Menschen mit Flucht- und Migrationsgeschichte

Die Diakonie unterstützt Menschen mit Flüchtlings- und Migrationsgeschichte bei der Integration. Die Mitarbeitenden der Diakonie informieren über Fragen des Aufenthaltsrechts, der Existenzsicherung sowie über den Zugang zu Schule und Beruf. Die Angebote diakonischer Migrations- und Flüchtlingsdienste richten sich an Arbeitsmigranten und Arbeitsmigrantinnen, Spätaussiedler und Spätaussiedlerinnen, Flüchtlinge, ausländische Studierende, binationale Partnerschaften, Opfer von Menschenhandel und häuslicher Gewalt, Menschen in Abschiebehaft und Menschen ohne legalen Aufenthalt. Auch Menschen und Initiativgruppen, die Flüchtlinge und Migranten unterstützen, werden von der Diakonie begleitet. Alle Angebote sind für die Ratsuchenden kostenlos.

Beratungstellen für Menschen mit Migrations- und Flüchtlingsgeschichte


Angebote für Menschen mit Migrationsgeschichte

Psychologische Beratungsstelle (PBV)

Psychologische Beratungsstelle

Die Psychologische Beratungsstelle für politisch Verfolgte und Vertriebene (PBV) der Evangelischen Gesellschaft Stuttgart ist darauf spezialisiert traumatisierte Flüchtlinge und Vertriebene sowie Migranten mit psychoreaktiven Störungen zu beraten und zu behandeln. Mehr Info

Internationales Beratungszentrum (IBZ)

Internationales Beratungszentrum – Sozialdienst für Flüchtlinge

Das Internationale Beratungszentrum (IBZ) betreut Flüchtlinge in allen Bereichen. Es gibt Angebote zur beruflichen Förderung und den Besuchsdienst ProMi für ältere Migranten sowie eine Vielzahl an interkulturellen Bildungs- und Begegnungsveranstaltungen. Mehr Info

Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderer (MBE) und Jugendmigrationsdienste

Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderer (MBE) und Jugendmigrationsdienste

Die Migrationsberatungen für erwachsene Zuwanderer (MBE) unterstützen eingewanderte Menschen mit einem auf Dauer angelegten Aufenthaltsstatus bei Fragen des täglichen Lebens vor, während und nach dem Besuch eines Integrationskurses, zum Beispiel bei der Anerkennung der Bildungsabschlüsse aus dem Ausland, des Kindertagesstättenbesuchs oder Schulbesuches der Kinder. Sie bieten regelmäßige Sprechstunden an und arbeiten in Netzwerken mit der Kommune und anderen sozialen Trägern zusammen und fördern die Begegnung mit Einheimischen vor Ort. Die MBE steht erwachsenen Migranten und Migrantinnen über 27 offen. Für Jugendliche (ab 12 Jahre) und junge Erwachsene (bis 27 Jahre) mit Migrationsgeschichte existiert mit dem Jugendmigrationsdienst (JMD) ein eigenes Beratungsangebot, das junge Menschen zum Beispiel bei der Sprachförderung und Ausbildungssuche unterstützt.

Die Angebote der Migrationsfachdienste sind für die Ratsuchenden kostenlos. 

Fraueninformationszentrum FIZ

Fraueninformationszentrum FIZ

Das Fraueninformationszentrum FIZ unterstützt und berät Frauen, die als Heiratsmigrantinnen nach Deutschland gekommen sind. Auch Frauen, die Opfer von Menschenhandel und Zwangsprostitution geworden sind, werden durch das FIZ begleitet. Mehr Info

Beratungsstelle YASEMIN

Beratungsstelle YASEMIN

YASEMIN ist eine Beratungsstelle für junge Migrantinnen zwischen 12 und 27 Jahren, die Schwierigkeiten mit ihrem sozialen Umfeld haben, zum Beispiel weil sie durch Zwangsheirat bedroht sind oder schon zwangsverheiratet wurden. Die Beratungsstelle YASEMIN wendet sich mit ihrem Angebot an diese Migrantinnen sowie an vertraute Dritte der jungen Frauen. Mehr Info

