Debora: Fach- und Führungskräftevielfalt sichern

  • Debora - Einstieg in Führung: Neuer Start ab April 2018
    Den Absprung schaffen und in Führung gehen“, ist ein Wunsch vieler qualifizierter Fachfrauen im Diakonischen Werk und der Landeskirche. Die fünfzehn ausgeschriebenen Seminar-Plätze des Kursangebotes „Einstieg in Führung“ waren daher im vergangenen Frühjahr in kurzer Zeit ausgebucht. Nun ist eine Folgeveranstaltung geplant, eine Anmeldung für den Kursstart ab April 2018 ist ab sofort möglich. Im sechsmonatigen Programm wird grundlegendes Management-Know-How diskutiert, ergänzt durch Coaching und eine intensive Auseinandersetzung rund um die Fragen: Welche Vision leitet mich? Welche Qualifikationen unterstützen den Aufstieg? Wie kann das Hineinwachsen in eine neue Rolle gelingen? 
    Flyer Einstieg in Führung
     
  • Debora – Führung in Spitzenpositionen!
    Auf der Mitgliederversammlung 2010 des Diakonischen Werkes Württemberg wurde einstimmig beschlossen, dass bis zum Jahr 2020 Leitungspositionen, Gremien und Organe in der Diakonie Württemberg mit mindestens 40% Frauen, bzw. 40 % Männer besetzt sein sollen. Aus diesem Entscheid entstand das Programm „Debora -  Frauen in Spitzenpositionen“, um den Entwicklungs- und Entscheidungsprozess von Frauen für obere und oberste Leitungspositionen innerhalb der Diakonie Württemberg zu unterstützen. Nach nun zwei Durchläufen ist das Programm für Frauen und Männer zugänglich.
    Im Vordergrund des Programms „Debora – Führung in Spitzenpositionen“ stehen die intensive Begleitung der persönlichen Vorbereitung und Entscheidung, Zugang zu aktuellem Führungswissen, Erweiterung der eigenen Führungskompetenzen, Sichtbarkeit in Netzwerken der Diakonie Württemberg und Ausdifferenzierung des diakonischen Profils aller Teilnehmenden.
    Unter dem Leitthema „Zukunft von Führung in Diakonie“ erarbeiten zwanzig Führungskräfte aus Diakonie und Kirche in der Zeit von Juli 2017 bis Januar 2019 die Leitplanken von Management und Leadership in den obersten Leitungspositionen von Diakonie und Kirche. „Führung in Spitzenpositionen!“ begleitet und unterstützt qualifizierte und aufstiegsinteressierte Führungskräfte in Seminaren, Coaching und Mentorat; die Evangelische Hochschule Ludwigsburg hat das Programm als Kontaktstudium auf Masterniveau akkreditiert.
    Informationen zur Bewerbung
    Führung in Spitzenpositionen 2017/2019
    Seminarkalender
    Jahrgang 2015
  • Mitwirkung in Aufsichtsgremien diakonischer Unternehmen
    Die Bedeutung und die Aufgaben eines Aufsichtsorgans sind in den letzten Jahren erheblich gewachsen. Damit verbunden sind auch die Anforderungen an die Arbeit und die Kompetenzen seiner Mitglieder gestiegen.
    Diakonische Unternehmen haben ein hohes Interesse an Mitgliedern in den Aufsichtsgremien, die eine entsprechend fachliche Expertise mitbringen und sich ehrenamtlich in einer verantwortungsvollen Funktion engagieren möchten. Das Aufsichtsgremium überwacht, begleitet und berät das Leitungsorgan. Dazu gehört die Entwicklung der Unternehmensziele und entsprechender Strategien – auch unter diakonisch-ethischen Gesichtspunkten. Außerdem sind die Aufsichtsgremien zuständig für die Genehmigung der Jahresabschlüsse und des Wirtschaftsplans und deren Überprüfung im Rahmen eines Risikomanagementsystems. Das Aufsichtsgremiums tagt drei bis sechs Mail jährlich und soll aus drei bis neun Personen bestehen, entsprechend der fachlichen und wirtschaftlichen Bedeutung des Unternehmens.
    Wenn Sie Interesse an dieser Tätigkeit haben, fügen Sie gerne die beiliegende Interessenbekundung aus. Wir werden Ihre Kontaktdaten dann gezielt an diakonische Träger weiterleiten, die dann direkt Kontakt mit Ihnen aufnehmen.
    Ebenso finden Sie eine Präsentation zum Thema: Diakonie – im Dreiklang verantworten – Theologie. Sozialwissenschaft. Ökonomie. Was Aufsichtsgremien in Blick haben sollen.

   

    

Weitere Informationen bei:

    

Doerte Westphal

Abt. Theologie und Bildung
Tel.: 0711-1656-173
E-Mail: westphal.d(at)diakonie-wuerttemberg.de   

Projektbeschreibung

Wer arbeitet künftig für uns? Wie bleibt die Diakonie zukunftsfähig? Der Fachkräftemangel zeigt sich in immer mehr Hilfebereichen. Die Gewinnung von Mitarbeitenden wird – demografisch bedingt – künftig noch schwieriger werden. Diakonische Einrichtungen und Dienste, die als attraktive Arbeitgeber gelten, haben es leichter. Mit dem Projekt „Debora – Fach- und Führungskräftevielfalt sichern" wollen wir den Qualitätsausbau diakonischer Arbeit unterstützen. Dazu brauchen wir gelebte Vielfalt der Geschlechter, eine bessere Vereinbarkeit von Familie, Beruf und Führung, die in der Hand von hoch kompetenten Frauen und Männern liegt.
 

In drei Teilprojekten wurden verschiedene Schwerpunkte gesetzt:

  • Teilprojekt 1 "Vielfalt gewinnt - Familiengerechtigkeit und Frauenförderung": Ab Frühjahr 2013 unterstützen wir 40 Einrichtungen darin, familiengerechte Strukturen aufzubauen und Frauen systematisch zu fördern.
  • Teilprojekt 2 „Frauen in Spitzenpositionen": In einer umfassenden Qualifizierung wurden Frauen in Führungspositionen auf obere und oberste Leitungsaufgaben vorbereitet. Das Angebot umfasste fachliche Module Coachings, Mentoring, Hospitationen und die Gelegenheit zur breiten Vernetzung. 
  • Teilprojekt 3 „Innovation durch Vielfalt in Gremien": Mit spezifischen Unterstützungsleistungen stärkten wir trägerleitende Gremien, um mehr Frauen für die Mitarbeit zu gewinnen.
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Mit dem Projekt „Debora" unterstützten wir die Einrichtungen und Dienste darin, den Familienblickwinkel besser umzusetzen und Frauen umfassender zu fördern. Damit leistete „Debora" einen Beitrag zum Mitgliederbeschluss von 2010, wonach bei den diakonischen Trägern bis 2020 auch in der Führung mindestens 40 Prozent Frauen beschäftigt sein sollen.
Weitere Informationen zum Mitgliederbeschluss

     

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