Ehrenamtlich engagiert für Brot für die Welt

Eine sinnvolle Tätigkeit für alle, die sich für mehr Gerechtigkeit und weniger Hunger in der Welt engagieren wollen -  in ihrer Gemeinde, in ihrer Region. Mit Freude. Mit Sinn. Mit Gewinn. Machen Sie die Welt ein bisschen besser – als Brotbotschafterin oder Brotbotschafter.

Sie engagieren sich hier – und in den armen Ländern profitieren die Menschen

Ziel ist, dass sich in möglichst vielen Kirchengemeinden der Evangelischen Landeskirche in Württemberg Frauen und Männer ehrenamtlich als Brotbotschafter engagieren. Sie vertreten die Aktion Brot für die Welt in ihrer Region und geben der Aktion so ein Gesicht. Sie informieren über die Arbeit der diakonischen Aktion in der Gemeinde oder an Schulen. Gemeinsam mit anderen engagierten Menschen und Gruppen führen sie Aktionen zu entwicklungspolitischen Themen durch. Den Ideen sind keine Grenzen gesetzt. Wie viel Zeit Sie einbringen, bestimmen Sie selbst. Als Brotbotschafterin oder Brotbotschafter engagieren sich sich entsprechend Ihrer Fähigkeiten und regionalen Möglichkeiten. Wir unterstützen unsere Brotbotschafterinnen und Brotbotschafter in vielerlei Form. Neugierig geworden?


Warum ich Brotbotschafter bin?

Ich möchte Menschen helfen, die deutlich schlechtere Voraussetzungen im Leben haben als ich.

Joachim Knoche, Pfedelbach

Sommeraktion 2020 der Brotbotschafterinnen und Brotbotschafter für Brot für die Welt

  • eine Sommeraktion mit Seife und Duschgel für Handtasche oder Rucksack
  • zur Unterstützung der von Corona betroffenen Menschen im Globalen Süden
  • wo es an Wasser, Seife und Desinfektionsmittel mangelt

Trotz Urlaubsfeeling, Sommer, Sonne, Meer und Berge... das Corona-Virus ist weltweit noch längst nicht besiegt und stellt weiterhin eine akute Bedrohung für die Welt dar. Auch in vielen Projektländern von Brot für die Welt breitet sich das Virus rasant aus: Mit dramatischen Folgen, denn Covid-19 ist für Menschen in armen Ländern besonders gefährlich. Wir in Deutschland leiden unter den Beschränkungen und Folgen des Coronavirus, aber unser Gesundheitssystem funktioniert in weiten Teilen, die Versorgung mit Lebensmitteln ist gesichert und es wurden umfassende Maßnahmen zur Eindämmung ergriffen. In vielen Teilen dieser Welt sieht das ganz anders aus, die Ausbreitung des Virus kann gerade in armen Ländern ungehemmt voranschreiten. Selbst einfachste Schutzmaßnahmen wie Händewaschen und Abstand halten sind oft schlicht nicht möglich, denn weder gibt es sauberes Wasser, noch Seife, noch Platz, von allgemeiner medizinischer Versorgung nicht zu reden!

Die Corona-Krise zeigt: Bei Epidemien leiden die Ärmsten der Armen besonders.

Joachim Knoche, seit vielen Jahren Botschafter für Brot für die Welt, berichtet:
100 kleinen Seifen und die 50 Duschgels (mit herzlichem Dank an Speick Naturkosmetik für die Unterstützung) habe ich in Gottesdiensten verteilt und die eingenommenen Spenden jeweils gleich auf das Konto von Brot für die Welt überwiesen. Über 480 Euro sind zusammen gekommen.

In den Gemeinden und bei den entsprechenden Pfarrern war jeweils eine große Offenheit für die Projekte von Brot für die Welt zu spüren. Ein Kirchenbesucher sagte mir anschließend: „Daran habe ich noch gar nicht gedacht, dass andere Länder es so viel schwerer haben als wir.“ Die Spende dieser Sommeraktion kommt „Corona“-Projekten von Brot für die Welt zugute. Brot für die Welt unterstützt Partnerorganisationen und ihre Maßnahmen zur Prävention und Aufklärung über Hygiene.                 

Auch Brotbotschafterin Margarete Kührt erzählt:
„Dank des schönen Wetters ergab sich im September eine gute Gelegenheit, mit dem Projekt zu starten:  Als vorsichtigen Versuch, für die Gemeinde wieder Begegnungsmöglichkeiten zu schaffen, haben wir am Donnerstag 17.09. zum ersten Mal einen offenen Kaffeetreff angeboten - natürlich mit vielen Corona-Hygienemaßnahmen - bei dem ich das Projekt „Brot und Seife für die Welt in Zeiten von Corona“ vorstellen konnte.

Im Gottesdienst am darauf folgenden Sonntag wies Pfarrer Schmogro auch auf das Projekt hin und ich konnte vor der Kirche noch einmal Seifen und Info-Material präsentieren und Spenden einsammeln.  

Ende September werde ich auch wieder mit dem Info-Stand präsent sein. An den zwei darauffolgenden Sonntagen finden die verschobenen Konfirmationen in unserer Gemeinde statt, aber am Erntedankfest, das auf dem Waldspielplatz am Stadtrand von Biberach stattfinden soll, wird sich möglicherweise noch einmal eine Gelegenheit ergeben, das Projekt vorzustellen. Danach werde ich hoffentlich ein erfreuliches Spendenergebnis kundtun können.“