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		<title>Diakonie-Württemberg RSS Feed</title>
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		<description>Der RSS Feed der Diakonie-Württemberg</description>
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			<title>Diakonie-Württemberg RSS Feed</title>
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		<lastBuildDate>Tue, 08 May 2012 07:48:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
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			<title>Jugenddiakoniepreis 2012 mit steigender Tendenz</title>
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			<description>38 Projekte bewerben sich für den zweiten „MachMit! Award“ der Diakonie.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>Stuttgart, 7. Mai 2012: </b>Die Bewerbungsphase für den Jugenddiakoniepreis 2012 ist beendet. Insgesamt bewarben sich 38 Gruppen, die sich in der Gemeinde, in der Kirche oder in der Schule sozial engagieren. Die Bewerbungen bestanden aus Bildern, Berichten, Präsentationen, Filmen, Musikstücken und Flyern. Aus Fairnessgründen werden die Bewerber in zwei Altersklassen aufgeteilt. In der Altersgruppe 13 bis 17 Jahre waren es 21 Projekte und bei den 18- bis 25-Jährigen 17 Projekte. Mitmachen konnte jede Gruppe von mindestens fünf Personen aus Projekten innerhalb Baden-Württembergs. 

Die beiden Sieger erhalten jeweils 2000 Euro als Belohnung für ihr soziales Engagement. Kriterien bei der Auswahl sind neben der Kreativität auch die Begegnung verschiedener Lebenswelten, die Nachhaltigkeit und die Originalität der Projekte. Schon jetzt zeigt sich, dass die Jury es schwer haben wird bei der Auswahl. Denn viele haben diese Kriterien erfüllt. So werden in einem Projekt Schülerinnen und Schüler zu ehrenamtlichen Konfliktmanagern ausgebildet, die mit jungen Straftätern und deren Opfern zusammen nach Konfliktlösungen suchen. Andere sammeln Kleider aus der Gemeinde und schicken diese mit einer Spedition nach Rumänien zu einem Kooperationspartner, der sie an bedürftige Menschen verteilt. Die Jugendlichen reisen einmal im Jahr selbst nach Rumänien, um direkt vor Ort Aufbauhilfe zu leisten. In einem weiteren Projekt nahmen Jugendliche aus Baden-Württemberg eine CD mit Liedern von Straßenkindern eines Kinderheims auf den Philippinen auf. Das Besondere daran: Die Straßenkinder schrieben, spielten und sangen die Songs selbst. Ein anderer Ansatz wurde in mehreren generationenverbindenden Projekten verfolgt. Hier treffen sich Schüler mit Senioren aus Pflegeheimen und schenken diesen einen Teil ihrer Freizeit.

Ende Mai werden die Gewinner des „MachMit! Award“ bekannt gegeben. In der zehnköpfigen Jury arbeiten Vertreter aus den Bereichen Sport, Politik, Jugendarbeit und Diakonie mit, unter anderen Johannes Seemüller, Sportredakteur beim SWR Fernsehen, und Hans Blomberg, besser bekannt als Morgenhans von bigFM. Die Preisverleihung findet im Rahmen des alljährlichen Jugenddiakoniefestivals vom 6. bis 8. Juli 2012 in Wilhelmsdorf in Oberschwaben statt. Verliehen wird der Award gemeinsam von den Zieglerschen und der Diakonie Baden-Württemberg. Unterstützt wird er von der Stiftung der Diakonie Baden, der Stiftung Diakonie Württemberg und dem Jugendradio bigFM.

Mehr Infos gibt es unter <link http://www.jugenddiakoniepreis.de/>www.jugenddiakoniepreis.de</link>.&nbsp; &nbsp;]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Tue, 08 May 2012 07:48:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Pilgern mit Bischof July an Himmelfahrt</title>
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			<description>Auf den Spuren des Diakonie-Pilgerwegs.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>Stuttgart, 3. Mai 2012. </b>In Württemberg gibt es seit einem Jahr den ersten und einzigen Diakonie-Pilgerweg. An Himmelfahrt, 17. Mail 2012, lädt die Diakonie zum gemeinsamen Pilgern mit Landesbischof July ein. Der Weg führt von Buttenhausen nach Grafeneck. Die Pilger entdecken auf dem Weg Orte, an denen Menschen begleitet werden, neue Hoffnung erfahren und gemeinsam neues Leben gestalten. 
Beginn ist um 11 Uhr mit einer Führung über den jüdischen Friedhof und das jüdische Museum in Buttenhausen. Diakoniechef Oberkirchenrat Dieter Kaufmann begrüßt nach einem Mittagessen die Pilger. Pfarrer Lothar Bauer, Vorstandsvorsitzender der BruderhausDiakonie, stellt seine Einrichtung in Buttenhausen vor. Die BruderhausDiakonie bietet auf der Münsinger Alb älteren Menschen, Menschen mit Behinderungen und Menschen mit psychischer Erkrankung Teilhabe, Bildung und Arbeit an. Nach der Vorstellung der Einrichtung spendet Landesbischof July zum Aufbruch den Reisesegen. Ein Posaunenchor begleitet die Pilger und gestaltet den Tag musikalisch. Unterwegs wird an zwei Orten eine kurze Meditation von Oberkirchenrat Dieter Kaufmann, Vorstandsvorsitzender des Diakonischen Werks Württemberg, gehalten.
