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		<title>Diakonie-Württemberg RSS Feed</title>
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		<description>Der RSS Feed der Diakonie-Württemberg</description>
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			<title>Diakonie-Württemberg RSS Feed</title>
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		<lastBuildDate>Tue, 31 Jan 2012 15:45:00 +0100</lastBuildDate>
		
		
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			<title>Erfolgsmeldung zur Arbeitslosenzahl hat Schattenseiten </title>
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			<description>29,5 Prozent sind länger als ein Jahr arbeitslos. Das PAT-Modell des Landes ist die richtige...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>Stuttgart, 31. Januar 2012:</b>&nbsp;Die Zahl der Arbeitslosen in Baden-Württemberg ist im vergangenen Jahr deutlich zurückgegangen. Die Erfolgsmeldung dieses bundesweiten Spitzenwertes hat allerdings auch Schattenseiten: Das zentrale Problem ist nach wie vor die Langzeitarbeitslosigkeit. Ihre Zahl sank gegenüber Januar 2011 nur um 6.121 Personen oder 8,8 Prozent und damit weit weniger als die aller Arbeitslosen. Denn in diesem Zeitraum ist die Zahl der Arbeitslosen um 33.029 Personen oder um 12,7 Prozent gesunken.&nbsp;
Im Januar&nbsp;gab es sogar 3.528 mehr&nbsp;Langzeitarbeitslose als im Dezember 2011. Insgesamt waren nach den neuesten Zahlen der Bundesagentur für Arbeit 63.367 Personen länger als ein Jahr arbeitslos. Der Anteil Langzeitarbeitslosen beträgt jetzt 29,5 Prozent. Damit ist er zwar gegenüber dem Vormonat um 0,8 Prozentpunkte gesunken, was aber lediglich an der saisonalen Schwankung liegt.&nbsp;
Nach wie vor sind fast ein Drittel aller Arbeitslosen länger als ein Jahr arbeitslos. Im Rechtskreis des SGB II (Hartz IV) – und dem gehören 57,2 Prozent aller Arbeitslosen an - beträgt die durchschnittliche Dauer der Arbeitslosigkeit sogar 491 Tage und ist gegenüber dem Vorjahresmonat um 12 Tage angestiegen. Mit der Dauer der Arbeitslosigkeit nehmen auch alle anderen Nachteile am Arbeitsmarkt zu: zu geringe Qualifikation, zu hohes Alter, gesundheitliche Einschränkungen - hier ist Hilfe und Unterstützung gefordert.
Die Mittel zur Qualifizierung und Beschäftigung von Arbeitslosen im Rechtskreis des SGB II sind jedoch schon im Jahr 2011 um rund 20 Prozent gekürzt worden. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales sieht für Baden-Württemberg im Jahr 2012 eine erneute Kürzung von 259 Millionen auf 226 Millionen Euro und damit um weitere 19,6 Prozent vor. Betroffen von den Kürzungen bei den Eingliederungsmitteln sind vor allem die Beschäftigung schaffenden Maßnahmen. Diese Mittel wurden im letzten Jahr sogar um über 40 Prozent, gekürzt und sollen nach den Planungen der Bundesregierung auch im Jahr 2012 noch weiter eingeschränkt werden. Für Langzeitarbeitslose ist aber die öffentlich geförderte Beschäftigung das zentrale arbeitsmarktpolitische Instrument.
Für die Diakonie bedeutet das einen Schritt in die falsche Richtung. Die Eingliederungsmittel werden auch in diesem Jahr viel stärker gekürzt, als dies durch den Rückgang der Arbeitslosigkeit oder gar der Langzeitarbeitslosigkeit gerechtfertigt wäre.&nbsp;Die Diakonie hat dagegen&nbsp;Vorschläge entwickelt, wonach sich die Finanzierung des öffentlich geförderten Beschäftigungssektors durch den Passiv-Aktiv-Tausch (PAT) weitgehend kostenneutral organisieren lässt.&nbsp;Die Diakonie begrüßt daher, dass das „Landesprogramm für gute und sichere Arbeit“ diese Forderungen der Diakonie und der anderen Wohlfahrtsverbände umsetzen soll. Aber die Mittel des Landes können die Kürzungen der Bundesregierung bei Weitem nicht ausgleichen.&nbsp;Die württembergische Diakonie fordert seit Jahren, dass Arbeit statt Arbeitslosigkeit und Teilhabe statt Ausgrenzung finanziert wird. Hier ist eine grundsätzliche Richtungsänderung auf der Bundesebene erforderlich.]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 15:45:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>Quote der Kinder in Hartz IV steigt </title>
			<link>http://www.diakonie-wuerttemberg.de/index.php?id=111&#38;no_cache=1&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=921</link>
			<description>Untersuchung über Lebensverhältnisse früherer Leistungsempfänger wird angemahnt.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>Stuttgart, 27. Januar 2012.</b> Das Diakonische Werk Württemberg weist darauf hin, dass der Anteil der unter 15-Jährigen an den Hartz-IV-Beziehern in den letzten drei Jahren gestiegen ist – von 25,0 im Jahr 2008 auf 26,3 Prozent im vergangenen Dezember. Dass die Anzahl der Kinder, die Hartz IV beziehen, zurückgegangen ist – so wie es die Agentur für Arbeit heute meldet - trifft nur im Blick auf den Rückgang der Gesamtzahl der Bezieher zu.
