Geschichte

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Nach dem Zweiten Weltkrieg, im Jahr 1945, entstand ein zweites karitatives Werk der evangelischen Kirchen: das Evangelische Hilfswerk. Es galt, den 14 Millionen Flüchtlingen und Vertriebenen, den Ausgebombten, den von Hunger bedrohten Kindern und Alten zu helfen. Die Arbeitsgebiete des Hilfswerks sind heute kaum noch vorstellbar. Unter anderem wurden Altersheime aufgebaut und Wohnraum durch gemeinnützige Siedlungswerke beschafft. Aufbaugilden boten Heimat, Arbeit und Essen für Jugendliche. Bezirksstellen verteilten Lebensmittel, Kleider und Medikamente.

Aber auch Bibeln und Gesangbücher wurden verteilt. 1950 schlossen sich die Innere Mission und das Evangelische Hilfswerk zur Arbeitsgemeinschaft der Diakonischen Werke in Württemberg zusammen. Doch erst 1970 wurde aus der Arbeitsgemeinschaft eine gemeinsame Organisation: das Diakonische Werk der evangelischen Kirche in Württemberg e. V..
Als das neue Werk ins Leben kam, war das Wirtschaftswachstum im vollem Gange. 
Es schien so, als würden Armut und Not in der Bundesrepublik zurückgehen oder gar völlig verschwinden. Aber der Wohlstand ging an manchem Menschen vorbei. Zu den klassischen Randgruppen, den Nichtsesshaften und den Wohnungslosen, kamen in steigendem Maße die Arbeitslosen. Weil die Menschen immer älter wurden und werden, wurde der Bedarf an stationären Einrichtungen und Sozialstationen immer größer. Auch die Behindertenhilfe und die Ausländerarbeit vergrößerte sich gewaltig. Die Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter überschritt bald die 20000. Um so dringlicher wurde nicht zuletzt die theologische Fortbildung.
 

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