Ziel ist das Samariterstift im Schloss Grafeneck. Während des Dritten Reiches wurde hier 1940 mit dem Beginn der Aktion „T4“ die Ermordung von über 10.000 Menschen mit geistigen Behinderungen oder psychischen Erkrankungen begonnen. Heute stehen dort eine Gedenkstätte und ein Dokumentationszentrum zur Erinnerung an die Opfer und gegen das Vergessen in der Gegenwart. Die überlebenden behinderten Menschen zogen nach Kriegsende erneut ins Schloss ein. Grafeneck ist seither wieder ein von der Samariterstiftung genutzter Ort als Lebensraum, Wohnort und Arbeitsplatz für behinderte sowie psychisch erkrankte Männer und Frauen. Markus Mörike, Leiter des Samariterstifts Grafeneck, wird die Pilger begrüßen und seine Einrichtung vorstellen. Im Café gibt es Kaffee, Kuchen und ein Vesper. Zum Abschluss halten der Vorstandsvorsitzende der Samariterstiftung Hartmut Fritz, Landesbischof July und Diakoniechef Kaufmann um 18 Uhr eine Andacht in der Kapelle der Gedenkstätte. Abends wird ein Bustransfer zurück nach Buttenhausen angeboten. 
Von Buttenhausen bis Grafeneck sind es circa 6,5 Kilometer. Die Strecke ist auch für Rollstuhlfahrer und Kinderwagen geeignet – teilweise ist aber wegen der Steigung eine Unterstützung beim Schieben notwendig. 
Weitere Infos im Internet unter <link http://www.diakonie-pilgerweg.de/>www.diakonie-pilgerweg.de</link> oder bei Nadine Kutteroff, Tel.: 0711/1656-120, E-Mail: <link pilgerweg@diakonie-wuerttemberg.de>pilgerweg@diakonie-wuerttemberg.de</link>
<b>Hinweis für Redaktionen:</b> Gleichlautende Einladung wird heute auch von der BruderhausDiakonie und Samariterstiftung versendet. ]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Fri, 04 May 2012 09:00:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Erfolgsmeldung zur Arbeitslosenzahl hat Schattenseiten </title>
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			<description>29,5 Prozent sind länger als ein Jahr arbeitslos. 59,3 Prozent aller Arbeitslosen beziehen Hartz IV.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>Stuttgart, 2. Mai 2012:</b> Die Zahl der Arbeitslosen in Baden-Württemberg ist im Vorjahresvergleich erneut zurückgegangen. Die Quote von vier Prozent ist nach Bayern die zweitniedrigste bundesweit. Die Erfolgsmeldung dieses bundesweiten Spitzenwertes hat allerdings auch Schattenseiten: Das zentrale Problem ist nach wie vor die Langzeitarbeitslosigkeit. 
Im April gab es nach den Zahlen der Bundesagentur für Arbeit 60.504 Personen, die länger als ein Jahr arbeitslos waren, 943 mehr als im März 2012. Der Anteil der Langzeitarbeitslosen beträgt jetzt offiziell 29,5 Prozent und ist gegenüber dem Vormonat um 0,4 Prozentpunkte gestiegen. Nach wie vor sind also fast ein Drittel aller Arbeitslosen länger als ein Jahr arbeitslos. Tatsächlich sind es weit mehr, weil schon kurzfristige Unterbrechungen zur Beendigung der statistischen Langzeitarbeitslosigkeit führen. Außerdem werden seit Januar in der amtlichen Statistik die Personen ausgewiesen, bei denen die Dauer der Arbeitslosigkeit nicht erfasst wurde. Das waren im April 17.701 Personen, für die zu vermuten ist, dass sie ebenfalls zum größten Teil langzeitarbeitslos sind.
Wie groß das Ausmaß der Langzeitarbeitslosigkeit wirklich ist, zeigt ein Blick auf die Bezieher von Hartz IV. Inzwischen beziehen 59,3 Prozent aller Arbeitslosen Hartz IV. Dies sind diejenigen, die länger als ein Jahr arbeitslos sind oder die sich keinen Anspruch auf Leistungen der Arbeitslosenversicherung erarbeiten konnten. Keinen Anspruch haben zum Beispiel Personen, die nach einer längeren Arbeitslosigkeit nur kurz Arbeit hatten und dann wieder arbeitslos wurden. Nach Angaben des DGB waren das 2011 über 26 Prozent. Die Zahl der prekär Beschäftigten nimmt also immer mehr zu. Für Hartz-IV-Bezieher beträgt die durchschnittliche Dauer der Arbeitslosigkeit jetzt 492 Tage und ist gegenüber dem Vorjahresmonat um zwei Tage angestiegen. 
