Schwerhörigenseelsorge

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Höranlagen in Kirchengemeinden

Heute ist fast jede Kirche mit einer Lautsprecher-Anlage ausgestattet. Aber selbst gute Anlagen reichen für schwerhörige Menschen nicht aus, vielen nützen sie wenig bis gar nichts. Aber auch diese Menschen wollen und sollen selbstverständlich am Gottesdienst und am kirchlichen Leben teilnehmen können. Daher sollte eine Höranlage so selbstverständlich zur Ausstattung einer Kirche gehören wie die Bestuhlung, die Beleuchtung oder die Heizung.

  • Verschiedene Höranlagentypen und deren Beschreibung finden Sie im Faltblatt "Alle mal herhören"

Höranlagen in Evang. Kirchengemeinden in Württemberg

Von manchen Kirchengemeinden oder Einrichtungen ist uns bekannt, dass sie über eine Höranlage speziell für schwerhörige Menschen verfügen. Damit Sie einen besseren Überblick haben wurden diese Kirchengemeinden nach Postleitzahlen sortiert und zudem bei vorliegenden Informationen über die Funktionstüchtigkeit auch folgendermaßen klassifiziert:

  • Ein Smily  bedeutet, es ist uns bekannt, dass die Höranlage ausreichend funktioniert
  • Zwei Smilies bedeuten, die Höranlage ist überdurchschnittlich gut und somit auch für hochgradig bis an Taubheit grenzend schwerhörige Menschen geeignet.

Eine Liste mit uns bekannten Einrichtungen/Kirchen, die mit Höranlagen speziell für schwerhörige Menschen ausgestattet sind, finden Sie in der rechten Spalte.

 

Auch Sie können mit dazu beitragen, dass diese Liste umfangreicher und aussagekräftiger wird:

  • Informieren Sie uns über bestehende Höranlage
  • Wenn Sie schwerhörig sind (und eine funktionierende T-Spule im Hörgerät haben) probieren Sie Anlagen in Ihrer Umgebung aus und geben Sie uns und der Kirchengemeinde Rückmeldung.

Bitte schicken Sie eine E-Mail mit Informationen über ihnen bekannte weitere Höranlagen oder die Funktionstüchtigkeit noch nicht klassifizierter Höranlagen dieser Liste an folgende Adresse: schwerhoerigenseelsorge(at)diakonie-wuerttemberg.de      

 Es geht uns alle an, ob schwerhörige Menschen Gottes Wort hören und verstehen.

Schwerhörige Menschen müssen aber auch wissen, dass es die Anlage gibt.
Der Bereich einer Induktionsschleife muss deutlich sichtbar gekennzeichnet sein.  An den Eingängen müssen sichtbar Hinweisschilder auf die Art der Höranlage und deren Nutzung angebracht sein. Ansprechpersonen (z.B. Mesner/in) müssen genannt werden. Im Gemeindebrief sollte unter Gottesdienste grundsätzlich auf die Anlage hingewiesen werden.

Vorlagen zur Beschilderung Ihrer Kirche finden Sie in der rechten Spalte zum Herunterladen. Sie können den Text evtl. zugeschnitten auf Ihre Gemeinde verändern, anschließend auf einem Farbdrucker ausdrucken und dann laminieren.

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