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		<title>Diakonie-Württemberg RSS Feed</title>
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		<description>Der RSS Feed der Diakonie-Württemberg</description>
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			<title>Diakonie-Württemberg RSS Feed</title>
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		<lastBuildDate>Fri, 17 May 2013 11:23:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
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			<title>Junge Menschen beim Start in den Beruf unterstützen</title>
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			<description>Diakonie und Der Paritätische starten landesweites Netzwerk der Assistierten Ausbildung.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>Stuttgart, 17. Mai 2013.</b> Assistierte Ausbildung hilft chancenarmen Jugendlichen zu einem anerkannten Berufsabschluss. Diese Form der begleiteten betrieblichen Ausbildung unterstützt junge Menschen vor und während der betrieblichen Ausbildung. Die Gründung eines landesweiten Netzwerkes soll die Assistierte Ausbildung in Baden-Württemberg etablieren. „Darin wollen wir die Kräfte von Politik, Wirtschaft, Gewerkschaften und Wohlfahrtsverbänden bündeln, um die Verbreitung und Weiterentwicklung des Modells und eine geregelte nachhaltige Förderung zu erreichen“, sagte Ulrich Fellmeth vom Diakonischen Werk Württemberg beim heutigen Fachgespräch „Assistierte Ausbildung in Baden-Württemberg“ der Regierungsfraktionen im Abgeordnetenhaus.
Trotz Fachkräftemangels und steigender Nachfrage auf dem Ausbildungsmarkt stehen viele Jugendliche nach der Schule auf der Straße oder werden in Warteschleifen geschickt. „Vor allem Jugendliche mit Migrationshintergrund haben mit vielen Vorurteilen zu kämpfen. Auch für junge Frauen und Männer mit kleinen Kindern ist es schwierig, eine Ausbildungsstelle zu finden und die oft hohen Anforderungen im Betrieb und in der Berufsschule mit der Betreuung ihrer Kinder vereinbaren zu können. Ohne Unterstützung und Eröffnung neuer Perspektiven bleiben diese jungen Menschen oft langfristig ausbildungslos und damit häufig auch erwerbslos“, berichtete Ralf Nuglisch vom Paritätischen Landesverband.
Assistierte Ausbildung macht individuelle Angebote vor und während der Ausbildung. In Vorbereitungskursen werden mit den jungen Menschen entsprechend ihren Stärken und Wünschen ein mögliches Berufsprofil erarbeitet und passende Ausbildungen geprüft. Auch bei der Erstellung der Bewerbung werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer beraten und unterstützt. Während der Ausbildung gibt es Nachhilfeangebote und durch Gespräche im Betrieb können kleine und größere Krisen gemeistert werden. „Die sozialpädagogische Begleitung bietet zuverlässige Unterstützung in allen Angelegenheiten und darüber hinaus emotionalen und sozialen Rückhalt“, sagte Ulrich Fellmeth. Die gleichzeitige Unterstützung für die Betriebe ist zentraler Bestandteil des Konzepts. Die Zahl der Ausbildungsabbrüche ist im Verhältnis zu unbegleiteten Ausbildungen deutlich geringer.
In Baden-Württemberg wird die Assistierte Ausbildung im Projekt Carpo umgesetzt. Carpo ist ein Kooperationsprojekt des Diakonischen Werks Württemberg, des Paritätischen Baden-Württemberg und der Werkstatt PARITÄT. Vor Ort wird es von 18 erfahrenen und anerkannten Trägern der Jugendberufshilfe durchgeführt. Seit 2008 wurden über 600 junge Menschen in Ausbildung vermittelt und zu einem erfolgreichen Abschluss geführt. Die Modellprojekte werden durch den Europäischen Sozialfonds gefördert, sind Teil des Landesarbeitsmarktprogramms „Gute und sichere Arbeit“ und werden auch von der Bundesagentur für Arbeit und der Grundsicherungsträger unterstützt. 
„Wir haben gezeigt, wie wichtig und erfolgreich Assistierte Ausbildung ist. Jetzt brauchen wir eine Ausweitung des Modells in die Fläche und eine dauerhafte Förderung“, so Ralf Nuglisch und Ulrich Fellmeth. 
Weitere Informationen auch unter <link http://www.carpo-esf.de>www.carpo-esf.de</link>&nbsp;&nbsp;]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Fri, 17 May 2013 11:23:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Diakoniemitarbeiter bewältigt Bergmarathon zugunsten von Brot für die Welt</title>
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			<description>100 Meilen - 10 000 Höhenmeter - In drei Tagen von Meran nach Oberstdorf.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>Stuttgart, 15. Mai 2013:</b> Herbert Paulus, Leiter des Finanz- und Rechnungswesens bei der diakonischen Einrichtung Dienste für Menschen, hat die besondere Fähigkeit, extreme Märsche zu bewältigen. In nur drei Tagen bezwingt er in hochalpiner Umgebung 100 Meilen und 10.000 Höhenmeter zwischen Meran und Oberstdorf. 