Mit der Dauer der Arbeitslosigkeit nehmen die Nachteile am Arbeitsmarkt zu, ohne dass die betroffenen Menschen etwas dafür können. Hier ist Hilfe und Unterstützung gefordert. Stattdessen meldete die Bundesagentur im April, dass die Sanktionen von SGB-II-Berechtigten im Jahr 2011 um rund zehn Prozent zugenommen haben. Gleichzeitig wurden Mittel zur Qualifizierung und Beschäftigung von Arbeitslosen im Rechtskreis des SGB II im Jahr 2012 zum zweiten Mal um fast 20 Prozent gekürzt. Die dringend benötigten Hilfen für Langzeitarbeitslose werden viel stärker gekürzt, als dies durch den Rückgang der Arbeitslosigkeit oder gar der Langzeitarbeitslosigkeit gerechtfertigt wäre. 
Die Diakonie hält diese Kürzungen für verfehlt und begrüßt daher nachdrücklich das „Landesprogramm für gute und sichere Arbeit“. Aber die Mittel des Landes können die Kürzungen der Bundesregierung bei Weitem nicht ausgleichen. Die württembergische Diakonie fordert seit Jahren, dass Arbeit statt Arbeitslosigkeit und Teilhabe statt Ausgrenzung finanziert wird. Sie hat Vorschläge entwickelt, wonach sich die Finanzierung der öffentlich geförderten Beschäftigung durch den Passiv-Aktiv-Tausch (PAT) weitgehend kostenneutral organisieren lässt und fordert eine grundsätzliche Richtungsänderung auf der Bundesebene.<ins> </ins>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Wed, 02 May 2012 08:56:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Singen kennt kein Alter</title>
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			<description>Stuttgart, Köln, 27. April 2012. Mit Musik die Lebensqualität älterer und hochaltriger Menschen zu...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>Stuttgart, Köln, 27. April 2012.</b> Mit Musik die Lebensqualität älterer und hochaltriger Menschen zu steigern ist das Ziel der Initiative <i>Singen kennt kein Alter</i><i>!</i> von Caritas, Diakonie, Samariterstiftung, SWR2, Deutschem Chorverband, Reclam und Carus. Anfang April hat die Initiative die Edition „Aus meines Herzens Grunde. Die schönsten alten Kirchenlieder“ (Liederbuch, Klavierband und CD-Einspielungen) herausgegeben.
Zu einer großen, offenen Mitsingveranstaltung lädt am 2. Mai 2012 <br />um 15&nbsp;Uhr der Diözesan-Caritasverband für das Erzbistum Köln e.V. ältere <br />bis hochaltrige Menschen in den Hohen Dom zu Köln. Zahlreiche Be­woh­­nerinnen und Bewohner aus Wohn- und Pflegeeinrichtungen der Caritas werden zu dieser Gelegenheit in den Dom begleitet, um gemeinsam die aus Kindheit und Jugend oft bestens bekannten Kirchenlieder anzustimmen.
Zum Pressegespräch über die Initiative „Singen kennt kein Alter!“ um 14 Uhr im Domforum (Domkloster 3, 50667 Köln, 5. Etage) sind Sie herzlich einge­laden. Weitere Informationen erhalten Sie über die Pressestelle der Diözesan-Caritasverband für das Erzbistum Köln e.V..
Auch in Stuttgart werden auf Initiative des Diakonischen Werks der evangelischen Kirche in Württemberg e.V. die alten Kirchenlieder wieder erklingen. Die Stuttgarter Stiftskirche öffnet am 19. Juni 2012 um 15 Uhr ihre Pforten zu einem großen Mitsingkonzert für ältere bis hochaltrige Menschen, die in stationären Wohn- und Pflegeeinrichtungen der Stadt leben.
Ein Presse­gespräch findet zwischen 14 und 15&nbsp;Uhr im der Unterkirche der Stiftskirche statt. Weitere Informationen erhalten Sie über die Pressestelle des Diako­nischen Werks Württemberg. 
<b>Sendehinweis SWR2<br /></b>Ab 5. Mai 2012 stellt die Redakteurin Bettina Winkler in SWR2 „Geistliche Musik“ (samstags, 19.05 bis 20.00 Uhr) über drei Monate hinweg jeweils die Kirchenlieder vor.
Diese Pressemitteilung wird zeitgleich von den Partnern des Projekts verschickt. Eventuelle Dopplungen bitten wir zu entschuldigen. Eine ausführliche Pressemappe ist erhältlich.