„Dass Hartz IV erfolgreich in der Bekämpfung von Kinderarmut wirkt, ist ein voreiliger Rückschluss“, sagt Oberkirchenrat Dieter Kaufmann, Vorstandsvorsitzender des Diakonischen Werks Württemberg. Die Quote der nicht erwerbsfähigen Bezieher, die zu 95 Prozent Kinder sind, steige in den vergangenen Jahren an. „Wenn die Anzahl der Kinder nicht so stark abnimmt wie die Gesamtzahl der Leistungsbezieher, wirkt Hartz IV unzulänglich gegen Kinderarmut.“
Kaufmann regt eine Untersuchung darüber an, wovon die früheren Hartz-IV-Bezieher jetzt leben. „Es gibt Hinweise darauf, dass ein großer Teil in prekäre Arbeitsverhältnisse im Niedriglohnbereich vermittelt wurde. Das ist keine Erfolgsmeldung.“
]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 15:47:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Fachkräfte im Erziehungsbereich dringend notwendig</title>
			<link>http://www.diakonie-wuerttemberg.de/index.php?id=111&#38;no_cache=1&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=917</link>
			<description>Kirchen und Wohlfahrtsverbände in Baden-Württemberg begrüßen Initiative des Landes zur...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>Freiburg / Karlsruhe/Stuttgart (20.1.2012). Die Kirchen und Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege in Baden-Württemberg unterstützen die Absicht der Landesregierung, die Attraktivität der Ausbildung zur Erzieherin zu steigern, so die Konferenz der evangelischen und katholischen Kirchenleitungen und ihrer Spitzen- und Trägerverbände in Baden-Württemberg. Die so genannte 4K-Konferenz sieht den zusätzlichen dualorientierten Ausbildungsgang als erfolgversprechende Option, dem Fachkräftemangel in diesem Berufsfeld entgegenzuwirken. Zu den offenen Fragen gehöre allerdings noch, wie die Qualität sowohl der Ausbildung als auch der pädagogischen Arbeit in den Kindertageseinrichtungen sichergestellt werden kann.&nbsp;</b>
Zum Schuljahr 2012/2013 wird in Baden-Württemberg der Modellversuch „dualorientierte Ausbildung zum/r Erzieher(in) mit Ausbildungsvergütung“ an den Start gehen. Neben der bewährten Vollzeitschulausbildung besteht dann die Möglichkeit, an ausgewählten Standorten im Rahmen dieses Modellversuchs die Ausbildung zum/r Erzieher(in) als dualorientierte Ausbildung zu absolvieren. Damit verbunden ist die Zielsetzung, über eine Differenzierung der Ausbildungswege neue Zielgruppen für den Beruf des/der Erzieher(in) zu gewinnen.
Die 4K-Konferenz sieht den Modellversuch des neuen Ausbildungsgangs als eine weitere Möglichkeit ihren Beitrag zur Qualität der zukünftigen Fachkräfte durch ihr Engagement als Ausbildungsbetriebe zu leisten und gleichzeitig die Nachwuchskräfte schon frühzeitig auch als zukünftige Fachkräfte zu binden. Es wird zudem davon ausgegangen, dass sich durch die neue Ausbildungsvergütung die Attraktivität der Ausbildung erhöht und es dadurch besser gelingt, mehr junge Menschen für das Arbeitsfeld zu interessieren.
Von zentraler Bedeutung bei der Umsetzung des neuen Ausbildungsganges ist für die 4K-Konferenz die Sicherung der Qualität der Ausbildung sowie der Qualität der pädagogischen Arbeit in den Kindertageseinrichtungen. Dafür sind nach Auffassung der 4K-Konferenz vor allem folgende Faktoren relevant:&nbsp;
<ul><li>die Sicherung der Vergleichbarkeit der Zugangsbedingungen zu den unterschiedlichen Ausbildungsgängen sowie der Anschlussfähigkeit des neuen Ausbildungsganges an die Hochschulausbildung und die europäischen Entwicklungen zur internationalen Anerkennung von Berufsabschlüssen;</li><li>die Qualifizierung der Kindertageseinrichtungen als Ausbildungsstätten durch eine entsprechende Schulung der mit der Ausbildung beauftragten Mitarbeiter(innen) in den Betrieben, die Bereitstellung ausreichender zeitlicher Ressourcen für die Anleitung der Auszubildenden sowie eine klare Definition des Status der Auszubildenden in Abgrenzung von den ausgelernten Fachkräften;</li><li>die Sicherung der Fachlichkeit der Betreuung, Erziehung und Bildung der Kinder in den Kindertageseinrichtungen, die einem Einsatz oder einer Anrechnung von Auszubildenden als volle Arbeitskraft in der Kindertageseinrichtung enge Grenzen setzt.</li></ul>
Um den zukünftigen Fachkräftebedarf zu decken, dürfen Ausbildungskapazitäten zudem&nbsp;&nbsp;nicht nur umgeschichtet, sondern müssen tatsächlich erhöht werden, d.h. Ausbildungsplätze in der dualorientierten Ausbildung sollen nicht alternativ, sondern zusätzlich zu den bisherigen Ausbildungsplätzen für Anerkennungspraktikant(innen) geschaffen werden. Über die Finanzierung der damit verbundenen Kosten wurde bislang im Rahmen der Beratungen über den neuen Ausbildungsgang zwischen dem Kultusministerium und den Vertreter(innen) der&nbsp;&nbsp;freien Trägern ebenso wenig eine einvernehmliche Übereinkunft erzielt wie über eine fachlich angemessene Anrechnung der Auszubildenden auf den Personalschlüssel der Einrichtungen.&nbsp;
