„Klub Initiative Togliatti“

„Klub Initiative Togliatti“ (KIT) ist für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene in Togliatti eine besondere Oase zu allen Zeiten, aber vor allem  jetzt während der Pandemie. Hinter der Arbeit steht Pfarrerin Tatjana Zhivoderova und ein Team von Honorarkräften und Ehrenamtlichen. Zugleich ist diese Arbeit der Kern der Gemeindearbeit und verleiht der Kirchengemeinde ein ganz ausgeprägtes sozial-diakonisches Profil. Seit 2008 engagiert sich die Pfarrerin und die gesamte Gemeinde für die Inklusion von Menschen mit Behinderung in die Gesellschaft und insbesondere in das Gemeindeleben der kleinen, lutherischen Kirche. Leider bekommen die jungen Menschen und ihre Familien nur wenig staatliche und kommunale Unterstützung. Daran hat die Pandemie auch nichts geändert. In ihrem Brief zum Jahresanfang 2021 schrieb Pfarrerin Zhivoderova u.a.:

 „Die Menge der Gläubigen aber war ein Herz und eine Seele; auch nicht einer sagte von seinen Gütern, dass sie sein wären, sondern es war ihnen alles gemeinsam.“
Apostelgeschichte 4, 32+33

Lieber Brüder und Schwestern,                                                                                                  
ch will mit dem Satz aus der Apostelgeschichte beginnen, weil das letzte Jahr in der Pandemie für alle Menschen in der ganzen Welt sehr schwer war. Und wie es weiter gehen wird, weiß niemand! Aber für unsere Gemeinde und für das diakonische Projekt KIT wurde dieses Jahr auch zu einer neuen Chance, uns alle enger zu verbinden und nach neuen Möglichkeiten von Gemeinschaft zu suchen. Für das kommende Jahr hoffen wir, dass wir die sozial-diakonische Arbeit KIT nicht so oft und so lang aussetzen müssen. Wir beten dafür, dass die Quarantäne-Verordnungen, die Covid 19-Erkrankungen von Teilnehmenden und Mitarbeitenden uns 2021 nicht mehr so hart treffen werden wie das 2020 der Fall war..

Wir planen, unsere diakonische Arbeit zeitlich verkürzt und in kleineren Gruppen anzubieten. Da die Eltern der behinderten Kinder trotz Corona arbeiten müssen, mussten und müssen wir das Risiko eingehen, und teilweise die Tagesstätte öffnen, denn die Kinder können nicht alleine zu Hause bleiben. So konnten und können sich sechs bis acht Kinder gleichzeitig in einer Notgruppe in der Tagesstätte aufhalten. Wir wissen genau, dass unser Klubs notwendig und wichtig für alle Jugendliche und Eltern sind! So ist unser Klub auch und gerade in der weltweiten Corona-Pandemie für unsere Kinder und Eltern ein unverzichtbares Angebot. Das Corona-Virus verordnet uns jetzt zwar oft die soziale Distanz, aber was die Entwicklung der Kinder und das Leben ihrer Familien anbelangt, so wissen die Eltern, dass gerade für ihre Kinder das Leben in einer christlichen Gemeinschaft wie unserem Klub keine Alternative hat.

Die Arbeit in Togliatti wird auch von Pröbstin Olga Temirbulatova und der Kirchengemeinde in Samara unterstützt und begleitet. Auch hier wird Diakonie groß geschrieben. Neben Angeboten für Kinder mit Behinderung und deren Eltern bietet die Kirche z.B. in den Wintermonaten einen Mittagstisch für obdachlose und arme Menschen an. Seit Ende 1991 unterhält die Evangelische Gesamtkirchengemeinde Stuttgart partnerschaftliche Beziehungen zur Evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Sankt Georg in Samara. Viele Menschen aus Stuttgart und anderen Teilen Württembergs, die Hilfswerke Gustav-Adolf-Werk, Martin-Luther-Bund und das Diakonische Werk Württemberg (Hoffnung für Osteuropa) fördern die kirchliche Aufbauarbeit in Samara.

Ihre Spende an die Aktion „Hoffnung für Osteuropa“  der Evangelischen Landeskirche in Württemberg und ihre Diakonie mit dem Verwendungszweck >>RUSSLAND<< hilft unseren Geschwistern in Togliatti und Samara direkt vor Ort.


Spenden

© Unsplash | Evan Kirby

Unterstützen Sie die Arbeit von Hoffnung für Osteuropa mit einer Spende.

Diakonie Württemberg
Verwendungszweck: Hoffnung für Osteuropa
IBAN: DE37 5206 0410 0000 4080 00
BIC: GENODEF1EK1

Online Spenden