<link http://www.singen-kennt-kein-alter.de>www.singen-kennt-kein-alter.de</link> ]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Fri, 27 Apr 2012 09:11:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>Familien besser vor Armut schützen durch Bildung und Unterstützung bei beruflicher Ausbildung</title>
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			<description>Diakonie Württemberg begrüßt Report zur Armutsgefährdung von Familien in Baden-Württemberg</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p dir="ltr"><b>Stuttgart, 23. April 2012:</b> Die Diakonie Württemberg begrüßt ausdrücklich, dass die Landesregierung einen ausführlicher Report zur Armutsgefährdung von Familien in Baden-Württemberg vorgelegt und damit einen ersten Schritt für einen Armuts- und Reichtumsbericht hat. „Dies ist ein längst überfälliger Schritt, mit dem die neue Landesregierung eine seit Jahren erhobene Forderung der Diakonie und anderer Sozialverbände aufgreift. Um wirksam auf armutsgefährdende Entwicklungen reagieren zu können, ist eine genaue Analyse der Situation wichtig&quot;, so Ulrich Fellmeth, Leiter der Abteilung Kinder, Jugend und Familie im Diakonischen Werk Württemberg. Vor allem bessere Bildungs- und Ausbildungskonzepte für benachteiligte Kinder und Jugendliche sind nach Meinung der württembergischen Diakonie notwendig. </p>
<p dir="ltr">Nach dem nun vorliegenden Report „Einkommens- und Armutsverläufe in Familien&quot; ist jede siebte Familie armutsgefährdet. Damit sind Familien häufiger von Armut bedroht als Haushalte ohne Kinder. Und betroffen sind vor allem Alleinerziehende, Familien mit drei und mehr Kindern und Familien mit Migrationshintergrund. „Für ein reiches Bundesland wie Baden-Württemberg ist es ein sprichwörtliches Armutszeugnis, wenn jede siebte Familie von Armut bedroht und betroffen ist. Land und Kommunen sind deshalb aufgefordert, insbesondere Alleinerziehende, Mehrkindfamilien und Familien mit Migrationshintergrund zu unterstützen&quot;, so der Familienexperte der württembergischen Diakonie. </p>
<p dir="ltr">„Familien brauchen natürlich wirtschaftliche Sicherheit. Kinder aus belasteten Familien benötigen jedoch auch und vor allem die Förderung einer guten Billdung und beruflicher Zukunftschancen. Dort muss die Regierung den Hebel ansetzen. Die Diakonie ist bereit, dazu ihren nachhaltigen Beitrag zu leisten&quot;, so Fellmeth. Gefordert wird von der Diakonie der weitere Ausbau der Kinderbetreuung und der frühen Hilfen, der konsequente Umbau des mehrgliedrigen Schulsystems, ein umfassendes Konzept der kultursensiblen Eltern und Familienbildung, sowie die landesweite Förderung von Familienzentren.</p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Mon, 23 Apr 2012 16:09:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Mit allen Generationen engagiert für das Leben</title>
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			<description>Den Startschuss zur &quot;Woche für das Leben&quot; 2012 bildete ein Eröffnungsgottesdienst, den die Bischöfe...</description>
			<content:encoded><![CDATA[ <b>Stuttgart, 23. April 2012:</b> „Wir sind angewiesen auf die Neugier der Kinder und die Weisheit des Alters“, betonte Landesbischof Frank Otfried July von der Evangelischen Landeskirche in Württemberg beim Eröffnungsgottesdienst zur „Woche für das Leben“ am 22. April in Heilbronn. Die ökumenische Aktionswoche findet vom 21. bis 28. April statt und steht unter dem Motto „Engagiert für das Leben: mit allen Generationen“. Vor dem Gottesdienst stellten sich 15 generationenübergreifende Projekte auf einem bunten „Markt der Möglichkeiten“ im Gemeindehaus St. Peter und Paul in Heilbronn vor. Bei einem Generationenfrühstück am 20. April im Mehrgenerationenhaus in Stuttgart-Stammheim äußerten sich Bischof July und Bischof Gebhard Fürst von der Diözese Rottenburg-Stuttgart zum Zusammenleben der Generationen und der Rolle der Kirchen. „Viele neue Ansätze der Generationenbegegnungen sind in Kirchengemeinden entstanden. Wir Kirchen sind mit unseren Gemeinden wahrscheinlich die einzigen Organisationen, die an allen Orten vertreten sind“, erklärte July. Auch Bischof Fürst betonte die Wichtigkeit von Begegnungen zwischen den Generationen: „Es gilt, den Blick neu zu schärfen für Räume und Freiräume, in denen Menschen jeden Alters innerhalb der Gemeinde zusammenwirken können. Diese Räume müssen bewusst geschaffen und gepflegt werden.