Die konfessionellen Träger stellen einen bedeutenden Teil der Ausbildungskapazitäten bereit. Landesweit sind mehr als 50 Prozent der insgesamt 7000 Kindertageseinrichtungen sowie ca. 25 Fachschulen für Sozialpädagogik in kirchlicher Trägerschaft. Die&nbsp;4K-Konferenz&nbsp;unterstützt ganz ausdrücklich die Absicht der Landesregierung die Attraktivität der Ausbildung zum/r Erzieher(in) zu erhöhen und sehen in einem zusätzlichen dualorientierten Ausbildungsgang eine erfolgversprechende Option, sofern konstruktive Lösungen der noch offenen Fragen zu einer Akzeptanz der Modells bei allen Betroffen beitragen.&nbsp;&nbsp;
<b>An die Redaktionen</b>
<b>Der&nbsp;&nbsp;Konferenz der evangelischen und katholischen Kirchenleitung und ihrer Spitzen/Trägerverbände über Kindergartenfragen in Baden-Württemberg (4K-Konferenz) gehören an:&nbsp;</b>
<ul><li>die Erzdiözese Freiburg</li><li>die Evangelische Landeskirche Baden&nbsp;</li><li>die Diözese Rottenburg- Stuttgart</li><li>die Evangelische Landeskirche Württemberg</li><li>der Caritasverband für die Erzdiözese Freiburg e.V.&nbsp;</li><li>der Caritasverband der Diözese Rottenburg-Stuttgart e.V.</li><li>das Diakonische Werk der evangelischen Landeskirche in Baden e.V.</li><li>der Evangelische Landesverband Tageseinrichtungen für Kinder in Württemberg e.V.&nbsp;</li><li>der Landesverband Katholischer Kindertagestätten in der Diözese Rottenburg-Stuttgart e.V.&nbsp;</li></ul>
Die 4K-Konferenz repräsentiert zusammen über 50 Prozent der fast 7000 Tageseinrichtungen für Kinder in Baden-Württemberg. Den Vorsitz der 4K-Konferenz im Jahr 2012 führt der Caritasverband für die Erzdiözese Freiburg e.V.&nbsp;
<b><i>Diese Medieninformation wird gleichlautend von den acht Mitgliedern der 4K-Konferenz verschickt.</i></b>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Fri, 20 Jan 2012 07:54:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Anteil der Langzeitarbeitslosen verfestigt sich </title>
			<link>http://www.diakonie-wuerttemberg.de/index.php?id=111&#38;no_cache=1&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=909</link>
			<description>30,3 Prozent sind länger als ein Jahr arbeitslos. PAT-Modell des Landes ist die richtige Antwort.
</description>
			<content:encoded><![CDATA[Stuttgart, 03. Januar 2012: Es gibt weiterhin viele Langzeitarbeitslose in Baden - Württemberg. Zwar sind es im Dezember 403 weniger Langzeitarbeitslose als im November&nbsp;
Trotz Finanzkrise ist die Zahl der Arbeitslosen in Baden-Württemberg im vergangenen Jahr gegenüber den Vorjahresmonaten jeweils deutlich zurückgegangen. Lediglich im Dezember gab es einen Anstieg von 3.481 gegenüber dem November. Gegenüber Dezember 2010 ist die Zahl der Arbeitslosen um 34.090 Personen, also um 14,1 Prozent gesunken. Das zentrale Problem ist nach wie vor die Langzeitarbeitslosigkeit. Ihre Zahl sank gegenüber Dezember 2010 nur um 6.690 Personen oder 10,1 Prozent und damit weniger als die aller Arbeitslosen.&nbsp;
Die Mittel zur Qualifizierung und Beschäftigung von Arbeitslosen sind im letzten Jahr um ca. 20 Prozent auf 259 Millionen Euro für Baden-Württemberg gekürzt worden, obwohl die Arbeitslosigkeit nur um 14,1 Prozent, bei Langzeitarbeitlosen sogar nur um 10,1 Prozent zurück gegangen ist. Von den gekürzten Mitteln waren bis November erst 67 Prozent von den Jobcentern auch ausgegeben worden. Das ist natürlich eine Ermutigung für die Politik, die Mittel noch stärker zu kürzen&nbsp;
Betroffen von den Kürzungen bei den Eingliederungsmitteln sind vor allem die Beschäftigung schaffenden Maßnahmen. Diese Mitteln wurden im letzten Jahr sogar um über 40 Prozent, gekürzt, nach den Planungen der Bundesregierung wird dies auch im Jahr 2012 fortgesetzt. Für Langzeitarbeitslose ist aber die öffentlich geförderte Beschäftigung das zentrale arbeitsmarktpolitische Instrument. Die Diakonie bedauert die Kürzungen sehr, da damit die Integration von Langzeitarbeitslosen noch schwieriger wird. Die Diakonie hat Vorschläge und Berechnungen vorgelegt, wonach sich die Finanzierung des öffentlich geförderten Beschäf-tigungssektors durch das sog. Passiv-Aktiv-Tausch (PAT) weitgehend kostenneutral organisieren lässt. Die württembergische Diakonie fordert deshalb schon lange, dass Arbeit statt Arbeitslosigkeit und Teilhabe statt Ausgrenzung finanziert wird. Sie ist deshalb froh, dass die Landesregierung in Baden-Württemberg genau diese diakonische Idee nun modellartig ausprobieren wird. Dies ist die einzig richtige Antwort auf die zunehmende Verfestigung der Langzeitarbeitslosigkeit.&nbsp;
