Die EKAB in der Slowakai

Die Evangelische Kirche Augsburgischen Bekenntnisses in der Slowakei (EKAB)hat nach der kommunistischen Zeit ihre Arbeit und ihren Dienst schnell wieder aufgenommen. Im Zuge dessen wurde auch beschlossen, dass das vom kommunistischen Staat übernommene Eigentum und die Kirchengebäude der Kirche zurückzugeben werden. Dieser Beschluss galt auch für Eigentum, das die evangelische Kirche in der Slowakei im Erbverfahren von der deutschen evangelischen Kirche in der Slowakei bekommen hat. Ein großer Teil der Gebäude, die die Kirchengemeinden zurückbekamen, waren jedoch in sehr schlechtem Zustand. Die Kirchengemeinden mussten ihre Gebäude somit renovieren, um mit der kirchlichen Arbeit für die Menschen beginnen zu können.

Zwar hat sich die politische Situation in der Slowakei bereits vor 30 Jahren geändert, aber noch immer sind die Kirchengemeinden von Gottesdienstopfern und Spenden abhängig. Deshalb können viele Kirchengemeinden das Geld nur für das Notwendigste verwenden. Für die darüber hinaus gehenden Kosten – wie beispielsweise die Renovierung der Kirchengebäude oder verschiedene Bildungsaktivitäten – fehlen den Gemeinden auch heute noch die Mittel. Hier setzt die Partnerschaft mit der Evangelischen Landeskirche in Württemberg und die  Unterstützung durch die Diakonie in Form der Aktion „Hoffnung für Osteuropa“ (HfO) an. Darüber hinaus berät „Hoffnung für Osteuropa“ die EKAB und teilt Erfahrungen mit der Kirche. Dies gilt vor allem für den Ausbildungsbereich und alle anderen Aktivitäten, die zur Entwicklung des Glaubens und des Kirchengemeindelebens beitragen. Bei der Aktion Hoffnung für Osteuropa stehen Themen wie Armut, Versöhnung und Gerechtigkeit, Solidarität und die Intensivierung der ökumenischen Beziehungen im Mittelpunkt.

Die Zusammenarbeit in den verschiedenen Projekten zwischen der EKAB und Hoffnung für Osteuropa ist von Dankbarkeit und Aufrichtigkeit geprägt und es wird auf eine weitere Zusammenarbeit in der Zukunft gesetzt.