“ Beispiele, wie diese Räume aussehen könnten, präsentieren beide Kirchen im Internet.<br /><br />Ein wichtiger Ansatz für Generationenbegegnungen seien Mehrgenerationenhäuser, wie Bischof July betonte: „In diesen Häusern werden Begegnungen zwischen den Generationen organisiert und institutionalisiert. Pflegebedürftige und Kinder begegnen sich bei Projekten wie gemeinsame Musik und Bewegung, Malgruppe oder Generationenfrühstück.“ Das Generationenhaus in Stammheim habe dabei erstaunliche Arbeit geleistet. „Die Erfahrungen zeigen, dass die gemeinsamen Veranstaltungen eine Bereicherung des Alltags sind“, sagte Frank O. July. „Die Älteren genießen es, wenn sie sich um Kinder kümmern können. Sie sind nach den gemeinsamen Aktivitäten fröhlicher und ausgeglichener.“ Beide Bischöfe bedauerten allerdings, dass es keine auf Dauer angelegte Finanzierungsgrundlage gebe. Die 85-jährige Frida Trostel bestätigte die positiven Seiten der Generationenhäuser: „Wenn man mit Kindern zusammen ist, lebt man ein bisschen auf.“ Die Bewohnerin des Mehrgenerationenheims hat ein Zimmer mit Blick auf die Kindertagesstätte. „Ich freue mich immer die Kinder draußen spielen zu sehen. Wenn ich mit ihnen zusammen bin, fühle ich mich wieder jung.“ Für den 8-jährigen Jan-Robin Engelmann, der die Tagesstätte im Generationenhaus besucht, sind gemeinsame Aktivitäten mit Senioren eine tolle Abwechslung: „Mir macht es sehr viel Spaß mit den Senioren zusammen zu sein. Deshalb will ich beim Malprojekt, beim gemeinsamen Frühstücken oder beim Singen immer mit dabei sein.“ <br /><br />Bischof Fürst stellte die gesellschafts- und sozialpolitischen Herausforderungen vor, die sich durch die immer älter werdende Gesellschaft ergeben. Dabei sei vor allem die Zerstörung der Lebensgrundlagen für kommende Generationen ein großes Problem. „Die gegenwärtigen Generationen, nicht nur die Älteren, leben auf Kosten der kommenden. Dies widerspricht auch dem in der Schöpfungsgeschichte formulierten Auftrag, „die Erde zu bebauen und zu bewahren“ (Gen 2,15). Deshalb sei die heutige Gesellschaft zu einem maßvollen Lebensstil herausgefordert, bei dem die Ressourcen verantwortlich genutzt und gesellschaftlicher Reichtum geteilt werden sollte, wie der Bischof der Diözese Rottenburg-Stuttgart betonte. „Wir dürfen Nachhaltigkeit allerdings nicht nur über den Umweltbereich definieren, sondern müssen auch hinterfragen ob wir uns im täglichen Leben nachhaltig verhalten. Immer weniger geborene Kinder bedeuten zum Beispiel auch immer weniger Pflegekräfte für die Zukunft“, ergänzte Fürst.&nbsp; Eine Herausforderung sei hier aber auch im Abbau der Verschuldung der öffentlichen Haushalte zu sehen. Parallel dazu sei in Deutschland der private Reichtum gestiegen und vermögende Personen seien steuerlich entlastet worden. Daneben müsse eine altersgerechte öffentliche Infrastruktur geschaffen werden, unter anderem mit barrierefreien Neubauten. Eine weitere Aufgabe sei der Einsatz gegen Kinderarmut. „Etwa jedes zehnte Kind unter 18 Jahren in Baden-Württemberg lebt laut einer Studie der Caritas unterhalb der Armutsgrenze“, sagte Fürst. <br /><br />Vorhersagen von einem „Kampf der Jungen gegen die Alten“ hätten sich trotz aller langjährigen Befürchtungen nicht bewahrheitet, wie Bischof July erklärte. Laut der Shell-Studie 2010 sind 71 Prozent der Jungen und 81 Prozent der Mädchen überzeugt, dass man eine Familie brauche, um glücklich zu sein. Die Zustimmung ist in den letzten zehn Jahren um circa fünf Prozent gestiegen. „Unter Jugendlichen heute hat die Familie also sogar einen höheren Stellenwert als noch vor einigen Jahren“, so Landesbischof July. Auch Bischof Fürst betonte, dass der familiäre Generationenvertrag nach wie vor gelte. Er plädierte deshalb dafür, dass „der demografische Wandel als Chance für neue Altersbilder gesehen wird“. July sieht ebenfalls in dem Älterwerden der Gesellschaft eine Chance. „Lebenserfahrungen können so miteinander geteilt und Geschichten des Lebens und Erfahrungen weitergegeben werden.“ Damit dies gelingt, fordert er allerdings, dass ähnliche sozialpolitische Regelungen für die Freistellung von Angehörigen bei der Pflege eingeführt werden, wie es sie für die Erziehung der Kinder schon gibt. Beide Bischöfe betonten, dass es die zentrale Aufgabe unserer Gesellschaft sei, ältere Menschen unabhängig von ihrer Leistungsfähigkeit wertzuschätzen und jüngeren Menschen Zukunft zu eröffnen. „Ältere Menschen sind nicht nur Kostenfaktoren, obwohl sie in der Politik oft darauf reduziert werden“, erklärte Bischof Fürst.