Ukraine-Krise/Spenden für Hilfen in den Nachbarländern

Kompetent, verlässlich und nah bei den Menschen. So arbeiten unsere Partnerorganisationen in Polen, der Slowakei und Rumänien. In ihrem Einsatz für Geflüchtete aus der Ukraine stehen wir ihnen durch Fürbitte, fachliche und finanzielle Unterstützung zur Seite. Dafür sind wir auf Spenden angewiesen.

Unsere Partnerorganisationen sind präsent an den Grenzen, sie empfangen geflüchtete Frauen und Kinder, sorgen für erste Versorgung und vermitteln Notunterkünfte und psychologische Betreuung. Wir von der württembergischen Landesstelle Hoffnung für Osteuropa sind dankbar für die Kirchengemeinden und die Träger diakonischer Arbeit in Polen, der Slowakei und Rumänien und ihr Engagement, Geflüchtete aus der Ukraine bei sich aufzunehmen oder sie auf ihrer Durchreise zu unterstützen.

Wichtige Informationen zum Ukraine-Krieg, Materialen und mehr sind hier zusammengestellt.

„Wir dürfen die Menschen auf der Flucht in diesem schrecklichen Krieg nicht alleine lassen!”

„Ich möchte den Menschen auf der Flucht helfen und auch andere Menschen inspirieren, ihre Herzen für diese Menschen, die genau wie wir sind, zu öffnen.” Diese Motivation ist es, die Darya Neskaradzianaya aus Brest in Belarus aktuell jeden Tag antreibt, von morgens bis abends, sieben Tage die Woche, an der slowakisch-ukrainischen Grenze für die geflüchteten Menschen aus der Ukraine da zu sein.

Im Rahmen ihrer Tätigkeit für unsere Partnerorganisation vor Ort, der Evangelischen Kirche Augsburgischen Bekenntnisses in der Slowakei, koordiniert Darya die Hilfe für die Menschen aus der Ukraine. Sie sucht Wohnraum und gibt Informationen zu Jobsuche, Schul- und Hilfsangeboten weiter.

Die Menschen, die Darya Neskaradzianaya an der Grenze trifft, vor allem Frauen und Kinder, stehen in den meisten Fällen unter großem Stress. Sie seien nach einer langen Reise sehr müde und erschöpft und würden nicht sofort erkennen, dass sie nun in Sicherheit sind. Die Mütter hätten Angst, dass ihre Kinder verloren gehen oder gestohlen werden, und wenn sie über sich selbst sprechen, würden sie zu weinen beginnen. Die Kinder würden nach ihren Vätern oder älteren Brüdern fragen und hätten Angst vor dem Militär, vor lauten Geräuschen oder vor dem Einschlafen.

Darya Neskaradzianaya berichtet weiter, dass sie bei den ankommenden Menschen neben der Angst, Traurigkeit und Wut, auch einen Glauben und eine Hoffnung spüre, wieder nach Hause zurückkehren zu können, wenn der Krieg vorbei ist.

„Im Moment brauchen die Menschen in der Ukraine jede Hilfe, vor allem medizinische, humanitäre und finanzielle. Wir müssen viel für sie beten. Beten, dass das alles bald ein Ende hat“, ruft Darya Neskaradzianaya zur Hilfe auf.

Im Jahr 2022 gehen die Spenden von „Hoffnung für Osteuropa“ mit dem Verwendungszweck >>Ukraine-Krise<< an die Arbeit der Kirchen und ihrer diakonischen Dienste, vorrangig in Polen, der Slowakei und Rumänien für geflüchtete Menschen.

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© Unsplash | Evan Kirby

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Diakonie Württemberg
Verwendungszweck: Ukraine-Krise
IBAN: DE37 5206 0410 0000 4080 00
BIC: GENODEF1EK1

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