Diakonie Katastrophenhilfe

Sommeraktion „Die größte Katastrophe ist das Vergessen“

© Diakonie Katastrophenhilfe

Einige humanitäre Katastrophen stehen prominent im Fokus der Öffentlichkeit. Sie sind fester Bestandteil der politischen und gesellschaftlichen Diskussion und der medialen Berichterstattung. Staaten und andere Akteure aber auch Spenderinnen und Spender zeigen politisches Engagement, und stellen Mittel für Humanitäre Hilfe zur Verfügung.

Es gibt jedoch auch Krisen, Konflikte und Katastrophen, in denen die betroffene Bevölkerung keine oder nur unzureichende internationale Hilfe bekommt und in denen nur geringe politische Anstrengungen zur Bearbeitung unternommen werden. Auch die mediale Aufmerksamkeit ist in diesen Fällen vergleichsweise gering. Sie werden dadurch zu sogenannten „vergessenen Krisen“.

Bei der Aktion „Die größte Katastrophe ist das Vergessen“ setzt sich die Diakonie Katastrophenhilfe gemeinsam mit Caritas international dafür ein, vergessene Krisen in das öffentliche Bewusstsein zu rücken.

Mehr Informationen zu den „Vergessenen Katastrophen“

Aktion 2021: Heuschrecken in Ostafrika

In diesem Jahr steht die Heuschreckenplage am Horn von Afrika im Fokus. Wo die Insekte einfallen, bleibt nichts mehr übrig. Getreide, Gras, Sträucher und Bäume – alles kahlgefressen. Dabei ist der Hunger einer einzelnen Heuschrecke nicht der Rede wert: Zwei Gramm vertilgt sie pro Tag. Das Problem ist die schiere Masse der hungrigen Schwärme, die 80 Millionen Tiere oder mehr haben können. Ein Schwarm kann an einem Tag die Nahrung für 35.000 Menschen vernichten.

Diakonie Katastrophenhilfe und Caritas international haben den Menschen in Kenia, Äthiopien, Somalia und Südsudan schon im vergangenen Jahr geholfen, als die Heuschrecken einfielen. Aber die Hilfe muss weitergehen, weil neue Generationen von Heuschrecken bereits heranwachsen und das Leben der Menschen bedrohen.

Mehr Informationen

Materialien für die Gemeindearbeit

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Das ist die Diakonie Katastrophenhilfe

Die Diakonie Katastrophenhilfe leistet seit 60 Jahren weltweit dort Hilfe, wo die Not am größten ist. Sie unterstützt Menschen, die Opfer von Naturkatastrophen, Krieg und Vertreibung geworden sind und diese Notlage nicht aus eigener Kraft bewältigen können.

Sie hilft unabhängig von Religion, Hautfarbe und Nationalität. Die Hilfsmaßnahmen orientieren sich stets an den örtlichen Gegebenheiten und sind in den wirtschaftlichen, sozialen und politischen Kontext eines Landes oder einer Region eingebettet. Sie richten sich nach den Bedürfnissen der Opfer, achten die Würde der Menschen und schützen geltendes Recht und Brauchtum. Um dies zu garantieren, arbeitet die Diakonie Katastrophenhilfe eng mit erfahrenen, einheimischen Partnern zusammen.

Diakonie Katastrophenhilfe


Die Diakonie Katastrophenhilfe in der Corona-Krise

Das Coronavirus Sars-CoV-2 hat sich weltweit stark ausgebreitet. Mittlerweile sind über zwei Millionen Menschen an dem Virus gestorben. Immer mehr Länder versuchen, die Ausbreitung zu verlangsam. Allgemeine Einreiseverbote und Vorsichtsmaßnahmen wirken sich auch auf die Arbeit der Diakonie Katastrophenhilfe aus.

So sind beispielsweise Menschen in Flüchtlingscamps großen Risiken ausgesetzt, da die hygienischen Bedingungen ohnehin schon schlecht sind und die medizinische Versorgung unzureichend ist. Die Diakonie Katastrophenhilfe befindet sich in engem Austausch mit ihren Partnerorganisationen und steht für weitere Hilfe bereit.

Gemeinsam mit ihren Partnerorganisationen verbessert die Diakonie Katastrophenhilfe weltweit Hygienebedingungen für Menschen in Not. Dazu werden Latrinen und Handwaschstellen gebaut. Es werden dringend benötigte Hygieneartikel verteilt. Hierzu zählen zum Beispiel Seife, Handtücher und Desinfektionsmittel.

Gemeinsam mit ihren Partnern führt die Diakonie Katastrophenhilfe Aufklärungskampagnen durch. Dadurch wird zum Beispiel gezegt, wie richtiges Händewaschen vor ansteckenden Krankheiten schützen kann.