Landesgeschäftsstelle

11.04.2012 versendeter Brief versenden Drucker Druckansicht

Bündnis gegen Zwangsprostitution und Menschenhandel in Baden-Württemberg


Zwangsprostitution und Menschenhandel zählen zu den schwersten Menschenrechtsverletzungen der Gegenwart. Auch Deutschland ist Ziel- und Durchgangsland für den ínternationalen Frauenhandel. Im Bündnis gegen Zwangsprostitution und Menschenhandel Baden-Württemberg haben sich deshalb Vertreter von Verbänden und Organisationen aus Politik, Kommunen und Kirche zusammengeschlossen, unter anderem das Büro für Chancengleichheit des Evangelischen Oberkirchenrates und die Evangelischen Frauen in Württemberg. Die Koordinierungsstelle des Bündnisses ist beim Diakonischen Werk Württemberg angesiedelt. Ziel des Bündnisses ist es, Menschenhandel und Zwangsprostitution zu bekämpfen sowie Frauen, die Opfer geworden sind, zu schützen.  In den Heimatländern der Frauen soll durch präventive Maßnahmen dem Frauenhandel ein Riegel vorgeschoben werden.

Durch intensive Lobbyarbeit konnte erreicht werden, dass das Land 2008 einen Fonds in Höhe von 100.000 Euro eingerichtet hat. Aus dem Fonds können Menschen aus EU-Beitrittsstaaten, die zur Arbeitssuche nach Deutschland gekommen und hier Opfer von Zwangsprostitution geworden sind, Mittel gewährt werden.  Entsprechende Anträge können über die drei Fachberatungsstellen für Opfer von Zwangsprostitution und Menschenhandel in Baden-Württemberg gestellt werden:
 
Fraueninformationszentrum FIZ Stuttgart (E-Mail: fiz@vij-stuttgart.de   )
FreiJa Freiburg, Kehl, Weil am Rhein (E-Mail: freija@diakonie-freiburg.de   )
Mitternachtsmission Heilbronn (E-Mail: mitternachtsmission@diakonie-heilbronn.de   )


Zur Prävention von Menschenhandel und Zwangsprostitution in den Herkunftsländern wurde ein Faltblatt entwickelt und  in Bulgarisch, Englisch, Französisch, Polnisch, Portugiesisch, Rumänisch, Russisch, Slowakisch, Slowenisch, Spanisch, Tschechisch und Ungarisch übersetzt. Es ist über die Koordinierungsstelle erhältlich und auch als pdf-Datei zum Herunterladen in der rechten Spalte zu finden.

 

Pfeil nach oben nach oben
Gebäudes des Diakonischen Werks Württemberg
 
Weitere Informationen bei:
Tanja Urban

 
 
 
Tanja Urban

 


  
Koordinierungsstelle
Bündnis gegen Zwangsprostitution und Menschenhandel
 

Diakonisches Werk Württemberg
Heilbronner Str. 180
70191 Stuttgart
Tel. (0711) 1656-255 (281)
Fax: (0711) 1656-49-255
E-Mail: frauenhandel@diakonie-wuerttemberg.de   

 
Zum Herunterladen

 

Faltblatt  "Prävention von Menschenhandel und Zwangsprostitution" in deutscher Sprache   

Faltblatt  "Prävention von Menschenhandel und Zwangsprostitution" in bulgarischer Sprache   

Faltblatt  "Prävention von Menschenhandel und Zwangsprostitution" in englischer Sprache   

Faltblatt  "Prävention von Menschenhandel und Zwangsprostitution" in französischer Sprache   

Faltblatt  "Prävention von Menschenhandel und Zwangsprostitution" in polnischer Sprache   

Faltblatt  "Prävention von Menschenhandel und Zwangsprostitution" in portugisischer Sprache   

Faltblatt  "Prävention von Menschenhandel und Zwangsprostitution" in rumänischer Sprache   

Faltblatt  "Prävention von Menschenhandel und Zwangsprostitution" in russischer Sprache   

Faltblatt  "Prävention von Menschenhandel und Zwangsprostitution" in slowakischer Sprache   

Faltblatt  "Prävention von Menschenhandel und Zwangsprostitution" in slowenischer Sprache   

Faltblatt  "Prävention von Menschenhandel und Zwangsprostitution" in spanischer Sprache   

Faltblatt  "Prävention von Menschenhandel und Zwangsprostitution" in tschechischer Sprache   

Faltblatt  "Prävention von Menschenhandel und Zwangsprostitution" in ungarischer Sprache   

Faltblatt mit Informationen zum Bündnis gegen Zwangsprostitution und Menschenhandel in Baden-Württemberg