Vesperkirchen laden ein

„Denn es ist kein Ansehen der Person vor Gott." (Römer 2,11)

Für Paulus steht fest: Bei Gott gibt es kein Ansehen der Person. Dies gilt auch in unseren Vesperkirchen. Alle, die kommen, sind gleichberechtigte Gäste. Niemand wird bevorzugt, niemand wird benachteiligt.

Unterschiedliche Menschen finden in der Vesperkirche einen Ort, an den sie kommen können, so wie sie sind: Menschen, die arbeitslos sind oder voll im Arbeitsleben stehen, Empfängerinnen und Empfänger von Hartz-IV-Leistungen genauso wie Vermögende, Menschen mit psychischen oder anderen Problemen und glückliche Menschen voller Energie und Tatendrang, alte und einsame Menschen, aber auch junge Familien mit Kindern. Sie alle erleben in den Vesperkirchen Gemeinschaft mit anderen und Zuwendung an Leib und Seele.

Die Vesperkirchen bieten durch das tägliche Bereitstellen einer warmen Mahlzeit, durch Angebote zur medizinischen Grundversorgung und durch Begegnungen und Gespräche für viele Menschen einen Ort der Freude und der Sicherheit. Einen Ort, an dem sich auch Menschen willkommen fühlen, die sonst in der Gesellschaft übersehen oder gar ausgegrenzt werden.

Die Ehrenamtlichen schenken jedem Gast Zeit und Zuwendung. Sie tun dies aus Nächstenliebe und Mitmenschlichkeit. Darin leuchtet etwas auf vom Reich Gottes, mitten in unserem Alltag, mitten in unserer Welt.

Wir danken all denen, die sich in den Vesperkirchen engagieren oder durch ihre Spenden die vielfältigen Angebote und Begegnungen möglich machen. Ihnen allen und allen Gästen wünschen wir eine gesegnete Vesperkirchenzeit.

 

November 2016

 

Dr. h. c. Otfried July
Landesbischof der
Evang. Landeskirche in Württemberg

Oberkirchenrat
Dieter Kaufmann
Vorstandsvorsitzender des
Diakonischen Werks Württemberg

 

Belebtes Mittagessen mit vielen Menschen in einer Vesperkirche
 
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