Herbert Paulus will seine Fähigkeiten für hilfsbedürftige Menschen einsetzen. Deshalb läuft &nbsp;er für <b>Brot für die Welt</b>. Gesucht sind Spenderinnen und Spender, die diese Idee&nbsp; unterstützen. Jeder gespendete Euro wird ausschließlich für die Arbeit von Brot für die Welt verwendet. 
Herbert Paulus beginnt am 20. Juni oberhalb von Meran am Hochganghaus auf einer Höhe von 1839 Metern und führt zur Similaun-Hütte (3.019 m). Am zweiten Tag erreicht er die Braunschweiger Hütte auf 2.759 Metern, um anschließend ins Piztal abzusteigen. Der klassische Wanderer nimmt sich für die Strecke von Meran nach Oberstdorf zehn Tage Zeit und fährt dabei in der Regel die 30 Kilometer durch das Piztal mit dem Bus. Herbert Paulus verzichtet gern auf den Bustransfer und läuft entspannt weiter. Am Abend des dritten Tages wartet die Kemptner Hütte (1.844 m) auf den Sportler. Das Ziel des Extremlaufes ist Oberstdorf, wo mit einem Gottesdienst in der Evangelischen Christuskirche die Ankunft von Herbert Paulus gefeiert wird. <b>Wir bitten Sie, unterstützen Sie dieses Engagement mit einer Spende für Brot für die Welt. </b>
Denn fast eine Milliarde Menschen leiden weltweit an Hunger. 2,5 Millionen Kinder sterben jedes Jahr an den Folgen von Mangelernährung. Es ist genug für alle da, wenn wir es nur entsprechend aufteilen. Ein fairer Ausgleich kann gelingen, wenn wir etwas abgeben von dem, was wir in Fülle haben. Brot für die Welt hilft in über 2.500 Projekten in den armen Ländern der Erde, damit Menschen ein ausreichendes Auskommen haben.&nbsp;&nbsp;
<b>Das Spendenkonto lautet:</b> „100 Meilen Bergmarathon“; Anlassnummer 2324; Konto 3131; Bankleitzahl 520 604 10, Evangelische Kreditgenossenschaft Kassel
<b>Der Gottesdienst findet statt:</b> Sonntag, 23. Juni, um 10 Uhr in der Evangelischen Christuskirche, Freiherr von Brutscher Straße 7, 87561 Oberstdorf 
<b>Mehr Infos bei:</b> Dienste für Menschen gGmbH, Gabriele Ehrmann, Haußmannstaße 103A, 70188 Stuttgart, Telefon 0711 268 79-171, <link http://www.dienste-fuer-menschen.de/>www.Dienste-fuer-Menschen.de</link> ]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Thu, 16 May 2013 13:11:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Morgen ist Internationaler Tag der Familie</title>
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			<description>Einheitliche finanzielle Förderung von Kindern ist notwendig. Alleinerziehende sind die am...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>Stuttgart, 14. Mai 2013.</b> Zum morgigen Internationalen Tag der Familie fordert die Diakonie in Württemberg eine zielgenauere Ausrichtung familienpolitischer Leistungen, bei der die Verhinderung von Armut im Vordergrund steht. Der bisherige Familienlastenausgleich führt in vielen Fällen zu einer besseren Förderung von Kindern aus Familien mit hohem Einkommen als von denen mit mittlerem oder niedrigem Einkommen. „Statt eines unübersichtlichen Dschungels aus Kindergeld, Kinderfreibeträgen, Kinder-Zuschlag und Kinder-Regelsätzen braucht es eine Bündelung dieser Leistungen zu einem einheitlichen Familiengeld“, sagt Kirchenrätin Heike Baehrens, stellvertretende Vorstandsvorsitzende des Diakonischen Werks Württemberg. 
Baehrens fordert insbesondere Maßnahmen, um Alleinerziehende besser zu stellen und ihre Verarmung zu verhindern. Nach Berechnungen der amtlichen Sozialberichterstattung sind sie die am stärksten von Armut betroffene Gruppe. Über 60 Prozent der Alleinerziehenden mit zwei oder mehr Kindern leben in armen Verhältnissen oder haben ein Armutsrisiko. Mehr als zwei Drittel aller Alleinerziehenden in Baden-Württemberg sind trotz Berufstätigkeit von Armut betroffen. „Das ist umso bedenklicher, als inzwischen nachgewiesen ist, dass ein Aufwachsen in Armut für Eltern und Kinder negative Auswirkungen auf Bildungschancen, Gesundheit und gesellschaftliche Teilhabe hat.“ Die bisherige Förderung von Bildung und Teilhabe sei viel zu kompliziert ausgestaltet und auch materiell zu gering ausgestattet. „Es ist darum überfällig, die vorhandenen Geldleistungen zusammenzuführen und sich für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf einzusetzen. Wir brauchen einen gesellschaftspolitischen Aufbruch hin zu familienfreundlichen Arbeitsplätzen und qualifizierten Ganztagesangeboten für Kinder unterschiedlicher Altersstufen“, betont Baehrens. 
