Internationale Ausbildungsprojekte mit den Ländern Kosovo, Bosnien-Herzegowina, Albanien, Ukraine und Armenien

Duale Ausbildung zur Pflegefachkraft

Mit der Ausbildung von jungen arbeitsuchenden Menschen aus Drittstatten zu Pflegefachfrauen und Pflegefachmännern geht die Diakonie Württemberg einen neuen, nachhaltigen Weg der Gewinnung von Internationalen Pflegefachkräften.

Die jungen im Ausland vorbereiteten und in Deutschland ausgebildeten internationalen Pflegefachkräfte sind in den Pflegeeinrichtungen der Diakonie in Baden-Württemberg willkommen und geschätzt.

Das Diakonische Werk Württemberg bietet mit der 3-jährigen Ausbildung zur Pflegefachfrau oder zum Pflegefachmann für junge Menschen aus Drittstaaten einen fairen, sicheren und legalen Weg der Migration nach Deutschland, von dem sowohl die jungen Menschen aus Drittstaaten als auch die Pflegeeinrichtungen in Deutschland profitieren.

2014 startete die Diakonie Württemberg in Kooperation mit dem kosovarischen Partner APPK das Kosovo-Ausbildungsprojekt als Pilotprojekt. Im ersten Jahrgang begannen 25 Personen die Ausbildung zur Altenpflegefachkraft, von denen 24 Personen die Ausbildung erfolgreich abgeschlossen haben.

In den folgenden Jahren wuchs die Zahl der am Internationalen Ausbildungsprojekt teilnehmenden Auszubildenden kontinuierlich. Das erfolgreiche Ausbildungsprojekt wurde auch auf die Herkunftsländer Bosnien-Herzegowina, Albanien, Ukraine und Armenien ausgedehnt.

Im Herbst 2021 wird die 500. Projektteilnehmerin einreisen und ihre Ausbildung zur Pflegefachfrau entsprechend des Pfegeberufegesetzes beginnen.

Im Herbst 2021 werden auch die Teilnehmenden des 4.Projektjahrgangs ihre Ausbildung als Altenpflegefachkräfte abschließen und als Fachkräfte in Baden-Württemberg arbeiten. Über das Ausbildungsprojekt konnten bisher etwa 200 gut ausgebildete Pflegefachkräfte gewonnen werden. Mit dem erfolgreichen Abschluss der 3-jährigen Ausbildung zur Pflegefachkraft erhalten die jungen Menschen die Arbeitserlaubnis als Pflegefachkraft in Deutschland und das Recht auf einen dauerhaften legalen Aufenthalt in Deutschland.

Das Internationale Ausbildungsprojekt der Diakonie wird von einem Konsortium von  Trägern und Einrichtungen der Diakonie und der Caritas gemeinsam durchgeführt und vom Diakonischen Werk Württemberg koordiniert. In dem Netzwerk arbeiten inzwischen mehr als 15 Träger aus Diakonie und Caritas zusammen, unter anderem BruderhausDiakonie, Mariaberg, Evang. Heimstiftung, Samariterstiftung, Dienste für Menschen, Zieglersche, Alexanderstift , Diakonieschwesternschaft Herrenberg-Korntal, Evang. Altenhilfe St. Georgen, Caritasverband Hochrhein, Caritasverband Schwarzwald-Baar und andere.

Erfolgreicher Weg zur Gewinnung von qualifizierten internationalen Pflegefachkräften

Die Ausbildung von jungen Menschen aus Drittstaaten hat sich als erfolgreicher und verlässlicher Weg der Gewinnung von gut und passend qualifizierten internationalen Fachkräften für die Pflege erwiesen.

Junge Menschen, die sich für die Teilnahme an dem Ausbildungsprojekt interessieren, benötigen einen Schulabschluss, der mindestens einem Mittleren Schulabschluss in Deutschland entspricht. Außerdem müssen die Bewerberinnen und Bewerber bereit sein, schon im Herkunftsland Deutschkenntnisse bis zum Niveau B2 zu erwerben. Eine Bewerbung für die Teilnahme an diesem Projekt ist nur bei den Partnerorganisationen in den Herkunftsländern möglich.

Träger und Einrichtungen, die sich für eine Teilnahme und Mitarbeit in dem Internationalen Ausbildungsprojekt interessieren, finden hier (PDF) erste Informationen oder wenden sich an Johannes Flothow, den Koordinator des Projekts.

Internationale Mitarbeitende, die eine Ausbildung oder eine Beschäftigung in Deutschland begonnen haben, finden auf unserer Willkommens-Hompage Informationen, die beim Ankommen und bei der Orientierung in der deutschen Gesellschaft nützlich sein können.

Staatsministerin Widmann-Mauz informiert sich über das Projekt

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