Die Diakonie in Württemberg heute: Daten - Zahlen - Fakten

Rund 290 Träger von evangelisch-kirchlicher Sozialarbeit, zwölf Diakonieverbände der Kirchenbezirke und 47 Kirchenbezirke sind Mitglieder im Diakonischen Werk Württemberg. Sie sind für ca. 1.200 Einrichtungen verantwortlich. In diesen Einrichtungen und Diensten sind gibt es 28.000 Vollzeitstellen, die mit über 40.000 Voll- und Teilzeitbeschäftigten besetzt sind Sie betreuen Menschen mit Behinderung, beraten Familien in Konfliktlagen, pflegen Kranke und Alte, begleiten Sterbende, unterstützen Flüchtlinge und Aussiedler, begleiten Suchtkranke, betreuen Kinder und Jugendliche, unterstützen Arme, Wohnungslose und Arbeitslose. Mehr als 35.000 Ehrenamtliche unterstützen durch ihr Engagement diese Arbeit der Diakonie in den Einrichtungen. Zusätzlich sind viele Personen in den Gemeinden ehrenamtlich für diakonische Aktivitäten tätig.

Die Hilfe der Diakonie gliedert sich in zwei große Angebotsformen:

In stationären und teilstationären Einrichtungen werden körperlich und seelisch Kranke, Behinderte, Alte und Pflegebedürftige, Wohnungslose, Lang-zeitarbeitslose und Jugendliche betreut. Über 50.000 Menschen leben zeitweise, vorübergehend oder für immer in Heimen, Krankenhäusern oder teilstationären Einrichtungen der Diakonie in Württemberg. Um den Menschen in der Nähe ihres bisherigen sozialen Umfeldes helfen zu können, geht der Trend weg von großen Einrichtungen auf der grünen Wiese hin zu kleineren Teileinrichtungen mitten im Ort.

Durch offene Dienste und ambulante Hilfen werden Menschen unterstützt und beraten. In allen 47 Kirchenbezirken der Evangelischen Landeskirche in Württemberg gibt es Diakonische Bezirksstellen. Dort arbeiten Sozialarbeiter, die Menschen in persönlichen Krisen oder in wirtschaftlichen Schwierigkeiten beraten. In einigen Kirchenbezirken bietet die Diakonie Suchtberatung, Schwangerschaftskonflikt-Beratung, Schuldnerberatung, Hilfen für Flüchtlinge oder Aussiedler sowie Sozialpsychiatrische Dienste an. Selbsthilfegruppen wie Freundeskreise für Suchtkrankenhilfe oder für Asylbewerber werden von der Diakonie unterstützt. In über 240 Diakonie-Sozialstationen werden Kranke und Pflegebedürftige zu Hause gepflegt. In der Nachbarschaftshilfe engagieren sich über 4.500 Frauen und Männer ehrenamtlich oder gegen ein geringes Entgelt.

Insgesamt werden über 270.000 Personen von der Diakonie in Württemberg begleitet, betreut oder wohnen in Einrichtungen der Diakonie. Täglich erreicht die württembergische Diakonie über 200.000 Menschen.

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