Diakonie Katastrophenhilfe

Die Diakonie Katastrophenhilfe leistet seit 60 Jahren weltweit dort Hilfe, wo die Not am größten ist. Sie unterstützt Menschen, die Opfer von Naturkatastrophen, Krieg und Vertreibung geworden sind und diese Notlage nicht aus eigener Kraft bewältigen können.

Sie hilft unabhängig von Religion, Hautfarbe und Nationalität. Die Hilfsmaßnahmen orientieren sich stets an den örtlichen Gegebenheiten und sind in den wirtschaftlichen, sozialen und politischen Kontext eines Landes oder einer Region eingebettet. Sie richten sich nach den Bedürfnissen der Opfer, achten die Würde der Menschen und schützen geltendes Recht und Brauchtum. Um dies zu garantieren, arbeitet die Diakonie Katastrophenhilfe eng mit erfahrenen, einheimischen Partnern zusammen.

Diakonie Katastrophenhilfe


Sommeraktion „Die größte Katastrophe ist das Vergessen“

Einige humanitäre Katastrophen stehen prominent im Fokus der Öffentlichkeit. Sie sind fester Bestandteil der politischen und gesellschaftlichen Diskussion und der medialen Berichterstattung. Staaten und andere Akteure aber auch Spender zeigen politisches Engagement, und stellen Mittel für Humanitäre Hilfe zur Verfügung.

Es gibt jedoch auch Krisen, Konflikte und Katastrophen, in denen die betroffene Bevölkerung keine oder nur unzureichende internationale Hilfe bekommt und in denen nur geringe politische Anstrengungen zur Bearbeitung unternommen werden. Auch die mediale Aufmerksamkeit ist in diesen Fällen vergleichsweise gering. Sie werden dadurch zu sogenannten „vergessenen Krisen“.

Bei der Aktion „Die größte Katastrophe ist das Vergessen“ setzt sich die Diakonie Katastrophenhilfe gemeinsam mit Caritas international dafür ein, vergessene Krisen in das öffentliche Bewusstsein zu rücken.

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Aktion 2020: Corona unter Flüchtlingen

In diesem Jahr stehen die fast 80 Millionen geflüchteten Menschen im Fokus, die durch das Corona-Virus besonders gefährdet sind. 2,6 Millionen von ihnen leben unter besonders schwierigen Verhältnissen in Flüchtlingslagern, wo Hygienestandards kaum gewährleistet und Abstandsregeln nicht eingehalten werden können. Caritas international und die Diakonie Katastrophenhilfe leisten gemeinsam mit ihren lokalen Partnerorganisationen Hilfe. Dazu zählen Aufklärungs-Kampagnen, das Bereitstellen von Latrinen und Handwaschstellen, Verteilen von Seife, Handtüchern und Desinfektionsmitteln und die Ausgabe von Lebensmitteln.

Materialien für die Gemeindearbeit

Helfen Sie mit und spenden Sie online für „Flüchtlingshilfe weltweit“!


Coronavirus breitet sich aus

Der neuartige Coronavirus Sars-CoV-2 breitet sich weltweit immer stärker aus. Mittlerweile sind mehrere tausend Menschen an dem Virus gestorben. Immer mehr Länder versuchen, die Ausbreitung zu verlangsam. Allgemeine Einreiseverbote und Vorsichtsmaßnahmen wirken sich auch auf die Arbeit der Diakonie Katastrophenhilfe aus.

So sind beispielsweise Menschen in Flüchtlingscamps großen Risiken ausgesetzt, da die hygienischen Bedingungen ohnehin schon schlecht sind und die medizinische Versorgung unzureichend ist. Die Diakonie Katastrophenhilfe befindet sich in engem Austausch mit ihren Partnerorganisationen und steht für weitere Hilfe bereit.

Wie die Diakonie Katastrophenhilfe in der Corona-Krise aktiv wird

Gemeinsam mit ihren Partnerorganisationen verbessert die Diakonie Katastrophenhilfe weltweit Hygienebedingungen für Menschen in Not. Dazu werden Latrinen und Handwaschstellen gebaut. Es werden dringend benötigte Hygieneartikel verteilt. Hierzu zählen zum Beispiel Seife, Handtücher und Desinfektionsmittel.

Gemeinsam mit ihren Partnern führt die Diakonie Katastrophenhilfe Aufklärungskampagnen durch. Dadurch wird zum Beispiel gezegt, wie richtiges Händewaschen vor ansteckenden Krankheiten schützen kann.