Von der Landespolitik erwartet die Diakonie den weiteren Ausbau der Ganztagesbetreuung für Kinder zwischen dem ersten und zwölften Lebensjahr, den Ausbau früher Hilfen, ein dauerhaftes Landesprogramm für Familien und die Förderung beruflicher Ausbildung und Beschäftigung von Alleinerziehenden.]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Tue, 14 May 2013 11:32:00 +0200</pubDate>
			
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		<item>
			<title>„Sich nicht mit der Schokoladenseite des Arbeitsmarktes schmücken“</title>
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			<description>Immer noch sind 319.978 Menschen im Land unterbeschäftigt.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>Stuttgart, 30. April 2013. </b>Auch wenn die Arbeitslosigkeit gegenüber dem Vormonat leicht zurückgegangen ist, kann von einer Beruhigung auf dem Arbeitsmarkt keine Rede sein. So liegt der Stellenindex, mit dem die Bundesagentur die Arbeitskräftenachfrage abbildet, um 33 Punkte unter dem Vorjahreswert. „Die nachlassende Dynamik am Arbeitsmarkt, bedeutet für immer mehr Menschen, dass sie ohne Unterstützung keine Aussicht auf Integration und Teilhabe haben“, sagt Oberkirchenrat Dieter Kaufmann, Vorstandsvorsitzender des Diakonischen Werks Württemberg. Langzeitarbeitslosigkeit sei die Hauptursache für langfristige Armut und Ausgrenzung. Nach Meinung der Diakonie ist nun die Politik gefordert, die arbeitsmarktpolitischen Anstrengungen erheblich zu verstärken. Sie fordert die Bundesregierung und die Bundesagentur auf, vor allem die öffentlich geförderte Beschäftigung wieder zu verstärken, damit Langzeitarbeitslose eine Chance auf Teilhabe und menschenwürdiges Leben haben. „Die Politik muss endlich die Problemzonen des Arbeitsmarktes anpacken, statt sich mit seiner Schokoladenseite zu schmücken.“
Im April 2013 ist die Zahl der Arbeitslosen im Vergleich zum Vorjahr um 15.175 Arbeitslose oder 6,8 Prozent auf 238.219 Personen gestiegen. Rechnet man dazu die Personen dazu, die derzeit in Maßnahmen der Arbeitsagentur sind, sind tatsächlich 319.078 Personen unterbeschäftigt. Gleichzeitig hat sich die Zahl der gemeldeten freien Stellen in diesem Monat laut Regionaldirektion aber um 16,4 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat verringert. 70.686 Personen oder 29,7 Prozent aller Arbeitslosen sind länger als ein Jahr arbeitslos, innerhalb des SGB II, also im Hartz-IV-Bezug, sind es sogar 43,7 Prozent. Diese Zahlen zeigen: Immer mehr Menschen geraten in die Gefahr, langzeitarbeitslos zu werden. Ihre Chancen auf Rückkehr in den Arbeitsmarkt werden mit der Dauer der Arbeitslosigkeit immer geringer. Zwar konnten im Januar 60.670 ihre Arbeitslosigkeit beenden. Nur ein geringer Teil davon hat aber wirklich Arbeit gefunden. Denn 45,3 Prozent von ihnen, bei den SGB-II-Empfängern sogar 60,8 Prozent, gingen in Nichterwerbstätigkeit oder in einen unbekannten Status. 
Die offizielle Zahl der Langzeitarbeitslosen zeigt nur einen Teil der Wahrheit. Denn tatsächlich sind es erheblich mehr. Schon kurzfristige Unterbrechungen (Krankheit, kurzfristige Jobs etc.) führen zur Beendigung der statistischen Langzeitarbeitslosigkeit. Deshalb sind 132.625 oder 55,7 Prozent aller Arbeitslosen im Februar Hartz-IV-Empfänger. Dazu gehören die, die länger als ein Jahr arbeitslos sind, und die, die sich keinen Anspruch auf Leistungen der Arbeitslosenversicherung erarbeiten konnten, weil sie nur kurzfristig beschäftigt waren. Insgesamt sind mit Angehörigen 426.519 Menschen in Baden-Württemberg Hartz-IV-Empfänger. Problematisch für diese ist die lange Zeit der Arbeitslosigkeit. Die durchschnittliche Dauer ihrer Arbeitslosigkeit beträgt jetzt 509 Tage, während es im April 2012 „nur“ 492 Tage waren. Nach einer Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) muss sich nahezu die Hälfte ehemaliger Arbeitslosengeld-II-Empfänger nach einer Arbeitsaufnahme binnen eines halben Jahres erneut arbeitslos melden. 30 Prozent derer, die sich nach einer Beschäftigung arbeitslos melden müssen, erhalten direkt wieder SGB-II-Leistungen, weil es ihnen nicht gelungen ist, Ansprüche der Arbeitslosenversicherung zu erarbeiten. ]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Tue, 30 Apr 2013 15:15:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Viele Schwangere haben Probleme beim Wohnen und in der Beziehung</title>
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			<description>Hauptinhalte der Beratungen im Jahr 2012:
Mangel an bezahlbaren WohnungenEnergieschuldenKonflikte...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Hauptinhalte der Beratungen im Jahr 2012:
<ul><li>Mangel an bezahlbaren Wohnungen</li><li>Energieschulden</li><li>Konflikte in der Partnerschaft</li></ul>
Stuttgart, 29. April 2013. Die Schwangeren- und Schwangerschafts-konfliktberatungsstellen der württembergischen Diakonie haben im vergangenen Jahr 6119 Ratsuchende (davon 3 Prozent Männer) beraten. Die Anzahl der Beratungsgespräche ist mit 13.409 um 3,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen.