– aber nach wie vor sind 59.839 Personen nach den neuesten Zahlen der Bundesagentur für Arbeit länger als ein Jahr arbeitslos. Die Arbeitslosenquote insgesamt beträgt im Land jetzt 3,7 Pro-zent. Sie ist also gegenüber November um 0,1 Prozent gestiegen. Der Anteil Langzeitarbeitslosen beträgt jetzt 30,3 Prozent. Damit ist er zwar gegenüber dem Vormonat um 0,7 Prozentpunkte gesunken – aber nach wie vor sind fast ein Drittel aller Arbeitslosen länger als ein Jahr arbeitslos. Langzeitarbeitslose profitieren nach wie vor nur wenig vom wirtschaftlichen Aufschwung. – was auch bereits angekündigt ist. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales sieht für Baden-Württemberg im Jahr 2012 nur noch Eingliederungsmittel in Höhe von 226 Millionen Euro vor. Dies bedeutet abermals eine Kürzung um weitere 12,7 Prozent. Die Eingliederungsmittel werden also viel stärker gekürzt, als dies durch den Rückgang der Arbeitslosigkeit oder gar der Langzeitarbeitslosigkeit gerechtfertigt wäre.]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Tue, 03 Jan 2012 11:46:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Landesbischof und Diakoniechef: Vesperkirchen setzen Zeichen für Reformen bei Niedriglohn, Hartz IV, Rente und in der Steuerpolitik ein</title>
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			<description>Wort von Kirche und Diakonie zum Start der Vesperkirchen.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><b style="mso-bidi-font-weight: normal"><span style="mso-bidi-font-size: 12.0pt">Stuttgart, 3. Januar 2012:</span></b><span style="mso-bidi-font-size: 12.0pt">&nbsp;Der württembergischen Landesbischof Dr. h. c. Frank Otfried July und der württembergische Diakoniechef Oberkirchenrat Dieter Kaufmann haben zu Beginn der Vesperkirchen die Signalwirkung dieser Einrichtungen hervorgehoben und Reformen in der Arbeitsmarkt-, Sozial- und Steuerpolitik angemahnt.&nbsp;</span></p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><span style="mso-bidi-font-size: 12.0pt"></span></p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"></p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><span style="mso-bidi-font-size: 12.0pt">In den vielerorts an diesen Tagen beginnenden Vesperkirchen seien die Tische für alle reichlich gedeckt, heißt es in dem gemeinsamen Wort. „Auch Menschen mit wenig Geld können hier ein schönes Essen genießen und Gemeinschaft erfahren, ohne dass sie sich als arm zu erkennen geben müssten“, schreiben July und Kaufmann. Es sei gut, dass Kirchengemeinden mit ihren Vesperkirchen solche Orte der Begegnung schafften. „Sie setzen damit ein Signal in ihrer Stadt, Menschen mit wenig Geld in den Blick zu nehmen und sich bewusst zu machen, dass immer mehr Menschen am gesellschaftlichen Leben nicht mehr teilnehmen können, weil ihnen das Geld dazu fehlt“, so July und Kaufmann wörtlich.</span></p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><span style="mso-bidi-font-size: 12.0pt"></span></p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"></p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><span style="mso-bidi-font-size: 12.0pt">Gleichzeitig würden Vesperkirchen ein politisches Zeichen setzen, indem sie sich im Sinne der Bibel für die Armen einsetzten und für politische Reformen einträten. July und Kaufmann nannten hierbei den Niedriglohn, Hartz IV, die Rente sowie die Besteuerung von Einkommen, Vermögen und Finanztransaktionen.</span></p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><span style="mso-bidi-font-size: 12.0pt"></span></p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"></p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><span style="mso-bidi-font-size: 12.0pt">Landesbischof und Diakoniechef dankten den Mitarbeitern, Spendern und Sponsoren und hoben hervor, dass immer mehr Schülerinnen und Schüler mit Begeisterung in den Vesperkirchen mitarbeiten. Derzeit gibt es 23 Vesperkirchen in Württemberg.&nbsp;</span></p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><span style="mso-bidi-font-size: 12.0pt"></span></p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"></p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"></p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><b style="mso-bidi-font-weight: normal">Hinweise für Redaktionen:</b>&nbsp;Die Pressemitteilung wird gleichlautend von der Pressestelle der Evangelischen Landeskirche in Württemberg versand.</p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"></p>
Die Liste der Orte mit den Öffnungszeiten und Ansprechpartner/innen sowie das Schreiben von Landesbischof und Diakoniechef in Wortlauf finden Sie unter: www.diakonie-wuerttemberg.de/rat-und-hilfe/menschen-in-not/]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Tue, 03 Jan 2012 11:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Gelungene Kooperation von Diakonie und Unternehmen</title>
