Wohnungsnotfallhilfe

Ohne Wohnung ist alles nichts!

Etwa 30.000 Menschen in Baden-Württemberg haben kein Dach über dem Kopf. Circa 20.000 Menschen gelten als obdachlos und werden nach Polizeirecht untergebracht. Meist ist es wirtschaftliche Not, verbunden mit schwierigen persönlichen Lebensumständen, die Menschen in diese extreme Situation geraten lässt. Neben der materiellen, gesundheitlichen und psychischen Not leiden sie auch unter Ausgrenzung und Isolation.

Die Wohnungsnotfallhilfe der Diakonie Württemberg steht fest in der Tradition der christlichen Armenhilfe und erkennt Wohnen als ein Grundrecht des Menschen in Anlehnung an das Grundgesetz sowie die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte an.

18 Mitglieder des Fachverbandes Wohnungsnotfallhilfe der Diakonie Württemberg bieten in unterschiedlicher Form Beratung und Unterstützung. Die Begegnung mit den Betroffenen auf Augenhöhe und mit Würde ist handlungsleitend. Die Hilfe basiert insbesondere auf sozialrechtlichen Grundlagen wie dem SGB XII, SGB II als auch der Daseinsvorsorge. Die Diakonie Württemberg betreibt ein qualifiziertes und gut ausgebautes Hilfenetz mit

  • Tagesaufenthalten mit niederschwelligen Angeboten ohne verpflichtende Momente.
  • Aufsuchender Sozialarbeit, die proaktiv mit Menschen in Notlagen in Kontakt tritt.
  • Fachberatungsstellen als zentrale Anlauf- und Beratungsstellen in den Stadt- und Landkreisen zur Abklärung des Hilfebedarfes als auch der Unterstützung bei der Hilferealisierung.
  • Stationären Einrichtungen, die Unterstützungsleistungen rund um die Uhr bieten und von einzelnen Betroffenen als Heimat wahrgenommen werden.
  • Betreutem Wohnen, das Wohnraum bereit stellt und Unterstützung für Menschen in ihrem individuellen Wohnumfeld bietet.
  • Arbeitsmarktintegrativen Hilfen und tagesstrukturierenden Angeboten.

Einblick in die Arbeit der Diakonie Württemberg: Arbeitslosen- und Wohnungslosenhilfe, Erlacher Höhe

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Referat Wohnungsnotfallhilfe

Die Aufgaben des Referates sind:

  • Sozialpolitische Vertretung auf Landesebene und in der Liga der Freien Wohlfahrtspflege
  • Vertretung des Arbeitsfeldes sowie der Mitgliedseinrichtungen in regionalen und überregionalen Gremien
  • Vertretung in Landes- und Bundesarbeitsgemeinschaften und in den Fachverbänden
  • Beratung und Unterstützung der Mitgliedseinrichtungen
  • Erstellen von fachlichen Empfehlungen für übergeordnete Gremien zu konzeptionellen Grundlagen und investiven Maßnahmen der Mitgliedseinrichtungen
  • Planung und Organisation von Fortbildungsveranstaltungen
  • Organisation und Moderation von Arbeitskreisen im Arbeitsfeld
  • Bearbeitung von Grundsatzfragen
  • Erarbeiten von Rahmenleistungsbeschreibungen
  • Weiterentwicklung von Dokumentationssystemen

Das Diakonische Werk Württemberg ist unter anderem Mitglied im Evangelischen Bundesfachverband Existenzsicherung und Teilhabe (EBET).