„Insgesamt haben die ratsuchenden Schwangeren und ihre Familien einen sehr hohen Informations- und Unterstützungsbedarf. Die Problemlagen nehmen zu und sind vielschichtiger“, stellt Marlene Barth, Referentin für Schwangeren- und Schwangerschaftskonfliktberatung im Diakonischen Werk Württemberg, fest. Die Ratsuchenden werden auch bei der Durchsetzung von Rechtsansprüchen unterstützt. 
Beraterinnen klagen besonders über den Mangel an bezahlbaren Wohnungen. Wer mehrere Kinder oder einen Migrationshintergrund hat und sehr jung ist, hat laut Marlene Barth ein besonderes „Vermittlungshindernis“. Immer häufiger finde dieser Personenkreis trotz Maklerunterstützung keine Wohnung unterhalb der starren Mietobergrenze. Schwangere und ihre Familien im SGB II Bezug (Hartz IV) müssen dann „Mietanteile“ aus ihrem Lebensunterhalt, mitfinanzieren.
Bei immer mehr Familien häufen sich Miet- und Energieschulden an, so die Rückmeldung der Beraterinnen. Die Nachzahlung des vorigen Jahres ist noch nicht abgestottert, dann kommt schon die nächste. Verzweifelte Familien suchen die Beratungsstelle auf, wenn die Stromabstellung droht. „In einer solch schwierigen Lage brauchen die Frauen Ermutigung, handfeste finanzielle Hilfe und das Verhandlungsgeschick einer erfahrenen Beraterin.“ Die Gewährung von Darlehen der Jobcenter für Mietkaution und Haushaltsgeräte erweisen sich oft als Bumerang, so Barth, weil die zu leistende Rückzahlung zur Unterdeckung beim Lebensunterhalt führe. Nach der Anrechnung des Elterngeldes auf das Arbeitslosengeld II habe der Wegfall des Landeserziehungsgeldes die Problematik der Einkommensarmut weiter verschärft. 
Die psychosoziale Beratung von Paaren mit schwerwiegenden Partnerschaftskonflikten nimmt neben der Sicherung der Existenzgrundlage großen Raum ein. Viele Frauen, die in die Beratung kommen, geben an, während und nach der Schwangerschaft physisch und psychisch an der Belastungsgrenze zu sein. Die Beratung und Vermittlung in frühzeitige unterstützenden Hilfen und die Zusammenarbeit im Kinderschutz stärken die belasteten Frauen und Familien und helfen dazu, dass Paare ein Ja zum Kind finden können. ]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Mon, 29 Apr 2013 09:35:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Zusammenhalt gestalten</title>
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			<description>Woche für das Leben 2013</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>Stuttgart, 12. April 2013. Auf die Notwendigkeit des gesellschaftlichen Zusammenhalts und dessen Gefährdungen haben die württembergische Bischöfe Gebhard Fürst und Frank Otfried July zum Beginn der diesjährigen „Woche für das Leben“ aufmerksam gemacht. In der Bildungs- und Begegnungsstätte für Menschen mit Behinderungen Treffpunkt in Stuttgart-Bad Cannstatt präsentierten der TREFFPUNKT-Chor und die Kanu-Gesellschaft Stuttgart den Bischöfen und Medienvertretern, wie Menschen mit und ohne Behinderung ihre Freizeit gemeinsam gestalten. Die Aktionswoche vom 13. bis 20. April steht unter dem Motto „Engagiert für das Leben: Zusammenhalt gestalten“. Sie wird am Sonntagnachmittag in Stuttgart-Feuerbach für Württemberg eröffnet.</b>