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			<description>30 Jahre Ausbildung von betrieblichen Suchthelfern durch die Diakonie Württemberg</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p dir="ltr"><b>Stuttgart, 15. Dezember 2011.</b> Eine „gelungene und nicht alltägliche Kooperation&quot; verbindet das Diakonische Werk Württemberg mit aktuell rund 150 Unternehmen aus Wirtschaft und Dienstleistung sowie mit Behörden und Ämtern. Seit 30 Jahren bildet die Diakonie betriebliche Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner für Suchthilfe und Suchtprävention aus, inzwischen sind es rund 500 Ausgebildete. „Ziel betrieblicher Suchthilfe ist es, berufstätigen Menschen mit Suchtproblemen Wege aus der Suchterkrankung aufzuzeigen und Prävention nachhaltig zu fördern&quot;, erklärte Kirchenrätin Heike Baehrens, stellvertretende Vorstandsvorsitzende des Diakonischen Werks Württemberg, beim Pressegespräch. In Seminaren, die speziell auf die Anforderungen der Suchthilfe am Arbeitsplatz ausgelegt sind, werden die betrieblichen Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner und auch Führungskräfte von den diakonischen Suchthilfeexperten geschult. Wie wichtig auch nach 30 Jahren eine solche Kooperation von Diakonie und Unternehmen sei, zeigten Zahlen der Bundesdrogenbeauftragten, wonach mehr als jeder zehnte Arbeitnehmer Alkohol missbräuchlich konsumiert oder abhängig davon ist.&nbsp;</p>
<p dir="ltr"></p>
<p dir="ltr">Die Dienst- oder Betriebsvereinbarung „Sucht&quot;, die fast alle beteiligten Unternehmen mit ihren Arbeitnehmervertretungen geschlossen haben, regelt den Rahmen für den Umgang mit den betroffenen Personen und die Vorgehensweise bei Auffälligkeiten. Betriebliche Suchtberatung und Gesundheitsförderung haben auch bei der Firma Bosch einen hohen Stellenwert, sagte Michaela Noé-Bertram von der dortigen Betrieblichen Sozialberatung. Rund 70 Suchtkrankenhelfer sind in den Werken Kontaktpersonen für Anfragen von Leitungspersonen oder direkt Betroffenen. „Für Bosch ist das eine Win-Win-Situation&quot;, so Noé-Bertram, „geht es den Mitarbeitenden gut, hat Bosch leistungsfähige Fachkräfte.&quot; Wie bei Bosch gibt es auch bei der Firma Kärcher Präventionsangebote und Gesundheitstage etwa mit alkoholfreien Cocktails. „Unsere Kollegen müssen von unserem Angebot wissen&quot;, sagte Melanie Domke, Koordinatorin der Suchthilfe im Unternehmen. Dann werde auch Beratung nachgefragt. Das bestätigte Martina Lutz vom Sozialreferat der Staatstheater Stuttgart. Als Suchtkrankenhelferin habe sie sich Vertrauen erworben und begleite Kollegen auch zum Erstgespräch in die diakonische Beratungsstelle. Uwe Hochstetter von der Kriminalpolizei Heilbronn berichtete, dass sich Kollegen aufgrund seiner Schweigepflicht als Suchtkrankenhelfer an ihn wenden und er viele Betroffene begleite, ohne dass der Vorgesetzte von der Suchterkrankung wisse.&nbsp;</p>
<p dir="ltr"></p>
<p dir="ltr">Durch die enge Kooperation mit der württembergischen Diakonie ist laut Baehrens gewährleistet, dass bei umfangreicherem Unterstützungsbedarf eine breite Palette von Angeboten für Menschen mit Suchtproblemen und ihre Angehörigen erschlossen werden kann. Das bestätigte Hartmut Nicklau von der diakonischen Suchtberatungsstelle Reutlingen/Tübingen. Bei ihm und den anderen rund 35 diakonischen Suchtberatungsstellen in Baden-Württemberg finden alle Bürgerinnen und Bürgern Hilfe bei Suchtproblematiken und begleitenden Problemen wie Überschuldung oder psychische Erkrankung. Baehrens: „Um den Anfragen gerecht zu werden und die Fachkraftstellen finanzieren zu können, sind wir allerdings weiterhin auf die Förderung des Landes Baden-Württemberg angewiesen.&quot; Sie begrüßte es, dass sich das Land in seiner Gesundheitsstrategie Baden-Württemberg mit der breit besetzten Projektgruppe Betriebliche Gesundheitsförderung des Themas annimmt und die Diakonie einbezogen ist.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Thu, 15 Dec 2011 14:45:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Kunstpreis &quot;so gesehen&quot; für Menschen mit Psychiatrieerfahrung</title>
