Schwerhörigenseelsorge

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Ziele und Leitbild

Ziel der Schwerhörigenseelsorge ist das gemeinsame Miteinander von Menschen mit und ohne Hörprobleme in unseren Kirchengemeinden: Schwerhörige Menschen wollen keine eigenen Gemeinden bilden, sondern wollen Teil ihrer jeweiligen Kirchengemeinde sein.

Ca. 20 Prozent der Bevölkerung in Deutschland sind schwerhörig. Doch obwohl es fast jede/n fünften betrifft, tragen nicht einmal 5 Prozent dieser Menschen ein Hörgerät. Über 95 Prozent der schwerhörigen Menschen verstecken sich.

Sie tun es aus 

  • aus Angst vor dem Verlust des Arbeitsplatzes
  • aus Angst vor den neugierigen und mitleidigen Blicken der anderen
  • aus Angst, dann nicht mehr Ernst genommen zu werden
  • aus Angst nun zum alten Eisen zu gehören


Sie schämen sich ihrer Behinderung und empfinden sie als Makel. Viele ziehen sich zurück, vermeiden Situationen, in denen ihre Hörstörung auffallen würde. Sie täuschen Verstehen vor oder werden zu Dauerredner/innen um nicht selbst hören zu müssen. Die Folge davon sind Einsamkeit bis hin zur Isolation.

Schwerhörigkeit kann alle Altersgruppen betreffen:

  • sie kann angeboren oder während des Geburtsvorgangs erworben sein
  • sie kann durch Infektionen, bestimmte Medikamente oder Unfälle hervorgerufen werden
  • sie kann durch Lärmschäden, Hörstürze oder Krankheiten wie Morbus Menière verursacht sein
  • sie kann sich durch den "normalen" Alterungsprozess in unseren Industriegesellschaften entwickeln (mehr als die Hälfte der über 70-jährigen sind schwerhörig!)
     
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