Woche der Diakonie

Woche der Diakonie im Jahr 2018:

17. bis 24. Juni 2018 unter dem Motto: Raum für Gutes

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"Geht's noch?" – Woche der Diakonie 2017 zum Thema Armut
Das Motto der Woche der Diakonie 2017 ist einerseits ein ernsthaftes Nachfragen bei Menschen, die unter den Folgen ihrer Armut leiden. Und es ist andererseits eine Empörung über eklatante Missstände in unserer Gesellschaft. Die Diakonie setzte sich für die Menschen ein, denen in unserem wohlhabenden Bundesland Teilhabe verwehrt wird.

Die Diakonie in Württemberg eröffnete die Woche der Diakonie 2017 am Samstag, 24. Juni in der Tuttlinger Innenstadt. Programmheft
Der Abschlussgottesdienst findet am Sonntag, 2. Juli um 9.30 Uhr in der Predigerkirche Rottweil statt.

Weitere Termine im Rahmen der Woche der Diakonie   

Die Woche der Diakonie

In der Woche der Diakonie wirbt die Diakonie Baden-Württemberg für ihre Arbeit. Rund 1.500 Kirchengemeinden sammeln für die diakonische Unterstützung von Menschen in Not. Besondere Gottesdienste und Veranstaltungen zeigen die Vielfalt diakonischer Angebote. Die Woche der Diakonie ist eine der größten Spendenaktionen in Baden-Württemberg.


Informationen zum Themenschwerpunkt Altersarmut      

Kontakt

Claudia Mann
Telefon: (0711) 1656 - 334
Telefax: (0711) 1656 - 49 334
E-Mail: mann.c(at)diakonie-wuerttemberg.de   

Diakonisches Werk Württemberg
Abteilung Presse und Kommunikation
Heilbronner Straße 180
70191 Stuttgart

Die Diakonie bittet um Spenden

Diakonie Württemberg
Evangelische Bank
IBAN: DE31 5206 0410 0000 1717 19
BIC: GENODEF1EK1
Stichwort: DiakonieWUE2017

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Woche der Diakonie 2017 in Tuttlingen eröffnet

Armut und fehlenden Wohnraum haben Verantwortliche von Landkreis, Stadt und der Diakonie bei der Eröffnung der Woche der Diakonie 2017 auf dem Tuttlinger Marktplatz als drängende Herausforderungen benannt. Eindrucksvolle Beiträge junger Flüchtlinge sowie haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitender der Diakonie im Landkreis Tuttlingen zeigten eindrucksvoll die Vielfalt diakonischen Einsatzes und großer Talente – auf der Bühne und an Marktständen. Eva-Maria Armbruster, Vorstand Sozialpolitik im Diakonischen Werk Württemberg, sagte in Anspielung auf das Motto der Aktions- und Spenden-Woche: „Die Diakonie lässt nicht nach, Menschen zu fragen, wie es ihnen geht und ob es noch geht. Es braucht aber den politischen Rahmen, um Teilhabe zu verwirklichen.“
Dennis Kramer, Geschäftsführer der Diakonie in Tuttlingen, berichtete, dass Armut beispielsweise offensichtlich wird an den vielen Wartenden bei der Öffnung der Tafelläden. Oberbürgermeister Michael Beck bezeichnete Tuttlingen als wohlhabende Stadt, jedoch treffe er beispielsweise bei Besuchen immer wieder Menschen, „die an der unteren Grenze leben“. Auch hier fehle bezahlbarer Wohnraum. Das Netz von Kirchen, Stadt und Sozialverbänden bewähre sich und insbesondere die Diakonie habe sich in der Flüchtlingsarbeit als sehr professionell erwiesen. Landrat Stefan Bär wies darauf hin, dass in Sozialamt und Jobcenter Armut sichtbar wird. Allerdings würden besonders alte Menschen aus Scham oftmals nicht nach Unterstützung fragen. Dekan Sebastian Berghaus sagte: „Eine Gesellschaft wird auch daran gemessen, wie es den Armen geht.“ Die Kirchen würden geschätzt, weil sie Menschen voraussetzungslos helfen. Im Kirchenbezirk Tuttlingen gebe es ein tragfähiges Netzwerk von Kirche und Kommunen.
Auf der Bühne beeindruckten besonders junge, allein nach Deutschland gekommene Flüchtlinge, die in Wohngruppen der diakonischen Einrichtung Mutpol leben, mit fast schon professionellem Gesang und nachdenklichen eigenen Texten. Eine Modenschau von Aktiven im Diakonieladen, Berichte von Auszubildenden der Altenpflege im Elias-Schrenk-Haus und der Diakoniestation und Mitarbeitende der Schuldner- oder Psychologischen Beratungsstelle sowie im Tafelladen unterhielten die Zuschauer und stimmten im Interview mit Angelika Hensolt, SWR, nachdenklich. Die Wette der Tafelläden, dass die Stadt es nicht schafft, das Gewicht der Prominenz mit gespendeten Lebensmitteln aufzuwiegen, endete mit der Zusage von Oberbürgermeister Michael Beck, zusammen mit Mitgliedern des Gemeinderats einen Tag lang im Tafelladen mitzuarbeiten.

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