Qualität in der Diakonie Württemberg

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Qualität in der Diakonie Württemberg

   
   
In allen durch Versicherungsleistungen oder Sozialhilfe mitfinanzierten Arbeitsfeldern sind vom Gesetzgeber Maßnahmen zur Qualitätssicherung und -entwicklung gefordert. Dieser Herausforderung stellt sich die Diakonie und arbeitet kontinuierlich an der Sicherung und Enwicklung von Qualität auf allen Entscheidungs- und Handlungsebenen des Verbandes: in den Diensten und Einrichtungen, den Fachverbänden sowie in der Landesgeschäftsstelle.

Immer schon ist es zentrales Anliegen der Dakonie, den Bedarf von Hilfe- und Pflegebedürftigen, von Rat und Unterstützung Suchenden in den Mittelpunkt ihrer Arbeit zu stellen. " Mein Nächster ist jeder Mensch, vor allem der, der Hilfe braucht" hat Martin Luther schon lange vor der Gründung der neuzeitlichen Diakonie gesagt. Dieses Grundverständnis verweist auf die Wurzeln kirchlichen Sozialengagements. Der Ruf nach Qualität erinnert an den Auftrag der Diakonie als Dienst der Kirche am Menschen. Darum gilt es, alle Alltagsvollzüge und Arbeitsabläufe daraufhin zu überprüfen, ob sie der Selbstbestimmung und der Berücksichtigung individueller Berdürfnisse umfassend Aufmerksamkeit schenken.

Grundlage für das Qualitätsmanagement in der Diakonie ist ein Verständnis von Qualität, das aus der Orientierung am christlichen Menschenbild resultiert. Alles Handeln in der Diakonie ist auf die Achtung und Wahrung der Menschenwürde ausgerichtet. Die Strukturen und Management-Konzepte der Diakonie stehen im Dienst der sozial benachteiligten Menschen und all derer, denen wir mit unseren Angeboten unsere Einladung aussprechen, ob wir sie nun Klienten, Patienten, Kunden, Leistungsberechtigte, Gäste, Bewohner oder Nutzer nennen. Der Qualität der Beziehung zwischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der Diakonie und den Menschen, die Rat, Hilfe, Pflege oder Unterstützung suchen, kommt dabei eine entscheidende Bedeutung zu.

Ein besonderes Kennzeichen diakonischer Arbeit ist die Zusammenarbeit hauptamtlicher und ehrenamtlicher Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen mit ihren sehr unterschiedlichen Gaben und Fähigkeiten, wie sie im biblischen Bild des einen Leibes mit seinen vielen Gliedern zum Ausdruck kommt. Damit sich dieser Reichtum der verschiedenen Gaben entfalten kann, braucht es lebendige, lernende Qualitätsmanagementansätze, die Vielfalt, Kreativität, Engagement und Empathie nicht nur zulassen, sondern förden. In diesem Sinn ist Qualitätsentwicklung sowohl ein Istrumentarium zur Optimierung von Hilfeangeboten als auch zur Unterstützung einer ressourcensparenden Arbeitsweise. Qualitätsmanagement ist integraler Bestandteil zeitgemäßer Unternehmensführung in allen sozial-diakonischen Arbeitsfeldern.

Qualitätsmanagement in der Diakonie

  • orientiert die Qualität sozial-diakonischer Arbeit konsequent an den beteiligten Menschen,
  • ist zu verstehen als umfassende und ständige Herausforderung im Sinne eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses,
  • dient der Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der Diakonie.

Qualitätsmanagement in der Diakonie in Württemberg hat vier Arbeits- und Entscheidungsebenen:

  • Verbandsgremien des Diakonisches Werkes
  • Diakonische Einrichtungen und Dienste
  • Fachverbände im Diakonischen Werk
  • Landesgeschaftstelle des Diakonischen Werkes
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