Diakonie im Sozialstaat

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Anwältin benachteiligter Menschen

Staat und Wohlfahrtsverbände sind also aufeinander angewiesen. Der Staat hat eine Leistungsverpflichtung für den Notleidenden. Den Wohlfahrtsverbänden überlässt er einen Entfaltungsspielraum. Die Wohlfahrtsverbände ihrerseits tragen also dazu bei, dass diese Verpflichtung eingelöst wird und die Hilfebedürftigen zu ihrem Recht kommen. In ihren Einrichtungen betreut die Diakonie beispielsweise Alte und Kranke, Kinder und Jugendliche, ausländische Mitbürger, Behinderte, Arbeitslose und Wohnungslose. Ihre Ambulanten Dienste helfen Bedürftigen, in ihrer vertrauten Umgebung zu bleiben. Sie unterstützt Einzelne und Familien in akuten Notlagen. Darüber hinaus trägt die Diakonie zur Pflege und Stärkung der sozialen Verantwortung in der Bevölkerung bei. Sie macht sich zur Anwältin benachteiligter Menschen und vom Wohlstand ausgegrenzter Bevölkerungsgruppen. Durch sozialpolitische Initiativen beteiligt sie sich an der Behebung gesellschaftlicher Ursachen menschlicher Leiden. Wichtig sind ihr deshalb die Begriffe Solidarität, Gerechtigkeit und Menschenwürde. Oder, wie es im Leitbild heißt: „Die Würde des Menschen steht im Mittelpunkt der Diakonie.“

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