Online-Unterricht

Emilia hat Glück. Ihr Gemeindepfarrer hat erfahren, dass die Familie nicht in der Lage ist, ein Gerät zu besorgen, damit Emilia am Online-Unterricht teilnehmen kann. Mit Unterstützung der Diakonie in Polen und Württemberg konnte der Pfarrer einen Tablet-PC für Emilia besorgen. Dies eröffnet ihr neue Chancen, denn durch die schwierige Lebenssituation der Familie ist Emilia bereits von vielen Angeboten  ausgeschlossen. Am Schulunterricht teilnehmen zu können, ist ein Schlüssel zu ihrer Zukunft.          

Einige Zeit nachdem Emilia von Pfarrer Dawid das Tablet erhalten hatte, fragten wir sie, wie es mit dem Homeschooling geht:

„Dank des Tablets ist der Unterricht in diesen schweren Zeiten der Pandemie um vieles leichter. Jetzt kann ich am Online-Unterricht teilnehmen. Dadurch habe ich keinen Unterrichtsausfall mehr.“

In Polen wurde der erste Fall von COVID-19 am 4. März 2020 gemeldet. Einen starken Anstieg der Fälle gab es Anfang Oktober. Der (bisherige) Höhepunkt wurde am 7. November verzeichnet - 27.875 Coronainfektionen. Im Januar 2021 schwankt die Zahl der täglich infizierten zwischen 2.419 und 14.151. Eine große Bedrohung könnten nun die erwartete dritte Welle der Pandemie darstellen, ebenso wie die Mutationen des Coronavirus, die sich durch eine höhere Infektiosität auszeichnen. Ein Problem sind auch die Reisebeschränkungen. Viele Familien sind auf Einkommen aus den Nachbarländern angewiesen. Wenn die Familienmitglieder nicht, erschwert oder seltener zur Arbeit z.B. nach Deutschland fahren können, fehlt der Familie das Geld. Mitten in dieser Situation will die Diakonie Polen – mit Unterstützung der württembergischen Aktion „Hoffnung für Osteuropa“ und weiteren Hilfswerken – für die Menschen da sein und die christliche Barmherzigkeit in die Tat umsetzen.

Der Zustand der Epidemie und die Maßnahmen, die zu ihrer Bekämpfung ergriffen werden, beeinflussen die öffentliche Gesundheit auch auf andere Weise. Die Gesundheitsdienste sind desorganisiert, so dass andere Krankheiten nicht richtig behandelt werden können. Anhaltende soziale Isolation und Ungewissheit über die Zukunft können sich ebenfalls auf die psychische Gesundheit der Menschen auswirken. Hier will die Diakonie Polen sich für die besonders Bedürftigen einsetzen, Menschen mit Behinderung, alleinstehende Seniorinnen und Senioren sowie Kinder- und Jugendliche, die eine intensivere Unterstützung brauchen, als das öffentliche System ihnen geben kann.

Die Diakonie Polen ist ein integraler Bestandteil der Evangelisch-Augsburgischen Kirche in der Republik Polen. Das Jahresmotto der Kirche für 2021 setzt die Diakonie in Vordergrund: "Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist" (Lukas 6,36). Für unsere Geschwister in Polen beziehen sich diese Überlegung sowohl auf die Rolle des Gebets als auch auf die Betonung von Taten der Barmherzigkeit im menschlichen Leben.

Ihre Spende an die Aktion „Hoffnung für Osteuropa“  der Evangelischen Landeskirche in Württemberg und ihre Diakonie mit dem Verwendungszweck >>DIAKONIE POLEN<< hilft unseren Geschwistern direkt vor Ort.


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