehörlose und stark schwerhörige Menschen voller Hindernisse, mühsam und unbefriedigend.

Deshalb gibt es Gottesdienste und viele Möglichkeiten der Begegnung für Gehörlose und hörgeschädigte Menschen (siehe: Angebote)

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Informationen über Seelsorgeangebote der Diakonie Württemberg in Gebärdensprache
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