Links: Maica Mafra in der Apotheke für Arme in Cluj; rechts: Bewohnerin im Garten des  Altenheims Hetzeldorf in Rumänien

Wie Württemberg in Osteuropa hilft

Durch die Finanzkrise haben sich die Lebensumstände vieler Menschen in Mittel- und Osteuropa in den letzten Jahren massiv verschlechtert.  „Hoffnung für Osteuropa ist für uns ein wichtiger Partner, um unsere Arbeit mit sozialen Randgruppen, wie den Roma, fortsetzen zu können“, so Vladislav Iviciak von der Ökumenischen Hilfsorganisation in Serbien (EHO). Die württembergische Aktion „Hoffnung für Osteuropa“ setzt Zeichen für ein soziales Europa: Gemeinsam mit Partnern vor Ort unterstützt sie ältere und arme Menschen, Menschen mit Behinderung und Minderheiten in der Region. Aber lesen Sie selbst ...

 

Serbien: Hilfe für benachteiligte Roma

Vater mit seinen beiden Kindern im Gewächshaus

In Serbien leben viele aus dem Kosovo vertriebene Roma-Familien Unterkünften ohne Elektrizität, Kanalisation und fließend Wasser. Die Hälfte kann weder lesen noch schreiben. Bis zu 80 Prozent sind ohne Arbeit. Damit die Roma einen Platz in der Gesellschaft und eine Zukunft bekommen, leistet EHO Hilfe zur Selbsthilfe. „Als wir nach Serbien kamen, war das hart. Ohne Zuhause, ohne Arbeit, ohne Perspektive“, sagt der 26 jährige Mihajlo Markov. Die Ökumenische Organisation EHO unterstützt Familien wie die Markovs dabei, ihre Lebenssituation zu verbessern. Sie setzt sich dafür ein, dass die lokale Regierung Strom- und Wasserleitungen legt. Sie hilft den Familien, damit sie eine Existenz gründen können, z.Bsp. als Dachdecker oder Friseur. Die Kinder werden gefördert, damit sie die serbische Sprache lernen und einen Schulabschluss erreichen. weiter   

Slowakei: Leben und Arbeiten im inklusiven Gemeindezentrum

Die Mitglieder der Kirchengemeinde von Modra-Kráľová bauen unter großem persönlichen Einsatz ein ehemaliges Schulgebäude zu einer neuen Heimat für Menschen mit körperlichen und geistigen Beeinträchtigungen um. Die  neuen Bewohner bringen sich in das Gemeindeleben ein, in- dem sie den verwilderten Gemeindegarten neu gestalten oder ein kleines Café im sanierten Gebäude betreiben. Projektlei- terin Pfarrerin doc. Sidonia Horňanová: „Die Gemeindeglieder und andere Bewohner des Ortes, wir alle möchten mit jungen Menschen mit Behinderung zusammen im Haus und Ort eine 'bessere Welt' schaffen und leben. Das heißt, im Zusammenleben Vorurteile niederreißen. Die Behinderten werden unsere Nachbarn und unsere Nächsten sein.“

Georgien: Pflege für Alte

Die Hilfen von Seiten des Staates für Alte und Kranke sind in Georgien so gering, dass die Betroffenen zum Leben ständig Unterstützung brauchen. Ein Licht am Horizont ist der häusliche Pflegedienst in Tiflis, den Hoffnung für Osteuropa dank Ihrer Spenden gemeinsam mit der Ev.-Luth. Kirche Georgien im Juli 2013 gründen konnte. Neun Pflegekräfte betreuen rund 75 Bedürftige, die oft in den einfachsten Verhältnissen leben. Die Mitarbeiterinnen versorgen Wunden, helfen beim Waschen und Einkaufen und schenken Einsamen ein offenes Ohr. Da immer mehr Menschen auf Unterstützung angewiesen sind, bittet Hoffnung für Osteuropa um Ihre Unterstützung

