Lebensworte – Mein MutMachBuch

Hier im Diakonischen Werk haben wir uns Gedanken gemacht, wie wir Sie in Ihren Bezirksstellen oder  Einrichtungen mit geistlichen Texten und Gedanken in diesen schwierigen Zeiten etwas unterstützen könnten. Dabei ist uns das MutMachBuch eingefallen. Darin können wir kostbare Worte entdecken, wenn wir angesichts von Angst und Leid manchmal so sehr um die richtigen Worte ringen.

Menschen aus unseren Einrichtungen haben im Jahr 2015 Geschichten und Gedanken zusammengestellt, die ihnen ganz besonders Mut machten. In vielen Einrichtungen sind die Büchlein reichlich vorhanden. Wir haben das MutMachBuch durchgeschaut und daraus eine kleine Textsammlung erstellt, damit Sie nicht lange selbst nach passenden Texten suchen müssen. Die Texte mögen Sie und die Menschen, die Sie begleiten oder mit denen Sie zusammenarbeiten, ermutigen in der Krise.

„Mein MutMachBuch“ können Sie bei Pfarrer M. Riemenschneider bestellen. Das MutMachBuchwird allerdings nur an Einrichtungen, nicht an Einzelpersonen, verschickt.

Preis: 2,65 €, Versand: 8 €,   riemenschneider.m@diakonie-wuerttemberg.de

Die Sammlung ist untergliedert nach besonderen Situationen und wird kommentiert im Hinblick darauf, wie sie in „Coronazeiten“ gut tun können.

Mein MutMachBuch

Frage nach Gott

Wenn wir verzweifelt fragen, wo Gott denn jetzt ist, 
und wenn wir so vieles einfach nicht verstehen!

Manchmal denkt man, (J. Klepper, S. 11)

Ich sagte zu dem Engel (Aus China, S. 27)

Dornen (R. Ausländer, S. 71)

Ich habe die Nacht (R.M. Rilke, S. 89)

Herr, wenn der Wunsch (G. Spitz zugeschrieben, s. 119)

Man muss Geduld haben (R. M. Rilke, S. 141)

Gott, (Aus Taizé), S. 184)

Nachbarschaft, Kreativität in der Distanz

Wenn wir uns fragen, wie wir einander nahe sein können – trotz räumlicher Distanz: Auch ein Ruf vom Balkon rüber zum Nachbarn oder ein freundliches Telefonat vermag Helligkeit ins manchmal dunkle Zimmer der Quarantäne tragen!

Ein Kind (S. Freud, S. 11)

„Lohnt es sich denn?“, (unbek.Verfasser, S. 19)

Kinderzeichnungen (Verf. unbekannt, über E. Eppler, S. 54)

Eine schöne Idee von Pfarrerin Dr. E. Jooß, Riedenberg:
Sie fordert Kinder und Eltern über den Gemeindeschaukasten auf, ihr Mut machende  bunt gemalte Bilder zukommen zu lassen. So haben die Kinder gegen die Langeweile eine wichtige schöne Aufgabe.
Das könnten ebenso auch alte oder behinderte Menschen machen! Die Kunstwerke werden dann wiederum im Schaukasten und auf der Homepage der Kirchengemeinde Stuittgart-Riedenberg als „Mutmachgalerie“ veröffentlicht!

In angespannten Situationen – Allem zum Trotz…!

Wenn uns die Kindern nerven  in der verordneten Enge der häuslichen Situation.

Wenn uns ein Bewohner besonders viel Mühe macht, weil er so sehr unter der Abgeschiedenheit zur Familie leidet, dann könnten wir eines die folgenden Worte sagen.

Übrigens: den Pflegekräften, Ärzten  und Mitarbeitenden können wir gar nicht oft genug zurufen: „Du bist wichtig!“

Was Menschen wissen sollten  (P. Ceelen, S. 12) 

Ein gutes Wort (C. Spilling-Nöker, S. 16)

Für Jugendliche und ihre Eltern!

Als ich 14 Jahre alt war, (M. Twain, S. 55)

Hilfreich ist es auch, eine neue Struktur in den ungewohnten Alltag zu bringen.                         

Heilung für die Seele (A. Grün, S. 18)

Gerade jetzt, wenn alle mit besorgter Miene unterwegs sind, gilt es für einen Moment zu strahlen! Und oft gelingt das auch, allem zum Trotz, weil uns ein Mensch begegnet und weil das Leben dennoch schön und kostbar ist!