Qualifikation im Gesundheitsbereich

Qualifikation im Gesundheitsbereich

Im Projekt „Hygia" können medizinische Fachkräfte aus dem Ausland mit einem hier nicht anerkennungsfähigen Abschluss eine hierzulande erforderliche Qualifikation für den Gesundheitsbereich erwerben. Bedingung zur Teilnahme ist u. a. der Abschluss einer Pflegeausbildung im Heimatland und eine beglaubigte Übersetzung des Diploms. Mehr Info 

Deutsch- und Integrationskurse

Deutsch- und Integrationskurse

Der Verein für Internationale Jugendarbeit (vij) bietet verschiedene Deutsch- und Integrationkurse an. Dazu gehören allgemeine Integrationskurse für Frauen und Männer; Alphabetisierungskurse sowie weitere Deutschkurse, z. Bsp. für Mütter, Au-pairs, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiterkurse, B2 Kurse, usw. Mehr Info

Psychosoziale Beratung

  • Norbert Häberlin

    Kontaktstelle Psychosoziale Beratung – Region Rems-Murr

    Kreisdiakonieverband Rems-Murr-Kreis
    Schlachthausstr. 5
    73614 Schorndorf

    07181 9376742
    07181 9376749
    E-Mail
  • Hanna Pick

    Kontaktstelle Psychosoziale Beratung – Region Reutlingen-Neckar/Alb

    Kreisdiakonieverband Reutlingen
    Planie 11
    72764 Reutlingen


Flüchtlinge willkommen heißen und begleiten

Über 60 Millionen Menschen auf der ganzen Welt sind zur Zeit auf der Flucht. Das ist die höchste Zahl seit dem Zweiten Weltkrieg. Kirche und Diakonie möchten dazu beitragen, dass sie freundlich aufgenommen und vielfältig unterstützt werden. Die Handreichung "Flüchtlinge willkommen heißen, begleiten und beteiligen" gibt deshalb Hinweise, wie eine konkrete Unterstützung von Flüchtlingen aussehen und eine Kultur des Willkommens gestaltet werden kann. Zur Orientierung werden zudem die wichtigsten Inhalte des Landesflüchtlingsaufnahmegesetzes Baden-württemberg erläutert.

Handreichung

Materialien

Aufenthalt und Arbeitssuche in Deutschland

Erste Orientierungen zu Aufenthaltsrecht und Anmeldung, Arbeitssuche, Sozialleistungen und Familiennachzug sind in dem zweisprachig deutsch-griechischen Flyer "Aufenthalt und Arbeitssuche in Deutschland" zu finden. Diese gelten nicht nur für Zugewanderte bzw. Zuwanderungsinteressierte aus Griechenland, sondern ebenso für Menschen aus den weiteren Mitgliedsstaaten der Europäischen Union. Der Flyer ersetzt keine Beratung, sondern bietet erste Informationen zu den wichtigsten ausländer- und sozialrechtlichen Fragestellungen, Verweise auf Migrationsberatungsstellen und hilfreiche Internetadressen.

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Rassismuskritische Bildungsarbeit

Wie kann ich Bildungsarbeit rassismuskritisch gestalten? Antworten darauf gibt die Arbeitshilfe "Woher komme ich?" Als Spiegelbild der Frage „Woher kommst Du?“ will die Erkundung des eigenen „Woher“ Denkmuster unterbrechen. Unter Einbeziehung von Aspekten wie der eigenen Verortung in gesellschaftlichen Macht- und Dominanzverhältnissen lassen sich neue Sicht- und Herangehensweisen entdecken. Im Zentrum steht die Frage nach angemessenen pädagogischen Handlungsmöglichkeiten - einschließlich Fehlerfreundlichkeit und Lernbereitschaft - im jeweiligen spezifischen Kontext.

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