Rumänien: Zukunft für Kindern

Armut und Elend prägen das Leben von Roma-Familien in Rumänien. Der christliche Verein für dörfliche Förderung und Entwicklung des Dorfes Batar hat es sich zum Ziel gemacht, die Lebensbedingungen der Mädchen und Jungen zu verbessern. Mit Hilfe von Spenden konnte ein kleines Gemeindezentrum mit Räumlichkeiten für zwei Kindergartengruppen errichtet werden. Zwei Erzieherinnen kümmern sich mit großem Erfolg um die Kinder. Außerdem bietet das Gemeindezentrum für die Roma-Bevölkerung Aktivitäten wie Vorträge zu Gesundheitstthemen oder Spiele- und Sportnachmittage an. Das mit Unterstützung der Roma-Bevölkerung weiter möglich ist, benötigt das Projekt Ihre Hilfe.

Bitte um Spenden

 
Bitte helfen Sie uns! Unterstützen Sie die Arbeit von Hoffnung für Osteuropa mit einer Spende. 

Diakonie Württemberg
Hoffnung für Osteuropa
Evangelische Bank
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BIC: GENODEF1EK1
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Rumänien: Hilfe für Straßenkinder

Sie fliehen vor Armut, Gewalt, Alkohol und Verwahrlosung in den Familien. Sich selbst überlassen, kämpfen die Straßenkinder in Rumänien ums Überleben. Das Offene Haus, eine Kindertageseinrichtung der Ev. Stadtkirchengemeinde in Sibiu (Hermannstadt), hilft Straßenkindern im Alter von 3 bis 15 Jahren. Seit 2001 bietet es ihnen täglich eine warme Mahlzeit, eine heiße Dusche, frische Kleidung  und Unterstützung im Alltag. Oft sind die Kinder in ihren Familien psychischer und physischer Gewalt ausgesetzt oder bereits traumatisiert.  Hoffnung für Osteuropa sorgt dafür, dass die sozialpädagogische  Betreuung der Kinder kontinuierlich stattfinden kann.  Denn nur mit einer starken Persönlichkeit können die Kinder  ihre Lage bewältigen und vielleicht auch verändern.

Rumänien: Klinik für Arme

Maica Mafra in ihrer Apotheke für Arme

Maica Mafra aus Rumänien versorgt in ihrem kleinen Gesundheitszentrum kranke und ältere Menschen kostenlos. In den armen Vierteln der Stadt Cluj können sich viele Menschen schon die medizinische Grundversorgung nicht leisten. Daher ist die Hilfe der orthodoxen Schwester und der zwei Ärztinnen des Zentrums dringend notwendig.

Kosovo: Zentrum Floriani hilft

Keine Bildung, kein Geld, keine Zukunft: Kosovo ist ein Entwicklungsland mitten in Europa. Kinder zwischen zwei und sieben Jahren erhalten im Zentrum Floriani die Chance auf eine lebenswerte Zukunft. Zudem werden Eltern und Familien mit Kleinkindern beraten. Physiotherapeutische Hilfen werden ebenfalls angeboten. Zwei Krankenschwestern und zwei Pädagoginnen betreuen die überwiegend geistig behinderten Mädchen und Jungen. Durch gemeinsame Spaziergänge oder Besucher der Kinder in Supermärkten, Gaststätten, Polizei oder Krankenhaus sind die Schützlinge des Zentrums in der Kleinstadt Skënderaj schon gut bekannt und ein anerkannter Teil der Kommune geworden. Auch die Zusammenarbeit mit Schulen, dem Krankenhaus und Ärzten wird kontinuierlich weiter ausgebaut. weiter   

 

Ihr Kontakt in Württemberg

   

Johannes Flothow 
Tel: 0711-1656-282
E-Mail:
flothow.j(at)diakonie-wue.de   

Ann-Kathrin Hartter
Tel.: 0711-1656-414
E-Mail:
hartter.a(at)diakonie-wue.de   

                          

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