Diakonie Katastrophenhilfe

Die Diakonie Katastrophenhilfe leistet seit 60 Jahren weltweit dort Hilfe, wo die Not am größten ist. Sie unterstützt Menschen, die Opfer von Naturkatastrophen, Krieg und Vertreibung geworden sind und diese Notlage nicht aus eigener Kraft bewältigen können.

Sie hilft unabhängig von Religion, Hautfarbe und Nationalität. Die Hilfsmaßnahmen orientieren sich stets an den örtlichen Gegebenheiten und sind in den wirtschaftlichen, sozialen und politischen Kontext eines Landes oder einer Region eingebettet. Sie richten sich nach den Bedürfnissen der Opfer, achten die Würde der Menschen und schützen geltendes Recht und Brauchtum. Um dies zu garantieren, arbeitet die Diakonie Katastrophenhilfe eng mit erfahrenen, einheimischen Partnern zusammen.

Diakonie Katastrophenhilfe


Coronavirus breitet sich aus

Der neuartige Coronavirus Sars-CoV-2 breitet sich weltweit immer stärker aus. Mittlerweile sind mehrere tausend Menschen an dem Virus gestorben. Immer mehr Länder versuchen, die Ausbreitung zu verlangsam. Allgemeine Einreiseverbote und Vorsichtsmaßnahmen wirken sich auch auf die Arbeit der Diakonie Katastrophenhilfe aus.

So sind beispielsweise Menschen in Flüchtlingscamps großen Risiken ausgesetzt, da die hygienischen Bedingungen ohnehin schon schlecht sind und die medizinische Versorgung unzureichend ist. Die Diakonie Katastrophenhilfe befindet sich in engem Austausch mit ihren Partnerorganisationen und steht für weitere Hilfe bereit.

Wie die Diakonie Katastrophenhilfe in der Corona-Krise aktiv wird

Gemeinsam mit ihren Partnerorganisationen verbessert die Diakonie Katastrophenhilfe weltweit Hygienebedingungen für Menschen in Not. Dazu werden Latrinen und Handwaschstellen gebaut. Es werden dringend benötigte Hygieneartikel verteilt. Hierzu zählen zum Beispiel Seife, Handtücher und Desinfektionsmittel.

Gemeinsam mit ihren Partnern führt die Diakonie Katastrophenhilfe Aufklärungskampagnen durch. Dadurch wird zum Beispiel gezegt, wie richtiges Händewaschen vor ansteckenden Krankheiten schützen kann.


Nothilfe in Mosambik

© Kai M. Henning / Diakonie Katastrophenhilfe

Mit schweren Regenfällen und Windgeschwindigkeiten von 190 Kilometern pro Stunde traf Zyklon Idai am 14. März 2019 auf die Ostküste Mosambiks. Mehr als 1.300 Menschen sind Schätzungen zufolge gestorben, mehr als 100.000 haben ihr Zuhause verloren. Am schlimmsten war die Situation in der Provinz Sofala mit der Großstadt Beira.

Die Diakonie Katastrophenhilfe leisteten Nothilfe und ist vor Ort aktiv. Partnerorganisation ist die CEDES, (Ökumenisches Komitee für soziale Entwicklung).

Durch die langjährige Zusammenarbeit mit den Partnern vor Ort kann die Diakonie Katastrophenhilfe direkt handeln und die Menschen kontinuierlich mit Lebensmitteln, Saatgut und Hygieneartikeln versorgen. Bisher hat die Diakonie Katastrophenhilfe ca 1,6 Millionen Euro bereitgestellt.

Die Diakonie Katastrophenhilfe hilft Familien, Latrinen und Waschräume zu errichten und versorgt sie mit Tabletten zur Trinkwasseraufbereitung.

Mehr Informationen zur Nothilfe in Mosambik

Weitere Informationen über die Nothilfe der Diakonie Katastrophenhilfe im Jemen, in Syrien, Kenia und anderen Ländern