5.000 Brote – Konfis backen Brot für die Welt

Konfirmandinnen und Konfirmanden aller Landeskirchen der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) sind eingeladen, an der Aktion "Brot zum Teilen: Konfirmanden backen 5.000 Brote" zugunsten von Kinder- und Jugendbildungsprojekten Brote zu backen. Die Bäckerbetriebe öffnen für diese Aktion ihre Backstuben. Die Konfis backen dort selbst Brot und gewinnen dabei einen Einblick in einen handwerklichen Beruf. Zudem besteht die Möglichkeit, einen Gottesdienst mit zu gestalten und die Brote selbst mit zu verkaufen. Konfis engagieren sich für Kinder und Jugendliche in der einen Welt. Darüber hinaus beschäftigen sich die Konfis in der KonfirmandInnen-Arbeit mit der Lebenswirklichkeit von Kindern und Jugendlichen in anderen Teilen der Welt.

Anmelden

Gemeinden und Konfirmandengruppen, die mitmachen möchten, füllen das Anmeldeformular (DOCX) und bei Bedarf das Bestellformular (PDF) für Aktionsmaterialien aus und senden es an  brot-fuer-die-welt@diakonie-wuerttemberg.de.

Bäckereien melden sich per E-Mail über den Landesinnungsverband für das Württembergische Bäckerhandwerk e.V. an.

Aktion 2020

Durch das Corona-Virus haben sich die Rahmenbedingungen für die 5.000 Brote-Aktion geändert. Wir bieten Ihnen hier Ideen, in welcher Form die Aktion mit dem Konfirmandenjahrgang 2020/21 durchgeführt werden kann.

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Unterstützte Brot für die Welt-Projekte

Brasilien: Gutes Essen für alle!

In Brasilien wird immer mehr Soja von der Agrarindustrie angebaut. Dieser wird als Viehfutter für den Export genutzt. Dafür wird Regenwald niedergebrannt und kleine Bauern zurückgedrängt. Im Süden des Landes leistet eine Partnerorganisation von Brot für die Welt erfolgreich Widerstand. Sie stärkt die kleinbäuerliche, ökologische Landwirtschaft und sorgt dafür, dass in Kindergärten und Schulen gesundes Bio-Gemüse aus der Region auf den Teller kommt. So bekommen Kinder und Jugendliche gutes Essen und die Kleinbauern verlässliche, regionale Abnehmer. Dadurch wird auch ökologische Landwirtschaft für junge Menschen zu einem attraktiven Beruf.

Indien: Gemeinsam für Gerechtigkeit

Die Herkunft bestimmt in Indien, welche Chancen Jugendliche in der Gesellschaft haben. Die Jugendorganisation Samvada in Bangalore richtet sich gegen Ausgrenzung und will allen Jugendlichen Perspektiven geben. In eigenen Jugendzentren, mit Kulturevents und durch von Jugendlichen selbstorganisierten Kampagnen macht Samvada Mut für eine gerechte und friedliche Gesellschaft. Im College von Samvada lernen die Jugendlichen Berufe, mit denen sie zu einer Verbesserung der Gesellschaft beitragen können.

Äthiopien: Hilfe im Doppelpack

In Äthiopien ist die Hälfte der Bevölkerung unterernährt. In der Region Gambela fehlt es vielen Familien am Nötigsten. Das sind schwierige Bedingungen für die 300.000 Kriegsflüchtlinge, die völlig mittellos aus dem benachbarten Südsudan in die Region kamen. Konflikte sind vorprogrammiert. Die Evangelische Kirche Mekane Yesus hilft 990 Haushalten, sich mit Gemüseanbau, Kleintierzucht und Läden eine Existenzgrundlage zu schaffen. Einheimische und Flüchtlinge profitieren gemeinsam von dem Projekt. So ist ein friedliches Zusammenleben möglich und es gibt genug zu essen für alle.