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			<description>Preis des Landespsychiatrietages ist mit insgesamt 3000 Euro dotiert.  Einsendeschluss ist der 24....</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>Stuttgart, 15. Dezember 2011.</b> Der Kunstpreis <i>so gesehen </i>des Landespsychiatrietages 2012 ist ausgeschrieben. Er richtet sich an Künstler mit Psychiatrieerfahrung und ist mit insgesamt 3000 Euro dotiert. Zusätzlich werden hochwertige Sachpreise des künstlerischen Bedarfs unter allen Bewerbern verlost. Der Kunstpreis, der zum zweiten Mal vergeben wird, steht unter der Schirmherrschaft von Ministerpräsident Winfried Kretschmann. Eingereicht werden können Werke auf Papier. An der Ausschreibung beteiligen können sich alle Kunstschaffenden mit eigenen Erfahrungen in der Psychiatrie, die freischaffend wirken. Aber auch Menschen, die in einer Klinik oder Einrichtung leben und dort das künstlerische Schaffen für sich entdeckt haben, können sich beteiligen. Voraussetzung für eine Bewerbung ist ein Wohnsitz oder Geburtsort in Baden-Württemberg. „Uns ist sehr wichtig mit dem Kunstpreis ein Zeichen zu setzen, für die hohen, vielleicht auch besonderen, kreativen Potentiale von Menschen, die psychisch erkrankt sind oder waren. Die künstlerische Auseinandersetzung der Betroffenen ermöglicht eine andere, spezifische Sichtweise auf den Umgang mit psychischen Erkrankungen&quot;, so Prof. Hartmut Majer, Mitglied des Kuratoriums des Kunstpreises so gesehen.
Einsendeschluss für Beiträge ist der 24. Februar 2012. Über die Vergabe des Preises entscheidet eine Jury, in der Vertreter aus Wissenschaft, Medien und Kunstschaffende sitzen. Die Preisverleihung findet am 16. Juni 2012 im Rahmen des Landespsychiatrietages in Stuttgart statt. Mehr Informationen und die Ausschreibungsmodalitäten finden Sie im Internet unter&nbsp;<link http://www.landespsychiatrietag.de _blank with_arrow_up_content_no_float>www.landespsychiatrietag.de</link>
Der Landespsychiatrietag und der Kunstpreis so gesehen sind Initiativen der Landesverbände der Psychiatrieerfahrenen, der Angehörigen psychisch Kranker, der Gemeindepsychiatrie und der Liga der freien Wohlfahrtspflege sowie der niedergelassenen Nervenärzte, der deutschen Gesellschaft für Soziale Psychiatrie und des Vereins der Klinikpsychiater Baden-Württemberg. Gefördert und gestiftet wird der Kunstpreis von der Aktion Mensch e. V., Techniker-Krankenkasse, Kunstakademie U7 und Art-Transmitter e. V, Der Kunstpreis wird 2012 zum zweiten Mal ausgeschrieben. Bei der ersten Ausschreibung des Kunstspreises 2009 wurden mehr als 1000 Werke eingesendet.&nbsp;
Ihre Ansprechpartnerin bei weiteren Fragen ist Iris Maier-Strecker, Tel. 0711-1656 163, E-Mail: info@landespsychiatrietag.de Die Ideengeberin für den Kunstpreis, eine Künstlerin mit eigener Psychiatrieerfahrung, sowie der Gewinner des ersten Kunstpreises 2009 stehen für Sie zudem gern als Gesprächspartner bereit.
www.landespsychiatrietag.de]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Thu, 15 Dec 2011 14:38:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Die letzten Zivildienstleistenden beenden ihren Dienst</title>
			<link>http://www.diakonie-wuerttemberg.de/index.php?id=111&#38;no_cache=1&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=905</link>
			<description>Damit endet ein Kapitel in der bundesdeutschen Geschichte. Mehr Freiwillige zu gewinnen ist eine...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p dir="ltr"><b>Stuttgart, 14. Dezember 2011:</b> Nach über 50 Jahren endet morgen (15.12.2011) der Zivildienst. Die letzten sieben Zivis in Einrichtungen der Diakonie in Württemberg werden an diesem Tag entlassen. „Damit geht ein Kapitel bundesdeutscher Geschichte zu Ende&quot;, so Wolfgang Hinz-Rommel, Leiter der Abteilung Freiwilliges Engagement im Diakonischen Werk Württemberg. Florian Raulf, noch Zivi im Behindertenzentrum Stuttgart, bedauert, dass der Zivildienst nun aufhört. „Ich habe viel von ihm profitiert. Ich bin selbstbewusster geworden, habe viel gelernt und viele neue Freunde unter den behinderten Menschen gefunden. Ich würde es wieder machen – es hat mir viel gebracht.&quot;</p>
<p dir="ltr"></p>
<p dir="ltr">Im Jahr 1961 haben diakonische Einrichtungen in Württemberg die ersten 18 Ersatzdienstleistenden aufgenommen. 75.000 junge Männer haben seitdem in der Diakonie Baden-Württemberg ihren Dienst abgeleistet. Anfangs waren nur wenige Ersatzdienstleistende geplant. Aber ab 1968 stiegen die Verweigerungszahlen ständig an. „Am Anfang wurden Kriegsdienstverweigerer offen diskriminiert. Danach hat der Einsatz der jungen Männer als Zivildienstleistende in der Gesellschaft immer mehr Anerkennung gefunden&quot;, so Wolfgang Hinz-Rommel. </p>
<p dir="ltr"></p>
<p dir="ltr">Die Zivis waren hauptsächlich bei alten, kranken und behinderten Menschen eingesetzt. Die überwiegende Mehrzahl der Zivis bewertete ihren Dienst und die dort gemachten Erfahrungen als sehr positiv. Mittlerweile finden sich in den meisten diakonischen Einrichtungen viele Mitarbeiter mit einer Zivildienstbiografie. Manch einer hat über den Zivildienst seinen Weg in die Diakonie oder in die soziale Arbeit insgesamt gefunden. </p>