<br /><br />Das Generationentheater LebensART aus Reutlingen ist ein Beispiel für eines der generationenverbindenden Projekte. Bei dem Projekt spielen Menschen von 14 bis 74 Jahren zusammen Theater. „Theaterspielen mit jüngeren Menschen macht einfach Spaß“, erklärte die 74-jährige Erika Hausecker aus Reutlingen, die beim Theater mitspielt. „Wenn ich auf der Bühne stehe, fühle ich mich jung und unglaublich gut danach. Die jungen Leute sind einfach lebendiger und reden nicht ständig über ihre Krankheiten, wie viele Menschen in meinem Alter.“ Die 48-jährige Sabine Jäger-Renner, Organisatorin der Theatergruppe, ergänzte: „Das Theaterspielen mit älteren Menschen ist sehr reizvoll – die bringen viel Lebensgeschichte mit und das hat eine besondere Qualität beim Spielen.“ Unter&nbsp;<b><link http://www.woche-fuer-das-leben.de/projekte _blank with_arrow_up_content_no_float>www.woche-fuer-das-leben.de/projekte</link>&nbsp;</b>sind über 20 generationenverbindende Projekte aus Württemberg dargestellt.]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Fri, 20 Apr 2012 12:19:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Hilfe für benachteiligte Menschen in Mittel- und Osteuropa</title>
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			<description>Evangelische Kirchengemeinden in Württemberg sammeln am Karfreitag für die Hilfsaktion „Hoffnung...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>Stuttgart, 3. April 2012.</b>&nbsp; Am Karfreitag (6. April) sammeln rund 1200 Kirchengemeinden der Evangelischen Landeskirche in Württemberg Spenden für die Aktion „Hoffnung für Osteuropa&quot;. Mit der Hilfsaktion unterstützt die evangelische Kirche und ihre Diakonie gemeinsam mit ihren Partnern vor Ort benachteiligte Menschen in Serbien, Kosovo, Slowakei, Rumänien, Russland und in anderen Ländern Mittel- und Osteuropas. Die Aktion steht unter dem Motto „Zeichen setzen für ein soziales Europa&quot;. „Auch heute ist die Unterstützung für die Menschen in der Region noch dringend notwendig&quot;, so der württembergische Diakoniechef Oberkirchenrat Dieter Kaufmann. Daher fördert die 19. Aktion „Hoffnung für Osteuropa&quot; weiterhin Projekte für ältere und arme Menschen, Menschen mit Behinderung, Roma und andere Minderheiten, Kinder, Jugendliche und Flüchtlinge. Die Hilfsaktion besteht seit 1994. Seit 2011 wird sie nicht mehr zentral vom Diakonischen Werk der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) verwaltet, sondern von 14 Landeskirchen und ihren Diakonien getragen.
<p dir="ltr">Ein Beispiel für ein von „Hoffnung für Osteuropa&quot; unterstütztes Projekt ist das Zentrum Floriani im Kosovo. Dort werden 16 Kinder mit geistiger Behinderung professionell gefördert. Die vier Pädagoginnen des Zentrums berichten, dass Behinderung im Kosovo ein Tabu-Thema ist. Das Zentrum Floriani leistet Pionierarbeit, da bisher viele Eltern ihre Kinder bis zum Beginn der Schulpflicht zuhause verstecken. „Hier kommen viele Kinder zum ersten Mal in Kontakt mit Gleichaltrigen. Sie öffnen sich sehr schnell und machen große Fortschritte. Unser Ziel ist es, dass sie später gemeinsam mit Kindern ohne Behinderung in die Schule gehen können&quot;, so Lirje Konjuhi-Vojvoda, Leiterin des Zentrums Floriani.&nbsp;</p>
<p dir="ltr">Seit Beginn der Aktion „Hoffnung für Osteuropa&quot; wurden insgesamt mehr als acht Millionen Euro für Projekte in Mittel- und Osteuropa gespendet. Aus Württemberg kamen seit 1994 insgesamt 5.543.982 Euro. Im Jahr 2011 haben das Karfreitagsopfer und Spenden in Württemberg für „Hoffnung für Osteuropa&quot; insgesamt 350.284 Euro ergeben. „Wir danken für diese großartige Spendenbereitschaft der Württemberger. Wir hoffen, dass die evangelischen Christen in Württemberg auch zukünftig diese wichtige Hilfe für die Armen in Ost- und Mitteleuropa mit ihrer Spende unterstützen&quot;, so Diakoniechef Kaufmann.&nbsp;</p>
<p dir="ltr"><link http://www.hoffnung-fuer-osteuropa.de _blank with_arrow_up_content_no_float>www.hoffnung-fuer-osteuropa.de</link></p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Tue, 03 Apr 2012 10:40:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Berufsqualifikationsfeststellungsgesetz lässt Fragen offen </title>