Sonnenkinder (A. Grün, S.15)

Sommer und all sowas (Aus: Astrid Lindgren: Ronja Räubertochter, S. 21)

Alles wird gut (H. v. Hofmannsthal, S. 37)

Es gibt was Bessres in der Welt (M. Claudius, S. 43)

Trost (T. Fontane, S. 48)

Das Leben (Verf. unbek., S. 52)

Manchmal (R. Ausländer, S. 64)

Der Freude bedürftig (A. S. Naegeli)

Versöhnung (R. Ausländer, S. 110f)

Rettung (Verf. unb., S. 202)

Zum Schmunzeln

Diakonal (T.H. Hascher, S. 59)

Kurzgeschichte (Verf. unb., S. 63)

Lieber Gott (Verf. unb.), S. 65)

Ob wir etwas lernen können aus den jetzigen Erfahrungen?

Es wird viel darüber spekuliert, inwiefern die jetzige Krise uns nachhaltig verändern könnte. Manches wird unwichtig, manches gewichtet sich ganz neu.

Wenn ich mein Leben noch einmal leben könnte (N. Stair, S.61f)

Die Kirche soll (G. Werner, S. 81)

Die sieben Weltwunder (Verf. unb., S. 103)

Veränderung (A. Frank, S. 156)

Du kannst dein Leben (Gorch Fock, S. 160)

Und plötzlich (Meister E. v. Hochheim, S. 178)

Wenn alles zu viel für mich wird – in der Ruhe liegt die Kraft!

Manchmal wächst uns alles über den Kopf, dann ist es wichtig, sich Ruhe zu gönnen und auch zu wissen, dass wir viele sind, und dass ich nicht alles allein leisten muss.

Über Erwartungen (M. Dietrich, S. 20)

Mach mich langsam (Irisches Gebet, S. 22)

Die Quelle in mir (A. Grün zugeschrieben, S. 27)

Am Morgen (Pierre Stutz, S. 28f)

Man sollte (J.W. v. Goethe, S. 29)

Nimm dir Zeit, (Verf. unb., S. 47)

Was den Himmel trägt (Verf. unb., S. 72)

Ein Gebet im Alltag (Verf. unb., S. 94f)

Geduld (H. Hesse, S. 101)

Gebet um Stille (D. Hammarskjöld, S. 120)

Suche (Tib. Sprichwort, S. 157)

Schale der Liebe (B. v. Clairvaux, S. 158)

Überlege, (U. Schaffer, S. 161)

Einmal (K. Nodewald, S. 162f)

Glaubenskraft

Manchmal kommt uns in solchen Zeiten der Glaube abhanden. Dann tut es gut, zu ahnen, dass wir ihn nicht erzwingen müssen, sondern dass Gott uns wieder begegnet, auf seine ganz eigene Weise.

Glaube ist (R. Tagore, S. 31)

Der Schutzengel (U. Peters, S. 32)

Von guten Mächten (D. Bonhoeffer, S. 44f)

Am Straßenrand (Verf. unb., S. 62)

Nicht müde werden, (H. Domin,, S. 88)

Ich glaube, (D. Bonhoeffer, S. 107)

Glaubensbekenntnis (D. Sölle, S. 128f)

Wir sind (2. Kor. 4,8-11, S. 138)

Du weißt den Weg (H. v. Redern, S. 170)

Segen (K. Süß, S. 174f)

Gegen die Angst

Rezept (M. Kaléko, S. 79)

Ein Kind, (S. Freud, S. 11)

Wunsch (C.Vahldiek, S. 99)

Als es so schien, (Irischer Segenswunsch, S. 146f) Diese Erfahrung wünsche ich uns allen!

Hoffen ist Kraft (A. Schweitzer, S. 150)

Tanzend durchs Leben (Aus einer Predigt von Pfr. C. Baisch, S. 173)

Die Nacht (H. Gollwitzer, S. 187)

Herr, in mir ist es finster, (D. Bonhoeffer, S. 189)

Mitten im tiefsten Winter (A. Camus, S. 197)

Wenn wir Abschied nehmen müssen

Erinnerung (D. Bonhoeffer, S. 33)

Traurigkeit (K. Raedel, S. 46)

Ein Tag (Verf. unb., S. 101)

Nicht vergessen: manche Menschen haben es immer schon schwerer…

In der Krise vergessen wir manchmal, dass es Menschen gibt, die chronisch krank sind, alt oder obdachlos, und die es jetzt noch schwerer haben – sie dürfen uns nicht aus dem Blick geraten!

Nils, 5 Jahre, (Verf. unb. S. 61)

Würde und Einzigartigkeit des Menschen

Der Sonnenuntergang (C. Rogers, S. 66)