03. Januar 2019

Reiner Hellwig wird neuer Justiziar des Diakonischen Werks Württemberg

© Privatbild Reiner Hellwig

Verband hat vielseitig erfahrenen und kompetenten Juristen gewonnen

Stuttgart, 3. Januar 2018. Neuer Justiziar des Diakonischen Werks Württemberg ist Reiner Hellwig. Der 51-jährige Jurist ist Nachfolger von Uwe Rzadkowski, der in den Ruhestand geht. Hellwig war zuletzt Kaufmännischer und Verlegerischer Leiter der Deutschen Bibelgesellschaft. „Wir freuen uns, mit Herrn Hellwig einen vielseitig erfahrenen Juristen gewonnen zu haben, der die Kompetenz für die besonderen Anforderungen unseres Wohlfahrtsverbands mitbringt“, sagt Oberkirchenrat Dieter Kaufmann, Vorstandsvorsitzender des Diakonischen Werks Württemberg. Erfreulich sei auch, dass der neue Abteilungsleiter in der württembergischen Landeskirche verwurzelt ist. Hellwig tritt seinen Dienst am 1. März 2019 an.

Hellwig leitet künftig die Abteilung Justiziariat, Arbeits- und Sozialrecht, in deren Zuständigkeit auch die Rechtsberatung der Diakonie-Sozialstationen gehört. Zu seinen Aufgaben gehört maßgeblich die Bearbeitung rechtlicher Grundsatzfragen, insbesondere auf dem Gebiet des Kirchlichen Arbeitsrechts, des Vereins-, Stiftungs- und weiteren Gesellschaftsrechts, des Staatskirchenrechts und des Gemeinnützigkeitsrechts. Auch die Umsetzung des Kirchen- sowie des Mitgliedschafts- und Satzungsrechts gehört dazu. Hellwig berät das Diakonische Werk Württemberg bei Vertragsangelegenheiten und vertritt es in Verhandlungen. Auch rechtliche Anfragen der Mitgliedseinrichtungen gilt es in seiner Abteilung zu bearbeiten.

„Ich freue mich darauf, mit meiner Erfahrung und Kompetenz am diakonischen Auftrag mitwirken zu können“, sagt Hellwig. Ihn locken die „facettenreichen Aufgaben“ bei der Diakonie.

Reiner Hellwig ist in Giengen an der Brenz aufgewachsen. Nach dem Jura-Studium in Tübingen war er Referendar am Landgericht Heilbronn und absolvierte am Oberlandesgericht Stuttgart sein zweites Staatsexamen. Schon während des Studiums arbeitete er in einer Buchhandlung, die er nach dem 2. juristischen Staatsexamen für einige Jahre übernahm. In dieser Zeit war er parallel zu seiner Tätigkeit als Buchhändler auch als Anwalt zugelassen und in einer Stuttgarter Kanzlei tätig. Nach der Tätigkeit in unterschiedlichen Unternehmen wechselte Hellwig zur Deutschen Bibelgesellschaft, einer kirchlichen Stiftung öffentlichen Rechts.