<p dir="ltr"></p>
<p dir="ltr">In den letzten zehn Jahren nahm die Angst zu, dass bei Abschaffung des Zivildienstes eine Lücke in der sozialen Landschaft klaffen würde, die sich nicht ohne Weiteres schließen lassen würde. „Das Ende des Zivildienstes bedeutet vor allem, dass wahrscheinlich weniger junge Männer als bisher in sozialen Berufsfeldern Erfahrungen machen. Das ist schade, weil diese Berufe dringend männliche Bewerber brauchen&quot;, so der Zivifachmann der württembergischen Diakonie Hinz-Rommel. In sozialen Einrichtungen seien zwar Lücken entstanden. Aber viele Einrichtungen hätten kreative Lösungen zur Überbrückung gefunden. </p>
<p dir="ltr"></p>
<p dir="ltr">So auch die diakonische Einrichtung Behindertenzentrum (bhz) Stuttgart. „Wir konnten alle Stellen durch Freiwillige oder auch durch Bufdis besetzen&quot;, so Moritz Vogel, Personalreferent beim bhz. Für das bhz waren Zivis sehr wichtig. „Sie haben frischen Wind in die Einrichtungen gebracht und haben alle guten Zugang und Kontakt zu unseren Menschen mit Behinderungen gefunden.&quot; Auch wenn der Zivildienst ein Pflichtdienst war, haben sich nach Meinung von Moritz Vogel fast alle Zivis wohlgefühlt. &quot;Das zeigt sich auch daran, dass alle drei letzten Zivis freiwillig den Dienst um Monate verlängert haben.&quot;</p>
<p dir="ltr"></p>
<p dir="ltr">So zum Beispiel Florian Raulf, 21 Jahre, der seinen Zivildienst sechs Monate verlängert hat und auch nach dem Zivildienst als Aushilfe nochmals neun Monate im bhz arbeiten will. „Ich habe meinen Zivildienst mit gemischten Gefühlen gestartet. Ich wurde dann aber von den Menschen mit Behinderungen mit so offenen Armen aufgenommen, dass ich mich bald sehr wohl gefühlt habe.&quot; Inzwischen trifft er sich mit seinen Betreuten auch privat, geht gemeinsam mit ihnen ins Kino oder ins Stadion zum VfB Stuttgart. Er sei insgesamt viel offener geworden. „Ich kann direkt auf Menschen zugehen, egal was für ein Mensch der andere ist.&quot; Der Rat von Florian Raulf ist: „Jeder, der die Gelegenheit dazu hat, sollte unbedingt so einen sozialen Dienst freiwillig machen.&quot;</p>
<p dir="ltr"></p>
<p dir="ltr">Freiwillig – das ist auch das Motto der Zukunft. Denn die Zivis werden seit dem 1. Juli von den Bufdis abgelöst. „Es ist eine große Herausforderung an uns Wohlfahrtsverbände, noch mehr junge Menschen für ein Jahr freiwilliges Engagement zu gewinnen. Schon bisher war die Bereitschaft groß. Da müssen wir ansetzen&quot;, betont Wolfgang Hinz-Rommel. Nach zögerlichem Beginn, der auch mit manch unklaren politischen Vorgaben zu begründen sei, hätten sich nun seit dem Sommer zunehmend mehr Menschen als Bufdis beworben. „Im ersten halben Jahr konnten bereits 560 Männer und Frauen in den Bundesfreiwilligendienst in der Diakonie Baden-Württemberg vermittelt werden, davon rund 120 über 27 Jahren.&quot; Hinz-Rommel betont, dass der Bundesfreiwilligendienst nicht automatisch den Zivildienst ersetzt. „Denn anders als der Zivildienst ist der Bundesfreiwilligendienst ausdrücklich ein Lerndienst. Darauf müssen sich soziale Einrichtungen noch mehr einstellen.&quot;</p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Wed, 14 Dec 2011 15:27:00 +0100</pubDate>
			
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			<title>Siegfried Hörrmann wird 80 Jahre alt</title>
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			<description>Ehemaliger stellvertretender Hauptgeschäftsführer des Diakonischen Werks Württemberg und...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>Stuttgart, 6. Dezember 2011.</b> Morgen, am 7. Dezember, feiert Kirchenrat i. R. Siegfried Hörrmann seinen 80. Geburtstag. Hörrmann war 16 Jahre lang, bis 1996, Ge­schäftsführer im Diakonischen Werk Württemberg für den Bereich Soziale Dienste. Seit 1990 war er stellvertretender Hauptgeschäftsführer des größten Wohlfahrtsverbands in Baden-Württemberg. Hörrmann hat sich einen Namen gemacht beim Auf- und Ausbau der Diakoniestationen, den ambulanten Pflegediensten der Diakonie. Außerdem wurden die sozialen Dienste und die Beratungsarbeit der Diakonie in den Kirchenbezirken entschei­dend unter seiner Ägide ausgebaut und qualifiziert. Bis zum Jahr 2002 war er Vorsitzender des Stiftungsrates der früheren Gustav Werner Stiftung, jetzt BruderhausDiakonie in Reut­lingen, einer der traditionsreichsten und größten diako­nischen Einrichtungen in Baden-Württemberg. Bis 2009 war er 14 Jahre lang Vorsitzender des Landes­seniorenrats Baden-Württemberg. Erst vergangene Woche ist er als Mitglied des Rundfunkrats des SWR ausgeschieden. 1997 wurde Siegfried Hörrmann für sein vielfältiges soziales Engagement mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. 