Mit Blick auf die größer werdenden sozialen Unterschiede und die interkulturelle Zusammensetzung der Bevölkerung erklärten Bischof Gebhard Fürst und Landesbischof Frank Otfried July, das Motto „Zusammenhalt gestalten“ sei hoch aktuell. Die „Woche für das Leben“ gebe konkrete Antworten auf die Frage, was ein Gemeinwesen zusammenhalte, und benenne Risiken, die das Miteinander gefährdeten. Bischof Gebhard Fürst sagte: „Eine funktionierende Gesellschaft manifestiert sich in der Begegnung und der Zusammenarbeit der Menschen vor Ort.“ Die gemeinsame Freizeitgestaltung von Menschen mit und ohne Behinderung oder die Zusammenarbeit von etablierten Berufstätigen und benachteiligten Jugendlichen in Jobpatenprojekten wirkten dem Zerfall der Gesellschaft wirksam entgegen. Solche Aktivitäten über gesellschaftliche Grenzen hinweg, so Fürst, seien „lebensnotwendig für unsere Gesellschaft“. Landesbischof July sieht vor allem im Auseinandertriften von Arm und Reich Warnsignale für unsere Gesellschaft. Er ist deshalb froh, dass in vielen Gemeinden Vesperkirchen entstanden sind, die dem entgegen wirken wollen. „Vesperkirchen sind Orte der Begegnung, Räume für Gemeinschaftserfahrung. Vesperkirchen setzen auch ein politisches Zeichen in der Stadt, machen auf Armut und soziale Ausgrenzung aufmerksam und werben für eine solidarische Stadt.“ Er mahnte auch an, die wachsende Zahl Pflegebedürftiger und Demenzkranker in das soziale Leben zu integrieren. Damit die sozialen Akteure dies gewährleisten könnten, müsse die öffentliche Hand Voraussetzungen schaffen. „Mit Billigangeboten, Dumpinglöhnen und prekären Arbeitsverhältnissen in der Pflege ist niemandem gedient“, sagte July.
Beide Bischöfe betonten die Bedeutung der Subsidiarität für eine intakte, demokratische Gesellschaft. Bischof Fürst sagte, es sei „richtig, ja notwendig, dass der Staat viele Aufgaben freien Zusammenschlüssen der Bürger überlässt, den Wohlfahrtsverbänden, den Stiftungen, den Vereinen und nicht zuletzt den Kirchen“. Eine plurale Gesellschaft existiere nur, sofern es plurale Akteure gebe. Landesbischof July ergänzte, dass die Kirchen und Wohlfahrtsverbände soziale Dienstleistungen anböten und dafür Geld bekämen, sei keine Erfindung der Kirchen. „Es liegt in unserer gesellschaftlichen sozialen Grundordnung begründet als wesentlichem Teil der Zivilgesellschaft“, so July. Jeder und jede Einzelne sei gefordert, sich ins gesellschaftliche Leben einzubringen, die Politik müsse jedoch die Voraussetzungen für eine gerechte Grundordnung schaffen.
Der evangelische und der katholische Bischof unterstrichen, die Kirche müsse verstärkt mit anderen gesellschaftlichen Akteuren ins Gespräch kommen und kooperieren. “Zusammenhalt gestalten – das braucht eine Kirche und Gemeinden, die offen sind für alle Menschen in ihrer Gemeinde. Unsere Kirchengemeinden sind es bereits und müssen es noch mehr werden: Orte des Zusammenhalts, Orte, an denen Verschiedenheit gelebt und gestaltet wird“, sagte Bischof July, und Bischof Fürst betonte: „Die Kirche bleibt für den gesellschaftlichen Zusammenhalt relevant, wo und weil sich die Kirchenmitglieder in ihren sozialen Aktivitäten nicht auf den kirchlichen Binnenraum beschränken, sondern ihren vom Evangelium motivierten Einsatz und ihre christliche Werthaltung in die Gesellschaft hineintragen.“ Mit dem „Integrationspreis der württembergischen Landeskirche und ihrer Diakonie“ und mit dem katholischen Förderprogramm INkonzept schaffen beide große Kirchen in Württemberg entsprechende Anreize.
