Diakonie im Sozialstaat

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Diakonie im Sozialstaat

Das Diakonische Werk Württemberg, kurz die Diakonie Württemberg, ist der Wohlfahrtsverband der evangelischen Kirchen in Württemberg. In ihm sind die Träger diakonischer Arbeit aus Landeskirche und Freikirchen zusammengeschlossen. Als Werk der Evangelischen Landeskirche in Württemberg gehören ihm alle Evangelischen Kirchenbezirke und die von diesen gebildeten Kreisdiakonieverbände an. An über 50 Orten in Württemberg unterstützen die Diakonischen Bezirksstellen die diakonische Arbeit der Kirchengemeinden. Das Diakonische Werk Württemberg ist ein Spitzenverband der freien Wohlfahrtspflege und der größte Wohlfahrtsverband in Baden-Württemberg.

Im Zusammenschluss mit anderen Wohlfahrtsverbänden in der Liga der freien Wohlfahrtspflege wirkt die Diakonie bei der Gestaltung des Sozialstaates in Baden-Württemberg mit. Die Wohlfahrtsverbände Diakonisches Werk, Caritas-Verband, Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband, Deutsches Rotes Kreuz, Arbeiterwohlfahrt und Zentralwohlfahrtstelle der Juden in Deutschland spielen eine wichtige Rolle: Sie wirken darauf hin, dass jedem Menschen, der in eine Notlage gerät, Hilfe gewährt wird. Das Grundgesetz verpflichtet den Staat, jedem Bürger eine menschenwürdige Existenz zu ermöglichen. Die Bundesrepublik Deutschland gilt deshalb als sozialer Rechtsstaat.

Im Leitbild der württembergischen Diakonie heißt es dazu: „Das Diakonische Werk Württemberg steht zum Sozialstaat und seinen Grundsätzen. Das heißt auch: Menschen in sozialer Not haben einen Rechtsanspruch auf Hilfe. Diakonie will in fairer und kritischer Partnerschaft mit den kommunalen Spitzenverbänden und dem Land den Sozialstaat weiterentwickeln, um im Sinne der Hilfe zur Selbsthilfe die Lebenssituation der Menschen zu verbessern und soziale Ausgrenzung zu verhindern.“

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