Siegfried Hörrmann wurde am 7. Dezember 1931 in Schwäbisch Hall geboren. Nach sei­ner Ausbildung als Sonderschullehrer war er in verschiedenen Jugendhilfeeinrichtungen der Diakonie tätig, so in der Paulinenpflege Stuttgart, Paulinenpflege Kirchheim/Teck und im Kinderdorf Tuttlingen, das er 13 Jahre lang leitete. 1980 wurde er zum Geschäftsführer im Diakonischen Werk Württemberg berufen. Er war lange Jahre Mitglied in der Landes­synode, dem Parlament der Evangelischen Landeskirche in Württemberg, und hat in vie­len Führungs- und Aufsichtsgremien von diakonischen Einrichtungen mitgearbeitet. Siegfried&nbsp; Hörrmann lebt in Stuttgart-Vaihingen. ]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Thu, 08 Dec 2011 11:23:00 +0100</pubDate>
			
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			<title>Diakonie bereitet Zuwanderer aus Türkei und Kosovo auf Aufenthalt in Deutschland vor</title>
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			<description>EU Förderung für Modellprojekt „Vorbereitet ankommen in der neuen Heimat“ in der Türkei und im...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>Karlsruhe/ Stuttgart / Ankara, 2. Dezember 2012.</b> Noch vor ihrer Ausreise nach Deutschland beraten seit 2009 zwei Mitarbeitende der Diakonie im Kosovo und in der Türkei zukünftige Zuwanderer. In Gruppenberatungen und Einzelgesprächen machen sich die Zuwanderer frühzeitig mit dem Leben in Deutschland vertraut. Zentrale Themen sind der Erwerb der deutschen Sprache, die beruflichen Integrationsperspektiven, die Anerkennung von Abschlüssen, das deutsche Bildungssystem, aber auch wie man in der neuen Heimat Kontakte findet und heimisch wird. Seitens der EU gilt das Projekt der Diakonischen Werke Baden, Württemberg, Bayern, Hessen-Nassau, Pfalz, Rheinland-Westfalen-Lippe und Hamburg als erfolgreich. Deshalb hat der Europäische Integrationsfonds jetzt die Förderung des Projektes um weitere drei Jahre verlängert.
Seit drei Jahren geht die Diakonie mit diesem Projekt völlig neue Wege in der Begleitung von Neuzuwanderern, die im Rahmen der Familienzusammenführung aus der Türkei und dem Kosovo nach Deutschland kommen. Seither nahmen in der Türkei über 2000 und im Kosovo über 500 Teilnehmende an Gruppenberatung bzw. Vorbereitungskursen teil, um den Zuwanderungs- und Integrationsprozess in Deutschland optimal vorzubereiten. 
Das Projekt arbeitet mit privaten Sprachschulen in der Türkei und im Kosovo zusammen. Seit 2007 müssen Ausländer, die im Ehegattennachzug nach Deutschland kommen, für ihr Visum zunächst einen Deutschtest bestehen und einfache deutsche Sprachkenntnisse nachweisen. Die Sprachkurse müssen die Nachzugswilligen selbst finanzieren.
Um wichtige Grundinformationen an möglichst viele Neuzuwanderer zu vermitteln, führte die Diakonie Ende November in der Türkei ein drittes Qualifizierungsseminar für Deutschlehrerinnen und –lehrer durch. An dem Seminar haben 30 Personen, Lehrkräfte sowie Mitarbeitende der Deutschen Botschaft und des Goethe-Instituts teilgenommen.&nbsp; 
Das Projekt „Vorbereitet ankommen in der Türkei“ wird von den genannten Diakonischen Werken mit der türkischen Stiftung SABEV und dem Bildungsträger APPK im Kosovo umgesetzt.
<b>Hinweis für die Redaktionen:</b>
Gern unterstützen wir Sie, wenn Sie ausführlicher über das Projekt berichten möchten. Ab dem 5. Dezember.2011 steht Ihnen das Projektteam, das in der Türkei war, in Deutschland für Gespräche zur Verfügung. Gleichlautende Meldung wird heute von der Diakonie Baden herausgegeben.]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Fri, 02 Dec 2011 10:58:00 +0100</pubDate>
			
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