Bischof Gebhard Fürst, Landesbischof Frank Otfried July und die Bischöfin der evangelisch-methodistischen Kirche, Rosemarie Wenner, eröffnen die „Woche für das Leben“ für Württemberg am Sonntag, 14. April, in Stuttgart-Feuerbach. Der Eröffnungsgottesdienst beginnt um 17 Uhr in der evangelischen Stadtkirche St. Mauritius. Beteiligt sind das Behindertenzentrum Stuttgart der Diakonie, die Mobile Jugendarbeit der Caritas, der Kinderchor der Evangelischen Kirchengemeinde Feuerbach sowie der Posaunenchor „Nordstuttgarter Kirchenblech“ der Evangelisch-methodistischen Kirche. Vor dem Gottesdienst gibt es ab 15 Uhr vor Ort Einblicke in das Wohnquartier Feuerbacher Balkon und ab 16 Uhr einen Empfang in der Evangelisch-methodistischen Friedenskirche mit Vorführung der Filme zur „Woche für das Leben“.&nbsp;]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Fri, 12 Apr 2013 12:44:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Brotaktionsjahr 2013: Brot für die Welt würdigt freiwilliges Engagement in Baden-Württemberg</title>
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			<description>Brotpreis für Aktionen zum fairen Handeln. Präsentation auf der Messe „Fair Handeln“ vom 11. bis...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>Stuttgart, 2. April 2013: </b>Das evangelische Hilfswerk Brot für die Welt würdigt freiwilliges Engagement für faires Handeln zwischen reichen und armen Ländern. Die besten Aktionen von Bürgergruppen, Kirchengemeinden und Einzelpersonen werden im „Brotaktionsjahr Baden-Württemberg 2013“ mit dem „Brotpreis“ ausgezeichnet. Zum Auftakt des Aktionsjahres präsentiert sich Brot für die Welt mit ehrenamtlichen „Brotbotschafterinnen“ auf der Messe „Fair Handeln“ vom 11. bis 14. April in der Messe Stuttgart. Am Brot für die Welt-Messestand können sich die Besucher über freiwilliges Engagement bei Brot für die Welt und die faire Blumenproduktion in Kenia informieren. 
Während in vielen Teilen der Welt Hunger herrscht und jede sechste Sekunde ein Kind an Unterernährung stirbt, werfen Europäer große Mengen an Lebensmitteln weg. Brot für die Welt möchte zeigen, dass genug für alle Menschen da ist, wenn wir bereit sind zu teilen. Und dieses Teilen bedeutet nicht Verzicht auf Lebensfreude, sondern bewusstes und intensives Leben. Um für diese und weitere entwicklungspolitischen Themen zu sensibilisieren, haben die Landesstellen von Brot für die Welt – Evangelischer Entwicklungsdienst der Diakonischen Werke Baden und &nbsp;Württemberg das „Brotaktionsjahr 2013“ ausgerufen. 
Für kreative Ideen vor Ort hat Brot für die Welt den „Brotpreis 2013“ ausgeschrieben. Hauptgewinn ist eine dreitägige Berlinfahrt mit einem Besuch der Zentrale von Brot für die Welt. Vergeben wird der Preis von einer Jury, in der unter anderem der württembergische Landesbischof Dr. h.c. Frank Otfried July, der badische Landesbischof Dr. Ulrich Fischer und Peter Friedrich, Minister für Internationale Angelegenheiten, mitarbeiten. Im Rahmen des Brotaktionsjahrs sind weitere Aktionen in der zweiten Jahreshälfte geplant, wie zum Beispiel „Brot zum Teilen“ in Zusammenarbeit mit dem Bäckerhandwerk und „Musik zum Teilen“, gemeinsam mit dem Amt für Kirchenmusik der Evangelischen Landeskirche in Württemberg.
Brot für die Welt – Evangelischer Entwicklungsdienst ist das internationale Hilfswerk der Diakonie. Seit 1959 setzt es sich in zahlreichen Aktionen für Arme und Benachteiligte in der Welt ein. Es unterstützt zur Zeit in 2.500 Projekten Menschen in den armen Ländern mit dem Ziel, Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten. Die 54. Aktion von Brot für die Welt, die bis November 2013 dauert, steht unter dem Motto „Land zum Leben – Grund zur Hoffnung“. 
Mehr Infos zum Brotaktionsjahr finden Sie unter <link http://www.brotaktionsjahr.de/>www.brotaktionsjahr.de</link>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Tue, 02 Apr 2013 09:52:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Engagiert für das Leben - Zusammenhalt gestalten</title>
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			<description>Woche für das Leben 2013</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>Stuttgart/Rottenburg, 26. März 2013. </b>Mit Gottesdiensten und Veranstaltungen thematisieren die katholischen und die evangelischen Kirchen in Deutschland vom 13. bis 20. April im Rahmen der ökumenischen „Woche für das Leben“ Wert und Würde des menschlichen Lebens. Dieses Jahr steht die Gestaltung des Zusammenhalts in der Gesellschaft im Mittelpunkt. Ab dem 1. April machen im Internet Filme auf die Aktionswoche aufmerksam. Bischof Gebhard Fürst von der Diözese Rottenburg-Stuttgart, Landesbischof Frank Otfried July von der Evangelischen Landeskirche in Württemberg und Bischöfin Rosemarie Wenner von der Evangelisch-methodistischen Kirche eröffnen für Württemberg die „Woche für das Leben“ am 14. April in Stuttgart-Feuerbach. Die bundesweite Eröffnung findet am 13. April in Mannheim statt.
