Hilfe bei Wasserversorgung für das Altenheim in Schweischer (Fişer, Rumänien)

Laut der Verbraucherzentrale ist das Leitungswasser in Deutschland überall von sehr guter Qualität und kann bedenkenlos getrunken werden (sofern keine Bleileitungen im Haus vorhanden sind). Wer einmal für einige Stunden auf fließend Wasser verzichten musste weiß, wie wertvoll dieses Gut ist.

In vielen ländlichen Siedlungen in Rumänien ist die Situation eine andere als in Deutschland. Wie die freien Journalisten und Journalistinnen der Seite „recorder“  herausfanden, fließt in über 800 Dörfern Rumäniens nicht trinkbares Wasser, teilweise sind sie an kein stabiles Wassersystem angeschlossen.
So auch das Altenwohn- und Pflegeheim in Schweischer. Von der Evangelischen Kirche A.B. Rumäniens vor 30 Jahren eröffnet, bietet das Altenheim Platz für 30 Personen und 13 Angestellte. Im Jahr 1991 zogen dort Seniorinnen und Senioren ein, die aufgrund ihres Alters, ihrer Gesundheit oder ihrer familiären Situation nicht mit der Auswanderungswelle nach Deutschland ziehen konnten, um dort einen Neuanfang zu starten. Weitere Generationen folgten, die dort medizinische Versorgung, körperliche Fürsorge, seelsorgerliche Betreuung und Gemeinschaft erfahren. Die Verpflichtung auf Zahlung einheitlicher Gebühren oder die Übergabe des eigenen Besitzes ist kein Kriterium, um im Heim aufgenommen zu werden. Es leben dort somit auch Menschen, die ihren Heimplatz aus sozialen Gründen und mit einer bescheidenen Rente nicht bezahlen können.
Trotz großer Bemühungen eine gute Bleibe mit würdigen Lebensstandards für die Seniorinnen und Senioren zu sichern, stellt die Wasserversorgung eine Schwierigkeit dar. Das Leitungswasser wird als Regenwasser innerhalb des Dorfes in einem Wasserbehälter der kommunalen Wasserversorgung aufgefangen und durch freien Fall in das Dorf geleitet. In regenarmen Zeiten, bei größerem Verbrauch oder Rohrbruch geht die Wasserversorgung zurück bis zum totalen Ausfall. Die Qualität ist ungeprüft. Darum wird das Wasser in aller Regel nicht als Trinkwasser verwendet.
Um eine ausreichende Wassermenge – vor allem in Corona-Pandemie-Zeiten, in denen Waschen und Baden als entscheidende Faktoren zur Gesundheit beitragen – zu sichern, soll nun mit Hilfe von Spenden eine eigene Wasserversorgungsanlage mit Filtersystem gekauft und installiert werden.

Die württembergische Landesstelle „Hoffnung für Osteuropa“ unterstützt das Altenheim in Schweischer schon viele Jahre und möchte dies mit Ihrer Hilfe auch in diesem Fall tun. Mit Ihrer Spende  unterstützen Sie die Gestaltung eines würdigen Lebensraumes für rund 30 hilfebedürftige und kranke alte Menschen.

Diakonie Württemberg
Verwendungszweck: Hoffnung für Osteuropa
IBAN: DE37 5206 0410 0000 4080 00
BIC: GENODEF1EK1



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