Diakonie Haus Elim in Prešov

Die Diakonie – der Dienst am Nächsten hat in der Evangelischen Kirche A. B. in der Slowakei eine lange Tradition. Im Ostdistrikt der EKAB gibt es einige Einrichtungen, die Seniorinnen und Senioren sowie Menschen mit Behinderung soziale Dienste anbieten. Das Bischofsamt des Ostdisktrikts der EKAB möchte an diese Nächstenliebe anknüpfen und im ehemaligen Konvikt in der Baštovástraße im Stadtzentrum Prešov ein Diakonie-Haus mit dem Name ELIM gründen. Elim hat die alttestamentliche Bedeutung von Quelle und Oase der Entspannung und steht für das Schöpfen von neuen Kräften auf dem Weg in das versprochene Land. Auch das Diakonie-Haus soll eine Stelle für Entspannung und Schöpfen neuer körperlicher Kräfte für die Leute werden, deren Kraft aufgrund des hohen Alters oder wegen Krankheit ausgeht. Mit dem Diakonie-Haus sollen die Menschen geistliche Kraft und Ermutigung im Herbst des Lebens erfahren.

Das Projekt konzentriert sich auf den Umbau des Gebäudes des ehemaligen Konvikts in der Baštovástraße 21 in Prešov zu einer diakonischen Einrichtung. Das Gebäude wurde in den Jahren 1904 und 1905 gebaut. Im Jahre 1944 wurde es umgebaut und um eine Etage erweitert. In der Zeit des Sozialismus wurde dieses Gebäude, wie so viele in dieser Zeit, verstaatlicht und bis 2005 diente es als Internat der Hotel-Akademie. Nach 1995 gab der Staat das Gebäude der Kirche zurück. Das seit 2008 leer stehende Gebäude wurde 2017 zum Kulturdenkmal.

Folgende Umbau- bzw. Renovierungsmaßnahme sind geplant: Im Untergeschoss entstehen das Krankenbehelflager, sowie der Heizraum, die Wäscherei und das Lager für Lebensmittel. Im Erdgeschoss werden sich die Rezeption, die Küche, der Speisesaal und der Andachtsraum befinden. Auf der ersten und zweiten Etage werden Zimmer für Klientinnen und Klienten, Erholungsräume, ein Raum für Ärztinnen und Ärzte, Krankenschwestern und Pfleger eingerichtet. Auf dem Dachgeschoss sollen Büros und Räume für verschiedene Therapieformen entstehen. Das ganze Gebäude wird barrierefrei und soll Platz für 37 Klientinnen und Klienten bieten.

Das Haus, in dem die zukünftige diakonische Einrichtung entstehen wird, ist durch einen großen Hof mit einem anderen kirchlichen Gebäude verbunden. Anfang des 20. Jahrhundert diente dieser Gebäudekomplex als Internat und Konvikt für Theologiestudenten. Dieses Gebäude hat der Distrikt vor ein paar Jahren renoviert und 23 Mietwohnungen eingerichtet. Die Wohnungen sind für junge Familien bestimmt, die sich keine andere Unterkunft leisten können. Im gemeinsamen Hof dieser zwei Gebäude entsteht ein Freizeitbereich, den die Klientinnen und Klienten des Diakoniehauses und die junge Familien gemeinsam benutzen können.


Spenden an die EKAB und die Diakonie

Die Evangelische Landeskirche in Württemberg und die Evangelische Kirche Augsburgischen Bekenntnisses in der Slowakei (EKAB) blicken auf eine langjährige, formelle Partnerschaft zurück. Im Rahmen dieser Partnerschaft arbeitet das Diakonische Werk in Württemberg e.V. eng mit der Diakonie der EKAB zusammen. Die Aktion „Hoffnung für Osteuropa“ des Diakonischen Werkes in Württemberg ist in diese Partnerschaft eingebunden. Spendengelder für die Slowakei werden i.d.R. jeweils zu 50 Prozent an die Kirchengemeinden und zu 50 Prozent für die Diakonie aufgeteilt. Vom Umfang her sind diese Ausgaben durchschnittlich 1/3 der Gesamtspenden der württembergischen Aktion „Hoffnung für Osteuropa“.

Diakonie in der Slowakai

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Die EKAB in der Slowakai

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