Die sozialen Kontraste in unserer Gesellschaft nehmen zu. Deshalb lenkt die diesjährige „Woche für das Leben“ den Blick auf das, was die Gesellschaft zusammenhält. „Engagiert für das Leben – Zusammenhalt gestalten“ ist das Motto der diesjährigen Aktionswoche. Kirchengemeinden und kirchliche Einrichtungen und Initiativen zeigen vom 13. bis 20. April Praxisbeispiele, wie der Zusammenhalt in einem Stadtviertel wachsen kann, was die Gemeinschaft in einem Wohnquartier stärkt oder wie die Vernetzung von Kirchengemeinden, Kommunen, Vereinen und anderen Akteuren eine bessere Lebensqualität für alte Menschen, Familien oder Jugendliche schafft.
Studierende der Medienwissenschaft an der Universität Tübingen haben zum diesjährigen Thema „Zusammenhalt gestalten“ Filme über Projekte der Diakonie und der Caritas produziert. Ab April können Internetnutzer den besten Film küren. Eine bundesweite Übersicht über Aktionen bietet die Homepage der „Woche für das Leben“. Alle Beteiligten können dort ihre Veranstaltungen eintragen.
Seit mehr als 20 Jahren engagieren sich die Deutsche Bischofskonferenz und die Evangelische Kirche in Deutschland mit der „Woche für das Leben“ für die Menschenwürde und den Schutz des menschlichen Lebens. Mit diesem Jahr endet der Dreijahreszyklus „Engagiert für das Leben“.
<b>Homepage „Woche für das Leben“</b>
in Württemberg:<br /><link http://www.caritas.drs.de>www.caritas.drs.de</link> <br /><link http://www.diakonie-wuerttemberg.de/aktion-und-spende/woche-fuer-das-leben/ _top with_arrow>www.diakonie-wuerttemberg.de/woche-leben</link>
bundesweite Aktion:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<br /><link http://www.woche-fuer-das-leben.de/>www.woche-fuer-das-leben.de</link>
<b>Die Filme stehen ab 1. April auf Facebook: </b><link http://www.facebook.com/DiakonieWuerttemberg>www.facebook.com/DiakonieWuerttemberg</link>

<b>Bitte vormerken:</b> Zu einer <b>Pressekonferenz </b>mit Bischof Dr. Gebhard Fürst und Landesbischof Dr. h. c. Frank Otfried July laden wir Sie am <b>12. April 2013</b> nach Stuttgart-Bad Cannstatt ein ab 10 Uhr ins Clemens-von-Galen-Haus, eine Einrichtung der Caritas Stuttgart. Eine Einladung geht Ihnen Anfang April zu. ]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Tue, 26 Mar 2013 11:11:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>„Spiel mir eine alte Melodie“</title>
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			<description>Zweites Liederbuch der Initiative „Singen kennt kein Alter“ ist veröffentlicht. Nach Kirchenliedern...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>Stuttgart, 12.3.2013.</b> Der Förderung des Singens mit älteren Menschen hat sich die Initiative <i>Singen kennt kein Alter!</i> verschrieben. Ziel von Caritas, Diakonie, Samariterstiftung, Reclam und Carus ist es, mit Musik die Lebensqualität älterer und hochaltriger Menschen bzw. demenziell Erkrankter zu steigern. Dazu werden speziell auf die Zielgruppe ausge­richtete Materialien zur Verfügung gestellt. Zur Leipziger Buchmesse wird nun als zweite Publikation der Initiative das Liederbuch <i>Spiel mir eine alte Melodie </i>präsentiert. Es enthält bekannte Schlager der Zwanziger bis Fünfziger Jahre (<i>Lili Marleen, Capri Fischer u. a.</i>) sowie Volkslieder (<i>Ännchen von Tharau, Kein schöner Land u. a.</i>). Bei der sorgfältig abgewogenen Liedauswahl konnten die Herausgeber Dieter Aisenbrey und Alfons Scheirle auf ihre langjährigen Erfahrungen in der musikalischen Arbeit mit älteren Menschen zurückgreifen. Das Liederbuch erscheint im Großdruck und in für ältere Stimmen geeigneten Tonlagen.
<i>Spiel mir eine alte Melodie</i> ist eine Einladung an ältere Menschen, beim gemeinsamen Singen die Musik aus der Jugend wieder zu entdecken. Jeder Mensch lebt seit frühester Kindheit mit Musik. Sie bleibt auch dann im Alter ein verlässlicher Begleiter, wenn im Laufe eines längeren Lebens viel Liebgewonnenes abhanden gekommen ist und nahe stehende Menschen verloren gegangen sind. Mit der Musik kehren viele Erinnerungen aus vergangenen Lebensepochen zurück und helfen den Herausforderungen des Alltags zu begegnen. Vertraute Melo­dien können persönliche Erinnerungen an bestimmte Lebenssituationen hervorrufen und tragen dazu bei, das Wohlbefinden zu stärken und eine Brücke in die Gegenwart zu bauen. 