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			<description>Das am 1. April in Kraft tretende Gesetz bietet Migranten wenig Gewissheit über Module zur...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>Stuttgart, 30. März 2012.</b>&nbsp;Übermorgen, am&nbsp;<b>1. April,</b>&nbsp;tritt das Berufsqualifikationsfeststellungsgesetz (BQFG) in Kraft. Es bewertet die im Ausland erworbenen beruflichen Qualifikationen und Abschlüsse. Nach Meinung der württembergischen Diakonie ist es völlig unzureichend. „In unserer Gesellschaft werden die Potenziale der bereits lange hier lebenden Fachkräfte viel zu wenig genutzt. Da ihr Berufsabschluss nicht anerkannt wird, können sie nicht entsprechend ihrer Fähigkeiten eingesetzt werden. Das betrifft auch den Bereich der Pflege“, sagt Oberkirchenrat Dieter Kaufmann, Vorstandsvorsitzender des Diakonischen Werks Württemberg. Das neue Gesetz bringe dazu zwar einige Fortschritte. „Aber es greift zu kurz, indem es zwar den Rechtsanspruch auf Prüfung der Berufsqualifikation festschreibt, sich aber nicht zu Modulen und Finanzierung für die Nachqualifizierung äußert“, so Kaufmann weiter.&nbsp;
Das Gesetz sieht vor, dass „wesentliche Qualifikationsunterschiede“ benannt werden müssen. Diese sollen die Grundlage für zielgerichtete Anpassungsqualifizierungen sein. Nicht geklärt ist aber, wer diese Leistungen anbietet, wer die Teilnahme finanziert und wie das Einkommen für die Teilnehmenden und ihre Familien während einer Schulungszeit gesichert werden kann. Wenn die Bundesagentur für Arbeit bzw. die Jobcenter nicht einspringen, braucht es beispielsweise Stipendien. Auch die Kostenübernahme für das Verfahren ist noch offen.&nbsp;
Da die Umsetzung des BQFG Ländersache ist, hofft die Diakonie auf zügige Ausführungsbestimmungen in Baden-Württemberg. Dem Ministerium für Integration im Land kommt dabei eine besondere Bedeutung zu. Es muss die zuständigen Ministerien koordinieren, aber auch Wirtschaft, Handwerk, Arbeitsagentur und die sozialen Verbände einbinden. Gemeinsames Ziel ist, eine bessere Integration in den Arbeitsmarkt zu ermöglichen.&nbsp;
Dabei kann es nicht nur um die Erfüllung formaler Kriterien gehen. „Wir brauchen eine prinzipielle interkulturelle Offenheit an allen Stellen. Nur dann wird sich die Einsicht durchsetzen, dass die Umsetzung des Gesetzes Chancen für qualifizierte Migranten, für die Integration insgesamt und für die Gewinnung von Fachkräften bedeutet“, sagt Oberkirchenrat Dieter Kaufmann. Dies sei gerade für unser Land umso notwendiger, da Baden-Württemberg mit rund 25 Prozent das Flächenland mit dem höchsten Anteil an Menschen mit Migrationshintergrund ist und gerade bei ihnen die Arbeitslosenquote doppelt so hoch ist wie die bei der einheimischen Bevölkerung.&nbsp;
Auch Deutsche profitieren von dem neuen Gesetz, wenn sie ihre Berufsausbildung im Ausland abgeschlossen haben.
Informationen zum Gesetz: &nbsp;<link http://www.diakonie.de/anerkennungsgesetz-auf-einen-blick-9050.htm>http://www.diakonie.de/anerkennungsgesetz-auf-einen-blick-9050.htm</link>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Fri, 30 Mar 2012 11:44:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Diakonie fordert humanitäres Aufenthaltsrechts für Roma-Flüchtlinge aus dem Kosovo</title>
			<link>http://www.diakonie-wuerttemberg.de/index.php?id=111&#38;no_cache=1&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=934</link>
			<description>Die Situation der im Rahmen des Kosovo-Konflikts vertriebenen Roma ist – wie die Berichte von...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p dir="ltr"><b>Karlsruhe/Stuttgart, 27.03.2012.</b> „Wir erwarten, dass die Landesregierung in Baden-Württemberg die ausländerrechtlichen Spielräume nutzt, um lange hier lebenden Roma-Flüchtlingen aus dem Kosovo ein humanitäres Aufenthaltsrecht zu erteilen&quot;, betonte Oberkirchenrat Dieter Kaufmann anlässlich des heutigen Abschlussberichtes über die Informationsreise einer Delegation des Petitionsausschusses in den Kosovo. Die Situation der im Rahmen des Kosovo-Konflikts vertriebenen Roma sei – wie die Berichte von Menschenrechtsorganisationen belegen – nach wie vor katastrophal. Die 1999 bis 2003 vertriebenen Roma-Minderheiten sind pauschal dem Vorwurf ausgesetzt, sie hätten während des Kosovo-Krieges die serbische Seite unterstützt. Immer wieder erfahren sie Anfeindungen und Diskriminierungen, die eine nachhaltige Reintegration im Falle einer zwangsweisen Rückführung unmöglich machen. Würde der seit Sommer 2011 bestehende vorläufige Abschiebestopp für diese Familien aufgehoben, wären jetzt bis zu ca. 800 Roma-Flüchtlinge in Baden-Württemberg von Abschiebung bedroht. </p>
