Geschichte

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In der Zeit von 1933 bis 1945 lud die Diakonie schwere Schuld auf sich. Anfangs begrüßten auch verantwortliche Männer der Kirche und Inneren Mission die „neue Zeit“. Doch zunehmend formierte sich innerhalb Kirche und Diakonie Widerstand gegen das Naziregime. 
Trotzdem wurden allein in Württemberg 10000 Menschen mit geistiger Behinderung Opfer des von der nationalistischen Führung betriebenen „Programms zur Vernichtung unwerten Lebens“. Recherchen haben zudem ergeben, dass auch in Einrichtungen der Diakonie in Württemberg während des Zweiten Weltkrieges Zwangsarbeiter beschäftigt waren und die Diakonie sich damit an dem Zwangs- und Unrechtsystem beteiligt hat. Das Diakonische Werk Württemberg beteiligt sich deshalb mit 1,2 Millionen Mark an der Stiftung zur Entschädigung von Zwangsarbeitern, - auch wenn sie sich natürlich bewusst ist, dass das den Zwangsarbeitern zugefügte Leid mit Geld nicht wieder gut gemacht werden kann.

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