• 04.04.2018 Professorentitel verliehen

Professorentitel verliehen

Prof. Dr. Birgit Susanne Dinzinger (2. von links), der Präsident der Hanil Universität Rev. Prof. Dr. Choon-Seo Koo (Mitte), und Prof. Dr. Robert Bachert (2. von rechts)

Dr. Robert Bachert, Finanzvorstand, und Dr. Birgit Susanne Dinzinger, Leiterin der Abteilung Migration und Internationale Diakonie, wurde von der Hanil University in Südkorea Titel und Würde eines Professors verliehen. In einem feierlichen Akt überreichte der Präsident der Hanil Universität und des Presbyterian Theological Seminary Rev. Prof. Dr. Choon-Seo Koo die Ernennungsurkunden. Beide neu ernannten Professoren lehren im Fach Diakoniewissenschaft. Das Diakonische Werk Württemberg und die Hanil Universtät sind seit 1994 partnerschaftlich verbunden.

In seinem Dankeswort erinnerte Dr. Bachert an die langjährige freundschaftliche Verbundenheit, aus der drei gemeinsame diakoniewissenschaftiche Kongresse hervorgingen. Als die Diakonie  Württemberg im September 1994  zum ersten Mal nach Südkorea kam, ging es vor allem um Fragen der sozialen Verantwortung der Kirche. „Meeting and sharing for social service of Korea and German church.“ Wie die Diakonie biblisch begründet ist, welche Bedeutung sie für das Leben und die Organisation einer Kirchengemeinde hat und welche Strukturen für das soziale Handeln der Kirche gebildet werden, sind Fragen, die in Deutschland wie Korea bis heute aktuell sind und die Inhalte des Austauschs und des gemeinsamen Lernens sind.

Auch angesichts des rasanten Wandels bleiben die konkrete Unterstützung für Menschen in Not und soziale Anwaltschaft die beiden Hauptsäulen von Diakonie, so Dr. Dinzinger in ihrem Dankeswort, – und dies ganz konkret vor Ort, mitten in der Gesellschaft, im Netzwerk mit Kirchengemeinden und weiteren Akteuren in der Zivilgesellschaft. Es gelte heute, alle Kräfte „guten Willens“ für Gerechtigkeit und Frieden zu bündeln – lokal und global. Durch alle Zeiten sei die Diakonie unterwegs mit zwei großen biblischen Worten: Barmherzigkeit und Gerechtigkeit. Wo Barmherzigkeit und Gerechtigkeit heute lebendig werden, leuchte zeichenhaft Gottes neue Welt auf. Von und in dieser Hoffnung lebten Christenmenschen und bringen sich ein in Kirche und Diakonie, in Gesellschaft und Politik.