Teilhabegutscheine


Mit unserer Aktion "Kirche trotzt Armut und Ausgrenzung" setzen wir Zeichen. Wir wollen politisch Verantwortliche gewinnen, soziale Teilhabe zu ermöglichen – so wie wir es mit unseren großen und kleinen Teilhabegutscheinen tun. Teilhabe, auf die jeder und jede ein Recht hat und von der trotzdem viele ausgeschlossen sind.
Wir stellen Ihnen unsere Aktion vor, mit der sich die Württembergische Landeskirche und ihre Diakonie gegen Ausgrenzung und für Teilhabe einsetzen. Indem wir so handeln, orientieren wir uns an Paulus, der in seinem Brief an die Römer schreibt:

Darum nehmt einander an, wie Christus euch angenommen hat zu Gottes Ehre.

Römer 15,7

Informationen zu den Teilhabegutscheinen

Teilhabegutschein Beschäftigung

Teilhabegutschein Beschäftigung

Der Teilhabegutschein Beschäftigung kommt Menschen zugute, die sich beruflich einbringen wollen, aber keine Chance auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt haben. Von Arbeitslosigkeit und Ausgrenzubg betroffene Menschen bekommen damit ein Angebot zur Teilhabe.

Die Förderung beträgt, je nach Situation, zwischen 100 und 500 Euro pro Monat, entweder als Aufwandsentschädigung oder als Lohnkostenzuschuss.

Eine Förderung beantragen können Kirchengemeinden der Evangelischen Landeskirche in Württemberg. Die Kirchengemeinde entscheidet, für wen sie eine Förderung beantragt und ob sie die Beschäftigungsmaßnahme selber durchführt oder an einen diakonischen Träger delegiert.

Teilhabegutschein Freizeit, Kultur, Bildung

Teilhabegutschein Freizeit, Kultur, Bildung

Mit dem Teilhabegutschein Freizeit, Kultur, Bildung unterstützen wir Personen, die aus finanziellen Gründen an Veranstaltungen, Unternehmungen, kulturellen, sportlichen oder kommunalen Ereignissen nicht teilnehmen können. Dadurch wird von Armut betroffenen Menschen konkret die Teilnahme an einem Bildungsangebot, einem kulturellen Angebot oder einem Freizeitangebot ermöglicht.

Die Förderung ist eine einmalige Unterstützung und beträgt bis zu 250 Euro.

Eine Förderung beantragen können Kirchengemeinden der Evangelischen Landeskirche in Württemberg. Die Kirchengemeinde entscheidet selbst, für wen sie die Förderung beantragt. Die Förderung wird der betroffenen Person als Geldleistung ausbezahlt

Antragstellung

Informationen zur Antragstellung

Eine Förderung beantragen können Kirchengemeinden der Evangelischen Landeskirche in Württemberg. Die Kirchengemeinde entscheidet selbst, für wen sie die Förderung beantragt.

Über die Bewilligung eines Antrags für den Teilhabegutschein Freizeit, Kultur, Bildung wird zeitnah entschieden. Der Förderbetrag wird in der Regel an die antragstellende Kirchengemeinde überwiesen. Die betroffene Person bekommt dann die Geldleistung von der Kirchengemeinde ausbezahlt.

Beim Teilhabegutschein Beschäftigung entscheidet die Kirchengemeinde, ob sie die Beschäftigungsmaßnahme selber durchführt oder an einen diakonischen Träger delegiert. Die Förderung ist zunächst auf ein Jahr begrenzt. Es kann eine Verlängerung beantragt werden. 

NEU: Beim Teilhabegutschein Beschäftigung wird ab sofort erst nach Quartalsende über die bis dahin eingegangenen Anträge entschieden. Es werden dabei jeweils Mittel in Gesamthöhe von ca. 45.000,- Euro bewilligt. Nicht bewilligte Anträge können nicht weiter berücksichtigt werden. Ggf. kann ein neuer Antrag gestellt werden. Der Beginn der Beschäftigung darf dabei nicht vor der Antragsstellung liegen.

Stichtage für die Berücksichtigung der Anträge ist jeweils der 31.12. / 31.03. / 30.06. / 30.09. Anträge können aber jederzeit eingereicht werden.

Landkarte Teilhabegutschein Beschäftigung

Auf der Landkarte finden Sie alle Kirchengemeinden, die arbeitslosen Menschen über die Teilhabegutscheine eine Beschäftigung ermöglichen.


Zurück im ersten Arbeitsmarkt

Thomas Fischer hat über die Teilhabegutscheine Arbeit gefunden. Nach dreijähriger Arbeitslosigkeit ist er seit 2013 als Mesner und Hausmeister in der Evangelischen Kirchengemeinde Remseck-Aldingen tätig und nun im ersten Arbeitsmarkt angekommen: „Durch die Arbeit hat mein Tag endlich wieder Struktur bekommen. Ich bin froh, dass ich mein eigenes Geld verdiene und damit auch am sozialen Leben wieder teilhaben kann.“

Für Pfarrer Jens Keil, Pfarrer in Remseck-Aldingen, war der Teilhabegutschein eine gute Lösung: „Kirchengemeinden haben personell wenig Spielraum. Durch den Gutschein konnten wir Herrn Fischer unbürokratisch erst stundenweise anstellen, was sich immer weiter bis zur Festanstellung entwickelt hat.“ Die Kirchengemeinde hielt auch zu Herrn Fischer, als er einen Rückfall in die Alkoholsucht erlitt. Die Therapie habe er auch Dank des Rückhalts der Kirchengemeinde geschafft, so Fischer. Pfarrer Jens Keil: „Auch wenn es zwischendurch schwierig war: Wir sind froh Herrn Fischer als motivierten, zuverlässigen und engagierten Mitarbeiter zu haben."


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  • Flyer Teilhabegutscheine

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  • Broschüre Beschäftigungsgutscheine

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  • Merkblatt zur Antragstellung

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    Antragsformular Teilhabegutschein Freizeit, Kultur, Bildung

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    Antragsformular Teilhabegutschein Beschäftigung

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    Verwendungsnachweis Teilhabegutschein Beschäftigung

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