Die Initiative startete 2012 mit den Publikationen <i>Aus meines Herzens Grunde</i> mit den schönsten alten Kirchenliedern. Die Idee wurde beson­ders in Fachkreisen, in den Medien und vor allem von vielen älteren Menschen begeistert aufgenommen. Weitere Informationen bietet die gemeinsame Projekt-Website <link http://www.singen-kennt-kein-alter.de _blank with_arrow_up_content_no_float>http://www.singen-kennt-kein-alter.de</link>
<b>Spiel mir eine alte Melodie</b>. Die schönsten alten Schlager und Volkslieder Reclam / Carus 2.124, Hardcover, 128 S., 19.95 € <br />ISBN 978-3-89948-181-5 (Carus) / ISBN 978-3-15-010920-5 (Reclam)]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Tue, 12 Mar 2013 16:47:00 +0100</pubDate>
			
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			<title>Syrien: Lage der Flüchtlinge ist besorgniserregend</title>
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			<description>Diakonie Katastrophenhilfe weitet Hilfe in den Nachbarländern aus. Diakonie Württemberg unterstützt...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>Stuttgart, 12.03.2013.</b> Die humanitäre Situation in Syrien spitzt sich zwei Jahre nach Beginn des Aufstands dramatisch zu. „Nahezu eine Million Menschen sind mittlerweile auf der Flucht vor der brutalen Gewalt in ihrem Land. Sie versuchen unter extrem prekären Umständen in den Dörfern und Städten der Nachbarländer oder in überfüllten Lagern zu überleben. Unsere Partnerorganisationen berichten uns von katastrophalen Lebensbedingungen für die Flüchtlinge, die ohne eigene Habe und Einkünfte und zum Teil ganz auf sich selbst gestellt in Regionen leben, die selbst arm sind“, sagt Cornelia Füllkrug-Weitzel, Präsidentin der Diakonie Katastrophenhilfe. Der württembergische Diakoniechef Dieter Kaufmann betont: „Wir dürfen vor der großen Not der syrischen Flüchtlinge nicht die Augen verschließen“. <br /><br />Die Diakonie Katastrophenhilfe weitet daher ihre Hilfe deutlich aus und kümmert sich insbesondere um Flüchtlinge, die in den Nachbarstaaten außerhalb der offiziellen Camps leben. „Wir rechnen mit einer langwierigen humanitären Krise. Die von der türkischen Regierung eingerichteten Lager sind jetzt bereits überfüllt. Das bedeutet, dass immer mehr Flüchtlinge außerhalb in Dörfern und Städten leben und dringend Hilfe benötigen“, berichtet Sema Genel, Büroleiterin der Diakonie Katastrophenhilfe in Istanbul. Mit Unterstützung des Auswärtigen Amtes werden 1,6 Millionen Euro für Nahrungsmittel, Kleidung, Haushaltsbedarf und medizinische, hygienische und psychologische Versorgung sowie Mietbeihilfen für weitere 30.000 Bedürftige bereitgestellt. <br /><br />Seit Anfang des Jahres registrierten die Vereinten Nationen mehr als 400.000 neu ankommende Flüchtlinge in den angrenzenden Staaten, Jordanien, Libanon, Türkei und Irak. Aktuell ist die Anzahl der Flüchtlinge auf eine Million angewachsen. Wer nicht registriert ist, hat keinen Zugang zu Hilfeleistungen der internationalen Gemeinschaft.
67 Prozent aller Flüchtlinge in Jordanien leben außerhalb von Camps. Viele von ihnen sind noch nicht registriert und erhalten keinerlei UN-Hilfe. Im Libanon sind die Flüchtlinge vollkommen auf sich gestellt. Mieten für Notunterkünfte, medizinische Versorgung und Nahrungsmittel sind aber für viele Flüchtlinge in diesen Ländern unerschwinglich.&nbsp;&nbsp; 
Das evangelische Hilfswerk unterstützt seit Beginn des Konfliktes gemeinsam mit Partnern und Mitgliedern der ACT Alliance syrische Flüchtlinge in den Nachbarstaaten Türkei, Irak, Libanon und Jordanien - in und außerhalb der Flüchtlingslager. 
Für die Arbeit der Diakonie Katastrophenhilfe bittet die Stiftung Diakonie Württemberg um Spenden unter dem Stichwort: „Syrien“: 
<b>Stiftung Diakonie Württemberg<br />Katastrophenhilfe<br />Konto 84 84 84<br />EKK Stuttgart<br />BLZ 520 604 10<br /></b>
Weitere Informationen finden Sie unter <span style="FONT-FAMILY: &quot;Calibri&quot;, &quot;sans-serif&quot;; FONT-SIZE: 11pt"><link http://www.diakonie-wuerttemberg.de/katastrophenhilfe _top with_arrow>http://www.diakonie-wuerttemberg.de/katastrophenhilfe</link></span>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Tue, 12 Mar 2013 10:48:00 +0100</pubDate>
			
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