EHO in Serbien unterstützt Roma-Familien in der schwierigen Covid-Situation

Für den alltäglichen Bedarf
Für den alltäglichen Bedarf

Unser Partner Ökumenische Humanitäre Organisation - EHO - stellte humanitäre Hilfspakete für gefährdete Roma-Familien auf dem Territorium Serbiens durch ein Projekt bereit, das durch das Programm von Hoffnung für Osteruropa - HfO - der Diakonie Württemberg unterstützt wurde.

Die Mehrheit der Roma in Serbien lebt in Armut mit einer unsicheren Einkommensquelle, und ihre schlechten Lebens- und Wohnbedingungen reichen nicht aus, um die vollständige Einhaltung der Präventionsmaßnahmen zu gewährleisten, wodurch die Roma einem noch größeren Risiko ausgesetzt sind. Viele der Maßnahmen, die Serbien ergriffen hat, um seinen Bürgern Hilfe und Unterstützung zu leisten, waren nicht ausreichend auf diese Bevölkerungsgruppe  ausgerichtet, die in die am stärksten gefährdete und am die meist sensible Kategorie fällt. Obwohl die Roma als die am stärksten gefährdete Bevölkerungsschicht anerkannt wurden, erhielten sie keine umfassende systemische Unterstützung von Gesellschaft und Staat.

Eine Roma-Familie erhält das Nothilfepaket von EHO
Eine Roma-Familie erhält das Nothilfepaket von EHO

Im Zeitraum von Januar bis Mai 2021 wurden 130 einmalige Nothilfepakete als eine Form der Notfallintervention an Familien verteilt, die von der durch die Pandemie COVID 19 verursachten Krise zusätzlich betroffen waren.

Da die erfassten Familien über ganz Serbien verteilt sind, erfolgte die Verteilung der Pakete durch das Netzwerk der lokalen Integrationsbeauftragten, die dafür sorgten, dass die Hilfe die bedürftigsten Familien erreichte.

Humanitäre Hilfe in Form von Paketen mit Lebensmitteln, Körperpflegeprodukten und allgemeinen Hygieneartikeln wurde an die bedürftigsten Roma-Bewohner in den folgenden Gemeinden und Städten der Republik Serbien verteilt: Novi Sad, Sremska Mitrovica, Vladicin Han, Surdulica, Novi Bečej, Stari Bečej, Bačka Palanka, Smederevska Palanka, Bujanovac, Babušnica, Kikinda, Crepaja, Mali Iđoš, Kruševac, Kragujevac, Lebane, etc.

Diese Verteilung ist ein Teil der breiteren Bemühungen der Ökumenischen Humanitären Organisation, die Folgen der Coronavirus-Pandemie in Serbien zu beseitigen.



No comments found!

Schreiben Sie einen Kommentar