<p dir="ltr">„Viele Kinder aus Roma-Familien konnten in Deutschland erstmals den Teufelskreis von Diskriminierung, Armut und Bildungsferne durchbrechen&quot;, so die Einschätzung von Oberkirchenrat Urs Keller vom Diakonischen Werk Baden. Daher sei es folgerichtig, bei einer Gesamtabwägung vor allem auch die Situation der Kinder und Jugendlichen in den Blick zu nehmen. Viele der in Deutschland aufgewachsenen Kinder sprechen Deutsch und als Muttersprache Romanes, aber nicht die Landessprache Albanisch. Eine Abschiebung dieser Kinder und Jugendlichen würde für sie einen dramatischen Bruch in der Bildungsbiografie bedeuten. Ohne bestehende soziale Beziehungen im Kosovo sei eine nachhaltige Reintegration in die kosovarische Gesellschaft nicht möglich. „Die seit Langem hier lebenden Roma-Familien aus dem Kosovo sind dort völlig entwurzelt; mühsam hier aufgebaute Integrationserfolge werden zunichte gemacht, wenn wir diese Menschen zwangsweise wieder zurückführen&quot;, so Oberkirchenrat Keller. </p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Wed, 28 Mar 2012 14:17:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Robert Bachert ist zum neuen Finanzvorstand des Diakonischen Werks Württemberg gewählt worden</title>
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			<description>Der Finanzvorstand der Diakonie Baden folgt Rainer Middel im Amt.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><b style="mso-bidi-font-weight: normal">Stuttgart, 26. März 2012:</b>&nbsp;Der Diplom-Sozialpädagoge und Diplom-Betriebswirt Robert Bachert ist vom Verbandsrat, der kleinen Mitgliederversammlung der württembergischen Diakonie, zum neuen Finanzvorstand des Diakonischen Werks Württemberg gewählt worden. Der 45-jährige derzeitige Finanzvorstand der Diakonie Baden tritt sein Amt im Herbst dieses Jahres an. Der bisherige Finanzvorstand Rainer Middel geht nach 38-jähriger Tätigkeit in der württembergischen Diakonie ab 1. Februar 2013 in die Passivphase der Altersteilzeit.&nbsp;</p>
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<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">„Die wirtschaftliche Sicherung unserer diakonischen Arbeit ist eine große Herausforderung für uns alle in der Diakonie. Für mich ist aber die Basis des wirtschaftlichen Handelns das diakonische Profil. Betriebswirtschaft hat die Aufgabe, diakonische Arbeit zu ermöglichen.“ Der neu gewählte Finanzvorstand ist verheiratet und hat drei Kinder. Nach dem Studium der Sozialpädagogik hat er bereits 1991 seine Praxisphase als Student der Betriebswirtschaft an der damaligen Berufsakademie, heute Duale Hochschule, im Diakonischen Werk Württemberg absolviert. Danach war er in verschiedenen Funktionen, zuletzt und bis 2007 als Leiter der Abteilung Wirtschaftsberatung, im Diakonischen Werk Württemberg tätig. Zwei Jahre hat er diese Zeit unterbrochen als Seniorberater in einer Beratungsgesellschaft.&nbsp;</p>
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<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">Seit 2007 ist er Finanzvorstand des Diakonischen Werks Baden. In dieser Zeit hat er berufsbegleitend eine Ausbildung in Managementfragen als Master oft Arts Socialmanagement M.A. abgeschlossen. Zurzeit ist er Doktorand am Diakoniewissenschaftlichen Institut der Universität Heidelberg und befasst sich mit der Thematik einer werteorientierten Corporate Governance. Inhaltlich sieht er vor allem in der Umsetzung des Inklusionsgedankens eine wichtige Herausforderung. „Gemeinsam mit allen unseren Mitgliedern müssen wir Wege finden, wie wir Menschen mit Behinderungen neue soziale Wohn- und Lebensräume erschließen können. Das bedeutet, dass wir regionale Träger bei der Schaffung neuer Angebote ebenso unterstützen, wie wir Komplexeinrichtungen bei dem Prozess der Umgestaltung von großen Einrichtungen hin zu inklusiven Wohn- und Lebensformen begleiten werden.“&nbsp;</p>
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<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">Der bisherige Finanzvorstand Rainer Middel ist seit 1975 im Diakonischen Werk Württemberg tätig. Seit 1990 ist er als Geschäftsführer, später als Mitglied des Vorstands für die Finanzfragen zuständig. In den letzten Jahren war er zusätzlich in Fragen des Arbeitsrechts stark involviert.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Mon, 26 Mar 2012 15:39:00 +0200</pubDate>
			
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