Ereignisreiches Jahr im Tageszentrum "Offenes Haus" in Hermannstadt

Das Team vom Tageszentrum "Offenes Haus" in Hermannstadt, Rumänien, blickt auf ein ereignisreiches Jahr zurück. In einem Schreiben an Freunde und Förderer betonen sie: "Dank Ihrer Unterstützung konnten wir etwas Licht in das Leben von über 25 Kindern aus schwierigen Familienverhältnissen bringen, auch wenn die Situation in diesem Jahr durch die Pandemie viel spezieller war und ist."

Der Bedarf und die Unsicherheit bei den Kindern "daheim" sei gewachsen. Die wenigen Eltern, die einen Arbeitsplatz hatten, haben diesen verloren oder gehören zu denjenigen, deren Arbeitsplätze abgebaut wurden, so das Team. Die Situation ist kritisch, Geld fehlt um Lebensmitteln, Kleidung oder Schulbedarf zu kaufen oder um Strom und Heizung zu zahlen. Dank der guten Arbeit im Tageszentrum - hier erhalten die Kinder Schulsachen und Schulkleidung - können die Kids die Schule besuchen (wenn diese offen ist). Die Armut bei den Familien sei noch sichtbarer geworden, erzählt Frau Fruman, die Leiterin der evangelischen Einrichtung: "Nicht wenige von den Kindern bitten uns um Essen, damit sie zu Hause wenigstens etwas Brot zum Abendessen haben."

Inzwischen sind die Schulen wegen der Pandemie geschlossen. Der Unterricht finden nur online statt. Die Kinder vom "Offenem Haus" haben kein Internet daheim, den Familien fehlt die Ausrüstung und somit ist den Kindern die Teilnahme von zu Hause aus am online Unterricht nicht möglich. Zum Glück gibt es das "Offene Haus" und Unterstützer. Für die Kids nicht nur ein Lichtblick in dunklen Zeiten, sondern ein Baustein für ihre Zukunft.

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