Schwerhörigenseelsorge

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Angebote

Unterstützt von einem Kreis ehrenamtlicher Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wollen wir

  • informieren über Schwerhörigkeit und ihre Folgen
  • beraten wir Kirchengemeinden über technische (Höranlagen), raumakustische und hörtaktische Themen
  • bieten wir Fortbildungsveranstaltungen für ehren-, haupt- und nebenamtliche Mitarbeiter/innen in Kirchengemeinden und kirchlichen Einrichungen
  • schaffen und pflegen wir Kontakte zu Schwerhörigenverbänden und Selbsthilfegruppen
  • bieten wir Gottesdienste und Gemeindetage für guthörende und schwerhörige Menschen an
  • setzen wir uns allgemein für einen "Tabubruch" in Bezug auf Schwerhörigkeit ein.
     

Angebote für Kirchengemeinden

Schwerhörige Menschen gibt es in jeder Kirchengemeinde. Schwerhörigkeit ist zwar längst nicht nur ein Problem des Alters, sie nimmt jedoch mit zunehmendem Alter zu. Bereits mehr als die Hälfte aller über Siebzigjährigen ist schwerhörig. Nimmt man zudem die Altersstruktur unserer aktiven Kirchengemeindeglieder in den Blick, dann wird klar, daß Schwerhörigkeit nicht nur zu der am weitesten verbreiteten Behinderungsart gehört, sondern auch die ist, die am meisten verkannt wird.

Schwerhörigkeit sieht man den Menschen meist nicht an (nicht einmal 5 % tragen ein Hörgerät). Dagegen sind die psychosozialen Folgen einer Schwerhörigkeit gravierend: Einsamkeit, Isolation, chronische Erschöpfung, bis hin zu Depressionen und Suizidgedanken.

Schwerhörigenseelsorge will darüber informieren und Wege aufzeigen.


Gemeindeveranstaltungen
Was: Information darüber, was Schwerhörigkeit ist, welche Folgen sie hat und was helfen kann. Wichtig ist hier vor allem, daß Betroffene (selbst oder Familienangehörige) zu Wort kommen, und wenn gewünscht, eigene Interessen am Thema einbringen können.
Wer: Geeignet für Seniorenkreise, Frauenkreise, Männerfrühstück, Gemeindedienstkreise, allgemein Gemeindeabende ...
Wie lange: 1-2 Stunden


Beratung von Kirchengemeinden
Was: Fragen zu Einbau oder Renovierung einer Höranlage
Testen der Funktionsfähigkeit und Leistung einer Höranlage durch den Arbeitskreis Technik
Fragen zur Beschilderung einer Höranlage und deren Bekanntmachung Schilder etc. können bei der Schwerhörigenseelsorge bestellt werden


Gemeindetage
Wo: In jeder Kirchengemeinde, die uns einlädt und mit öffentlichen Verkehrsmitteln einigermaßen erreichbar ist (Höranlage ist keine Bedingung, mobile Schleife vorhanden)
Wie oft: 4 x im Jahr
Was: Wir gestalten einen normalen Sonntagvormittags-Gottesdienst für guthörende und schwerhörige Menschen. Er wird vorbereitet von einer Gruppe ehrenamtlicher Mitarbeiter/innen (zumeist selbst schwerhörig). Zur besseren Verständlichkeit wird der gesamte Text an die Wand projiziert und zusätzlich (für spätertaubte Menschen) durch eine Gebärdendolmetscherin begleitet (lautsprachbegleitende Gebärden).
Meist Stehempfang im Anschluß, Gemeindemittagessen zum Selbstkostenpreis (von uns organisiert), ein kleines Nachmittagsprogramm von max. 30-45 Min. von uns oder der einladenden Gemeinde, Kaffee und Kuchen (organisieren wir). Ende gegen 15 Uhr.


Fortbildungsangebote

Einerseits ist Schwerhörigkeit ein weitverbreitetes Phänomen, das für den Einzelnen extrem belastend ist und auf allen Ebenen seines Lebens eine Rolle spielt. Dem gegenüber spielt Schwerhörigkeit in kaum einer Aus- oder Fortbildung eine Rolle. Wir finden das Thema weder in der wissenschaftlichen Theologie noch in der Vikarsausbildung bislang, nicht in Seelsorgefortbildungen und auch kaum in der Altenpflege ... Hier öffnet sich ein weites Feld.


Für Pfarrerinnen und Pfarrer
Was: Kirchlich-theologische Arbeitsgemeinschaften, Pfarrkonvente ...
Wie lange: Ein halber bis ein ganzer Tag, nach Absprache auch mehr Wo: Das entscheiden Sie


Für Kirchengemeinderäte/rätinnen
Was: Kirchengemeinderats-Wochenende
Wie lange: mind. ein halber bis ganzer Tag
Wo: Das entscheiden Sie


Für sonstige haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter/innen
Nach Vereinbarung
 


Für Schwerhörigenvereine und Selbsthilfegruppen

Schwerhörige Menschen fühlen sich oft von Ihnen Kirchengemeinden ausgegrenzt: im Gottesdienst verstehen sie nicht, bei Gemeindeveranstaltungen fühlen sie sich fremd, weil kaum jemand mit ihnen spricht.
Schwerhörigenseelsorge will hier Brücken bauen. Brücken von schwerhörigen Menschen zu ihren Kirchengemeinden. Sie will aber auch zeigen, daß nicht nur guthörende, sondern auch schwerhörige Menschen so, wie sie sind, von Gott geliebt und gewollt werden.
Darum gelten besondere Angebote der Schwerhörigenseelsorge schwerhörigen Menschen insgesamt. Ansprechpartner sind hier vor allem die Schwerhörigenvereine und Selbsthilfegruppen.


Theologische Angebote
Gottesdienste zu bestimmten Anlässen Nachmittage oder Abende zu theologischen Themen Besondere Einladungen zu den Gemeindetagen Thematische Wochenenden (nach Bedarf)


Gemeinsame Aktionen
von Schwerhörigenvereinen oder Selbsthilfegruppen mit der Schwerhörigenseelsorge


Gesprächskreis
für guthörende Angehörige schwerhöriger Menschen
 

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